Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein e.V.
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Jubiläum: Eylin Bohn ist seit 30 Jahren für die Bauindustrie engagiert

15. Juli 2026/in Aktuelles

Am 15. Juli hat unsere langjährige Mitarbeiterin Eylin Bohn ein sehr besonderes Jubiläum gefeiert: Seit 30 Jahren arbeitet sie für den Bauindustrieverband in Kiel! Vielen Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartnern ist sie als engagierte und sympathische Assistentin der Geschäftsführung und Rechtsberatung bekannt.

Sie hatte gerade die Prüfung zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin bestanden, als sich Frau Bohn bei unserem Verband bewarb. Die passionierte Radfahrerin ist seitdem mit ihrem inzwischen großen Erfahrungsschatz eine verlässliche Stütze unserer Geschäftsstelle in Kiel: bei der Betreuung unserer Mitglieder und der Unterstützung der Geschäftsführung in der juristischen Beratung. Frau Bohn hat immer den Blick für das Ganze, Termine und Fristen, außerdem kümmert sie sich sehr hilfsbereit darum, dass sich andere wohl fühlen – insbesondere während der Sitzungen unserer Gremien. Die Liebe zum Detail können wir Kolleginnen und Kollegen unter anderem genießen, wenn wir in der Adventszeit ein von ihr wunderschön gestaltetes Fenster in unserem Foyer vorfinden.

Das besondere Jubiläum war ein schöner Anlass für ein Überraschungsfest. Gemeinsam mit dem Team gratulierte Hauptgeschäftsführerin Manja Biel – auch im Namen des Vorstandes – und dankte Eylin Bohn für 30 Jahre Engagement, Verlässlichkeit und Verbundenheit mit dem Verband. Blumen und ein Wohlfühlgutschein durften dabei nicht fehlen.10

Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch, liebe Eylin, auf viele weitere gemeinsame Jahre!

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/07/j-eb_b.jpeg 575 1030 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-07-15 18:46:582026-08-10 11:52:51Jubiläum: Eylin Bohn ist seit 30 Jahren für die Bauindustrie engagiert

Feierliche Freisprechung in Ahrensbök: Nachwuchs für die Bauwirtschaft

10. Juli 2026/in Aktuelles

Mit Applaus, Zeugnisübergabe und vielen guten Wünschen sind 109 Absolventinnen und Absolventen des Ausbildungszentrums Ahrensbök am 10. Juli in das Berufsleben verabschiedet worden. Die neuen Straßenbauer, Kanalbauer und Betonbauer und stehen den Betrieben nun als qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung.

In ihrer Ansprache würdigte Zentrumsleiterin Janina Meins die Leistungen der jungen Handwerker und hob die Bedeutung ihrer Berufe für die Gesellschaft hervor. „Ihr seid Macher. In einem Wort: Möglichmacher“, betonte sie. Ob Verkehrswege, Entwässerungssysteme oder Bauwerke: Die Absolventinnen und Absolventen schafften täglich die Grundlagen für eine funktionierende Infrastruktur und leisteten damit einen wichtigen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft.

Ein besonderer Dank galt den Ausbildungsbetrieben, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie den Mitarbeitenden des Ausbildungszentrums: Ihr Engagement und ihre Bereitschaft, Wissen und Erfahrung an die nächste Generation weiterzugeben, seien ein entscheidender Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Branche.

Nach Grußworten der Vertreterinnen und Vertreter aus Handwerkskammer, Politik und Berufsschule folgte die Übergabe der Zeugnisse. Catalina Reimers von Grothe Bau GmbH aus Lübeck hat von allen Auszubildenden am besten abgeschnitten. Beim anschließenden gemeinsamen Imbiss bot sich Gelegenheit zum Austausch zwischen Absolventen, Familien, Betrieben und Gästen.

Mit dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss beginnt für die neuen Fachkräfte nun ein neuer beruflicher Lebensabschnitt. Die Freisprechungsfeier machte einmal mehr deutlich: Die Bauwirtschaft braucht engagierte Nachwuchskräfte, die Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten. Die Absolventinnen und Absolventen des Ausbildungszentrums Ahrensbök haben dafür beste Voraussetzungen geschaffen.

Die besten Azubis v.l.n.r.: Alec Kruse – Kähler Hochbau GmbH aus Itzehoe, Kilian Jung – Richard Ditting GmbH & Co. KG aus Rendsburg, Catalina Reimers – Grothe Bau GmbH aus Lübeck, Ivan Belyaev – Heinrich Karstens GmbH & Co. KG aus Kiel.

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_9196_b.jpeg 2916 5704 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-07-10 21:17:212026-08-04 16:17:48Feierliche Freisprechung in Ahrensbök: Nachwuchs für die Bauwirtschaft

Hamburger „Bündnis für den Tiefbau“: Auftakt und Parlamentarisches Frühstück der HBAW

25. Juni 2026/in Aktuelles

Auftakt des Hamburger „Bündnisses für den Tiefbau“: Am 19. Juni kamen über 100 Menschen von rund mehr als 50 Stakeholdern der Tiefbau-Prozesskette in der Patriotischen Gesellschaft zusammen, um künftig „schneller zu bauen, weniger zu stören und mehr zu bewegen“ – dies ist die Zielrichtung der vom Senat im September letzten Jahres verabschiedeten Strategie „Zukunft Tiefbau“. Viele Mitgliedsunternehmen unseres Verbandes haben ebenfalls aktiv teilgenommen, um die Perspektive der ausführenden Bauwirtschaft in das Bündnis einzubringen.

(Fotos: BVM / Johannes Arlt)

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende, hat in seiner Eingangsrede nicht weniger als eine Systemveränderung für die kommenden Jahre in der Stadt eingefordert, um das große Bauprogramm der Metropole stemmen zu können. Es soll mehr abgestimmte Gesamtvorhaben geben, um beispielsweise eine Straße nicht mehrfach innerhalb einer kurzen Zeit aufzugraben. Nur gemeinsam würden alle Beteiligten für eine größere Akzeptanz der Baumaßnahmen sorgen. Dafür brauche es ein lösungsorientiertes Arbeiten, das Entwickeln eines Verständnisses voneinander und Vertrauen in die Kompetenz der Partner vor Ort.

Als Schmerzpunkte der Stakeholder wurden laut dem Senator von seiner Behörde u.a. identifiziert:
* Koordination & Abstimmung
* Langwierige Prozesse & Bürokratie
* Planung & Terminmanagement
* Ressourcen & Kapazitätsmangel
* Verkehr & Auswirkungen auf die Stadt
* Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
* Politische Rahmenbedingungen & Priorisierung

Amtsleiterin Kirsten Pfaue betonte, dass der gesamte Tiefbau besser werden könne – indem die Prozesse beschleunigt und entbürokratisiert sowie die Qualität der Kommunikation erhöht würden. Die Stadt hätte eine gute Datengrundlage, aber viele lose Enden, die miteinander verknüpft werden müssten. Beispielsweise seien Genehmigungsprozesse zu kompliziert. Es sei eine „Quadratur des Kreises“, schneller zu bauen und dabei weniger zu stören – aber nur so ließen sich die Herausforderungen der Stadt bewältigen. Baustelleninformationen müssten künftig viel besser und digitaler kommuniziert werden. Das Bündnis sei die Chance, alle Akteure an einen Tisch zu bringen, um Lösungen gemeinsam zu erarbeiten.

Dies ging beim Auftakt los mit dem Arbeiten an Marktständen, beispielsweise zum Thema „Bauabläufe optimieren“. In Austauschformaten und Arbeitsgruppen sollen die oben genannten Schmerzpunkte in den nächsten Monaten und Jahren genauer betrachtet und dafür gemeinsam Lösungen gefunden werden.

Das neu ins Leben gerufene „Bündnis für den Tiefbau“ war auch Thema des Parlamentarischen Frühstücks der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW) am 24. Juni im Café Paris: Hier kam es unter der Leitung des Vorsitzenden Michael Seitz zu einem sehr zugewandten und lebendigen Austausch zwischen bauausführenden Unternehmen, Verbänden, der Verkehrsbehörde und Bürgerschaftsabgeordneten der verschiedenen Fraktionen.

Amtsleiterin Kirsten Pfaue sagte nach der Vorstellung des ins Leben gerufene „Bündnis für den Tiefbau“ zu den Unternehmen: „Treiben Sie uns“. Vertreter von unseren Mitgliedsunternehmen wiesen darauf hin, dass es bisher wenig Anreize gebe, im positiven Sinne von vertraglich Vereinbarten abzuweichen, wenn der Preis die Ultima ratio sei. Außerdem wurde adressiert, dass das frühzeitige Einbeziehen von Bauunternehmen vor einer Vergabe und auch größere Baufelder die Ziele des Bündnisses für den Tiefbau befördern würden.

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_7003-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-06-25 12:37:012026-06-26 12:38:58Hamburger „Bündnis für den Tiefbau“: Auftakt und Parlamentarisches Frühstück der HBAW

Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle Kiel: Alina Behrens

16. Juni 2026/in Aktuelles

Seit dem 15. Juni verstärkt Alina Behrens (28) als Assistentin der Geschäftsführung und im Sekretariat die Geschäftsstelle Kiel des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein.

Die gebürtige Kielerin hat nach der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement beim Ausbildungszentrum Bau in Kiel jahrelang im Handwerks- und Baubereich gearbeitet. Bevor Sie zu uns kam, war Frau Behrens als medizinische Schreibkraft beim Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) tätig.

Herzlich willkommen, Frau Behrens – wir freuen uns, Sie an Bord zu haben!

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_6897-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-06-16 12:34:022026-06-26 12:34:34Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle Kiel: Alina Behrens

Stiftung der Hamburger Bauindustrie prämiert beste Studierende der TU Hamburg

3. Juni 2026/in Aktuelles

Beim „Hamburger Bautag“ der Technischen Universität Hamburg hat die Stiftung der Hamburger Bauindustrie, vertreten durch das Vorstandsmitglied Christian Weber, Geschäftsführer von HC Hagemann GmbH & Co. KG, ihre Bachelor- und Masterpreise an die besten Absolventinnen und Absolventen verliehen. „Zukunftsperspektive Verkehrsinfrastruktur“ war das Thema des Vormittags, der von Prof. Dr. Carsten Gertz, Leiter des Instituts für  Verkehrsplanung und Logistik, moderiert wurde.

Lina Sophie Jakubczick (in Abwesenheit) und Florian Weiß (Foto rechts) erhielten den mit jeweils 750 Euro dotierten Bachelorpreis im Studiengang Bau- und Umweltingenieurwesen. Lena Schultheiß (Foto Mitte) wurde der Masterpreis (1.500 Euro) im Studiengang Wasser- und Umweltingenieurwesen verliehen, Simon Seger (Foto links) gewann den gleichen Preis im Studiengang Bauingenieurwesen.

Nach der Begrüßung durch Universitäts-Präsident Timm-Giel gab es spannende Vorträge von Senator Anjes Tjarks, Dr. Imke Steinmeyer und Ronald Ernst zur „Zukunftsperspektive Verkehrsinfrastruktur“, nach der Preis-Verleihung ging es dann zur Firmenkontaktmesse, bei der auch einige unserer Mitgliedsunternehmen um künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warben. Fazit: Die Veranstaltung war eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten! Der Dank unseres Verbandes geht an Prof. Dr. Gertz und den Fachschaftsrat unter der Leitung von Max Nagel für die gute Zusammenarbeit.

Fotos: TUHH/Bittcher

Mehr zur Veranstaltung

 

 

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/06/8_b2-scaled.jpg 1564 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-06-03 11:19:402026-06-11 11:44:46Stiftung der Hamburger Bauindustrie prämiert beste Studierende der TU Hamburg

Trauer um Jochen Hachmann (1939 – 2026)

1. Juni 2026/in Aktuelles

Als Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein trauern wir um unser ehemaliges Vorstandsmitglied

Jochen Hachmann
* 14. Dezember 1939   –   † 17. Mai 2026.

Herr Hachmann war von 1992 bis 2006 Mitglied des Vorstandes des seinerzeitigen Bauindustrieverbandes Schleswig-Holstein e. V. und hat die Interessen unserer Branche in dieser Zeit mit großem Engagement vertreten.

Wir verlieren mit dem Verstorbenen eine Persönlichkeit, die sich großer Wertschätzung erfreute und deren Handeln stets von überaus hohem sozialem und unternehmerischem Verantwortungsbewusstsein und Gestaltungswillen geprägt war.

Die Urnentrauerfeier findet am Mittwoch, dem 10. Juni 2026, um 11.00 Uhr in der Kapelle des Zütphenfriedhofes (Nord) in Heide statt.

Anstelle von zugedachten Blumen bittet die Familie um eine Zuwendung an die „Fördergesellschaft Lions Club Dithmarschen e. V.“ auf das hierfür eingerichtete Sonderkonto (IBAN: DE83 2225 0020 0094 0041 99, Kontoinhaber: Bestattungsunternehmen Franz Pohlmann).

Kondolenzanschrift: Trauerhaus Jochen Hachmann, Griebelstraße 14, 25746 Heide.

Foto: blickpixel / Michael Schwarzenberger

 

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/06/blickpixel-romantic-453802_1920.jpg 1213 1920 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-06-01 14:46:412026-06-01 14:57:08Trauer um Jochen Hachmann (1939 – 2026)

#BauenmitLeidenschaft: „Gefühlt ohne Schlaf, voller Action“ – Interview mit Anna Schildhauer

26. Mai 2026/in Aktuelles

Anna Schildhauer (28) arbeitet seit Februar 2025 für die Hamburger Niederlassung der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG als Bauleiterin im Konstruktiven Ingenieurbau. Ihr Projekt: Der Bau der 135 Meter langen Fußgänger- und Radwegbrücke vom östlichsten Punkt der HafenCity über den Oberhafenkanal zum Elbpark Entenwerder im Stadtteil Rothenburgsort. Höhepunkt des bald vollendeten Werks war der Einhub des zentralen Brückenteils per Schwimmkran am 4. September vergangenes Jahr. So berichtete der NDR darüber: www.ndr.de/nachrichten/hamburg/neue-fuss-und-radwegbruecke-in-entenwerder-eingehoben,entenwerder-104.html. Wir treffen die in Hohn bei Rendsburg aufgewachsene Bauingenieurin im Baucontainer – nur einen Steinwurf vom Elbtower und der S-Bahn-Station Elbbrücken entfernt.

Frau Schildhauer, wie war Ihr Weg zu diesem Job hier, ganz in der Nähe von Hamburgs bekanntester Baustelle?

Während meines Studiums an der Hochschule Wismar zur Bauingenieurin habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Baudynamik gearbeitet und da schon eine Vorliebe zum Brückenbau entwickelt. Später im Studium habe ich in der Tragwerksplanung im Ingenieurbau gearbeitet und mich dann nach der Masterarbeit entschieden, zunächst den Fokus auf die Umsetzung von Brückenbauwerken zu legen. Vor dem Studium hatte ich eine Ausbildung in Büdelsdorf zur Industriekauffrau gemacht und da gemerkt, dass die Organisation mir sehr viel Spaß bereitet – ebenso wie die Zusammenarbeit mit Menschen und der Erfolg, gemeinsam als Team etwas zu schaffen. Und ja, dann habe ich gemerkt, dass der Brückenbau wirklich ein sehr, sehr spannender Bereich ist. Ich bin dann in die Bauleitung gegangen – mit dem Hintergedanken, auf Grundlage von den Plänen erstmalig eine Brücke wirklich umzusetzen. So habe ich mich entschieden, die Aufgabe anzunehmen, eine Baustelle zu leiten.

Warum hat Sie das Projekt hier am markanten Einfahrtspunkt zur Hamburger Innenstadt so gereizt?

Dieses Projekt von LEONHARD WEISS fand ich deswegen so spannend, weil ich schon im Studium im Bereich Schwingung geforscht und wir an der Hochschule Wismar unter anderem auch ein Patent für einen Schwingungstilger für horizontal schwingende Bauwerke angemeldet haben. Als mir dann vorgestellt wurde, dass bei diesem Brückenbauwerk aufgrund der schlanken und damit materialsparenden Bauweise auch Schwingungstilger verbaut werden, war mir klar, dass ich hier anfangen möchte.

War es schon länger Ihr Ziel, Bauleiterin zu werden?

Mein Traumberuf war lange Zeit, Architektin zu werden. Nach der Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich noch einige Monate in der Logistik gearbeitet, um die Zeit bis zum Studium zu überbrücken. Dabei habe ich gemerkt, dass die Zusammenarbeit mit Menschen und draußen den Fortschritt zu sehen, etwas geschafft zu haben, wirklich Riesenspaß bringt. Nach dem Studium habe ich dann beschlossen, dass ich in die Bauleitung gehe, um die Herausforderungen der Architekten anzunehmen und diese umzusetzen.

Wie sind Sie mit der anspruchsvollen Aufgabe umgegangen, in die Sie ja – quasi im kalten Wasser schwimmend – plötzlich vor sich hatten?

Von Bauherrnseite ist hier schon ein sehr geballtes Aufgebot, das hier auf der Baustelle beteiligt ist. Ich habe gleich von Anfang an meine Position deutlich gemacht: Ich möchte etwas Großes bewegen und schaffen. Auch habe ich klar kommuniziert, dass nicht nur die Baufirma allein das hier baut, sondern dass das ein Zusammenspiel von Bauherr und Bauunternehmen ist. Ich habe ganz viel lernen dürfen von meinen Kollegen – und so bin ich jeden Tag ein Stück weitergewachsen. Es gab natürlich jeden Tag neue Herausforderungen, die zu meistern waren oder weiterhin zu meistern sind. Dennoch habe ich mich jeden Tag weiterhin bestärkt gefühlt, als Bauleiterin zu arbeiten und ein bisschen besser zu werden.

Wie haben Sie die Tage des Einhubs der Brückensegmente in Erinnerung?

Das war auf jeden Fall eine Zeit voller Adrenalin. Gefühlt ohne Schlaf, voller Action. Es ging darum, die ganze Zeit alle Herausforderungen im Blick zu haben. Insbesondere die Fahrten mit dem Schwimmkran über die Norderelbe unter einer Stromtrasse hindurch, dann die wechselnden Wasserstände durch die Gezeiten, die wir immer auszugleichen hatten. Und als dann der Brückenschlag kurz bevorstand, war die Vorfreude groß, jetzt heute über die Brücke endlich gehen zu können und allen zu zeigen, dass die Vorarbeit sich ausgezahlt hat und die Brücke zum Ende des Tages dann auch schon begehbar ist.

Rückblickend kann ich auf jeden Fall sagen, wenn ich an diese erste Septemberwoche 2025 denke und wir an vier Tagen die drei mittleren Brückensegmente eingehoben haben, dass dieser Schwimmkran-Einsatz mit viel Vorbereitung verbunden war. Auf die Teamarbeit kam es an, um wirklich alle mit ins Boot zu holen, alle mitzunehmen. Der bürokratische Part war ehrlicherweise sehr aufwendig. Am Ende hat sich die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ausgezahlt – und es hat alles reibungslos funktioniert. Wir können alle, insbesondere als Team, stolz sein, dass wir das geschafft haben. Ich schaue immer mit wirklich großem Stolz und positiven Erlebnissen auf die Zeit zurück.

Was mögen Sie an Ihrer Arbeit?

Die Vielseitigkeit. Jeden Tag neue Herausforderungen. Kein Tag ist wie der andere. Und jeden Tag kann man noch so gut alles durchgeplant haben und bedacht haben: Es passiert immer wieder etwas, worauf man sich neu einstellen muss. Das ist das, was es jeden Tag so spannend macht. Und zu wissen, dass man als Team funktioniert: Das ist schon ein großer Punkt, der mir echt viel Spaß bringt. Mir wurde auch beigebracht: Keine Entscheidung zu treffen, ist prinzipiell die falsche Entscheidung. Wenn es dann doch mal nicht so klappt wie erwartet, steht man immer als Team zusammen und organisiert dann schnellstmöglich wieder einen anderen Weg.

Mit wie vielen Menschen arbeiten Sie hier zusammen? Wie wurden Sie als Bauleiterin aufgenommen?

Wir sind mit sechs Personen im Projekt. Vom Polier über die fleißigen Hände draußen bis hin zur Arbeitsvorbereitung und Abrechnung. Zu Hoch-Zeiten waren wir noch mehr. Da haben wir noch ein größeres Aufgebot gebraucht. So haben wir das Projekt bis heute abgewickelt und werden es auch noch erfolgreich abschließen. Bisher habe ich immer das Gefühl gehabt, dass ich so, wie ich auftrete und meine Ziele vermittle, auch akzeptiert werde, sodass wir jeden Tag das gemeinsam schaffen, was wir erreichen möchten. Ich merke in meinem Team nicht, als Frau anders wahrgenommen zu werden.

Was hilft Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag, wenn es mal schwierig wird?

Einmal frische Luft schnappen und über die Baustelle gehen – das hilft immer sehr, gerade hier in Entenwerder an der Norderelbe, mit dem Wasser direkt vor der Tür und seit dem Brückenschlag sogar bis über den Oberhafenkanal hinweg.

Das bringt mir neue Ideen, neue Lösungsansätze und da wird der Kopf gerade hier bei uns in Hamburg einmal wieder freigepustet –dann geht’s mit neuer Kraft wieder an die Sache.

Was sagen Sie jungen Menschen, warum es sich lohnt, in der Baubranche zu arbeiten?

Auf jeden Fall bringt die Abwechslung und Vielseitigkeit einen Riesenpluspunkt mit sich. Gerade in der Bauleitung: Man wechselt zwischen Bürotätigkeit und den Arbeiten auf der Baustelle. Man führt Baubesprechungen, Gespräche mit Nachunternehmern und dem Bauherrn. Also ist kein Tag wie der andere, und ganz besonders ist die Kommunikation und der Umgang mit den Menschen. Das ermutigt mich immer sehr und zeigt, dass man in der Baubranche doch ganz schön etwas bewegen kann. Wer Lust hat, jeden Tag einen anderen Arbeitstag zu haben und dazuzulernen, der ist in der Baubranche auf jeden Fall richtig.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Mein neues Projekt sind die Massivbauarbeiten für den Ersatzneubau der U-Bahn-Brücke in Hamburg-Ohlsdorf. Da haben wir den Auftrag, die neuen Widerlager zu errichten und zeitgleich die Demontage des Bestandsüberbaus vorzunehmen. Die Demontage erfolgt Mitte Juli. Mitte August kommt die neue Brücke schon rein. Wir haben da einen straffen Zeitplan. Ende des Jahres wollen wir die Baustelle schon wieder an den Bauherrn übergeben haben. Das ist mein neues Projekt, was aktuell so ein bisschen parallel läuft. Und meine Pläne für die Zukunft sind auf jeden Fall weiterhin im Brückenbau tätig zu sein – durch den Brückenbau die Infrastruktur instand zu halten und erforderliche neue Brücken zu bauen. Vielleicht wartet ja auch noch mal so ein Schwimmkraneinsatz auf mich. Der hier vor der Tür hat auf jeden Fall gezeigt, dass die Arbeiten am Wasser mir Riesenspaß bereiten.

Frau Schildhauer, vielen Dank für das Gespräch!

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_5883_Anna-Schildhauer-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-05-26 14:52:052026-06-01 14:53:39#BauenmitLeidenschaft: „Gefühlt ohne Schlaf, voller Action“ – Interview mit Anna Schildhauer

Bis 30. Mai läuft Umfrage: Wie viele und welche Bauingenieure braucht der Norden?

19. Mai 2026/in Aktuelles

Bitte nehmen Sie teil: Der Fachkräftebedarf in der Bauwirtschaft stellt unsere Branche auch in Norddeutschland in den kommenden Jahren vor erhebliche Herausforderungen. Angesichts des hohen Investitionsbedarfs im Erhalt und Ausbau der Infrastruktur sowie im Neu- und Ausbau von Wohngebäuden ist künftig auch von einem deutlich steigenden Bedarf an Bauingenieurinnen und Bauingenieuren auszugehen – sowohl mit Bachelor- als auch mit Masterabschluss.

Vor diesem Hintergrund führt der Verein Bauingenieure für Hamburg (BIHH) aktuell eine Befragung zum quantitativen und qualitativen Bedarf an künftigen Absolventinnen und Absolventen des Bauingenieurwesens in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen durch. Als Branchenvertretung der Bauindustrie in Hamburg und Schleswig-Holstein bringt sich unser Verband selbstverständlich aktiv in diesen Prozess ein und unterstützt die Umfrage fachlich wie auch organisatorisch.

Ziel der Befragung ist es, den tatsächlichen Bedarf aus Sicht der betroffenen Akteure herauszuarbeiten und damit deutliche Signale für den Dialog mit Hochschulen, Politik und Verwaltung zu setzen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Ausbildungskapazitäten, Studieninhalte und Rahmenbedingungen stärker an den praktischen Erfordernissen der Bauwirtschaft auszurichten.

Die Umfrage richtet sich an bauüberwachende und bauausführende Unternehmen, Planungsbüros sowie ministerielle und kommunale Auftraggeber in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

Damit die Umfrage einen praxisorientierten Mehrwert  entfalten kann, bitten wir um Verständnis, dass die Beantwortung der Fragen etwas ausführlicher ausfällt und vielleicht ein bis zwei Minuten mehr Ihrer Zeit in Anspruch nimmt. Die Umfrage ist bis zum 30.05.2026 online.

Zur Teilnahme an der Umfrage gelangen Sie hier:
www.umfrageonline.com/c/jym43k9z

Herzlichen Dank für Ihren Beitrag!

Rückfragen zur Umfrage?: Melden Sie sich gerne bei Richard Lemloh (richard.lemloh@biv-hh-sh.de).

Foto: Freepik/Ki-generiert

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/04/construction-team-reviewing-blueprints-building-site-scaled.jpg 1465 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-05-19 14:03:122026-05-19 15:52:57Bis 30. Mai läuft Umfrage: Wie viele und welche Bauingenieure braucht der Norden?

Nach Kiel auch Unterstützung der Olympia-Bewerbung in Hamburg

20. April 2026/in Aktuelles

Nachdem sich am 19. April die Kielerinnen und Kieler beim dortigen Referendum mit 63,5 Prozent für die Bewerbung um die Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Spielen in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen haben, blickt jetzt der Norden auf Hamburg – hier stimmt die Bevölkerung am 31. Mai über die Bewerbung ab. Am 24. April werden die Briefwahlunterlagen verschickt.

Insgesamt stehen laut Experten die Chancen gut, dass Deutschland für eine Ausrichtung der Spiele nach 1972 mal wieder an der Reihe ist, Gastgeber der Spiele zu werden. Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein:  „Die Bewerbungen von Hamburg und Kiel sind eine große Chance für die Region – nicht nur für Sportstätten und den Breitensport, sondern auch für die regionale Bauwirtschaft. Sie können notwendige Investitionen in die Infrastruktur beschleunigen und dafür sorgen, dass Bundesmittel auch einmal in den Norden fließen, statt nach Bayern oder NRW. Gleichzeitig sind sie ein Zeichen dafür, dass wir uns etwas zutrauen – und genau das unterstützen wir.“

Sie wollen die Kampagne in Hamburg auch unterstützen? Dann informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten:

Hamburg: www.hamburg-activecity.de/olympia
Kampagnenmaterialien:
www.brandox.com/sommerspiele-hamburg/olympia-und-paralympics-in-hamburg

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/04/LIHeader_b2.jpeg 416 984 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-04-20 08:09:302026-04-20 17:46:20Nach Kiel auch Unterstützung der Olympia-Bewerbung in Hamburg

Senatorin Leonhard besucht BAUFESTival im Hamburger Ausbildungszentrum-Bau

2. April 2026/in Aktuelles

Am dritten Tag des diesjährigen BAUFESTivals im Hamburger Ausbildungszentrum-Bau hat sich die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation Dr. Melanie Leonhard über die Ausbildung in den Bauberufen informiert und wurde dabei von RTL Nord begleitet. Die Senatorin traute sich, einen Bagger und einen Baumaschinensimulator zu bedienen, traf einen Roboter-Hund, kam u.a. mit weiblichen Auszubildenden ins Gespräch und besuchte ausstellende Unternehmen.

Senatorin Dr. Melanie Leonhard: „Investitionen in Infrastruktur sind derzeit in aller Munde – ohne die Bauwirtschaft werden sie nicht entstehen! Ob Häuser, Straßen und Brücken: Auf dem Baufestival ist praktisch anzusehen, dass hier echte Teamarbeit mit Können, Technik und Perspektive gefragt ist. Junge Menschen können hier direkt erfahren, was in ihnen steckt und welche Chancen ein Beruf am Bau eröffnet. Wer einmal selbst mauert, zimmert oder im Simulator den Bagger steuert, merkt schnell: Hamburg braucht kluge Köpfe und starke Hände – und das BAUFESTival ist für viele der erste Schritt auf eine spannende berufliche Baustelle mit Zukunft.“

Insgesamt besuchten rund 2.000 Schülerinnen und Schüler das BAUFESTival 2026. Das Ausbildungszentrum-Bau in Steilshoop wird getragen vom Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein und der Bau-Innung Hamburg.

So berichtete RTL Nord anschließend (ab Min. 12:52): Folge 64 vom 01.04.2026 – RTL Nord HH / SH | RTL+

Zum Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg: www.azb-hamburg.de

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/04/5460_b.jpeg 972 1440 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-04-02 12:04:122026-04-13 17:01:56Senatorin Leonhard besucht BAUFESTival im Hamburger Ausbildungszentrum-Bau

Amos Kamau ist bester Tiefbaufacharbeiter der IHK Kiel

15. März 2026/in Aktuelles

Die Industrie- und Handelskammer zu Kiel (IHK) hat am 13. März im Haus der Wirtschaft die 41 jahrgangsbesten Absolventinnen und Absolventen der diesjährigen Winterabschlussprüfungen ausgezeichnet. Mit dabei: Amos Kamau von der Firma Berthold Fasthuber Bauunternehmung GmbH & Co. KG in Kiel, der seine Ausbildung als „Tiefbaufacharbeiter Schwerpunkt Rohrleitungsbau“ bereits nach eineinhalb Jahren mit den Noten 1,4 (Praxis) und 2,1 (Theorie) als Jahrgangsbester bestanden hat.

Der 29-jährige Kenianer aus Kiambu nahe der Hauptstadt Nairobi lebt erst seit vier Jahren in Deutschland. Nach einem intensiven Spracherwerb wurde er aufgrund einer Initiativbewerbung eingestellt. Wie lernbegierig er ist, zeigte bereits unser Newsletter-Interview „Bauen mit Leidenschaft“ aus dem Mai letzten Jahres.

Baugrundausbildung in Ahrensbök

Seinen Weg zu diesem Erfolg begann unter anderem im ersten Ausbildungsjahr in unserem Ausbildungszentrum in Ahrensbök, wo er die Baugrundausbildung absolvierte, die eine wichtige Grundlage für die weiteren Ausbildungsinhalte bildet. Zentrumsleiterin Janina Meins: „In dieser Phase zeigte er bereits ein gutes Verständnis für die praktischen Anforderungen des Handwerks. Durch Engagement und Sorgfalt entwickelte er seine Fähigkeiten im Verlauf der Ausbildung kontinuierlich weiter. Der nun erzielte Spitzenabschluss ist das Ergebnis harter Arbeit, hoher Motivation und echter Leidenschaft für den Beruf.“

Ab dem zweiten Ausbildungsjahr setzte er seine Ausbildung im Ausbildungszentrum in Hamburg fort, wo die fachliche Spezialisierung im Rohrleitungsbau im Mittelpunkt stand. Auch dort zeigte er gute Leistungen und baute seine fachlichen Fähigkeiten weiter aus.

Stolz bei Geschäftsführern des Ausbildungsbetriebes

Kim Björn Wenzel, der wie Bernd Ihlo und Mathias Kamp als geschäftsführende Gesellschafter der Berthold Fasthuber Bauunternehmung GmbH & Co. KG mit vollem Stolz und Freude an der Azubi-Bestenehrung teilgenommen hat, kommentierte die Auszeichnung seines Auszubildenden so: „Also nicht immer über die jungen Leute jammern und meckern – es geht auch so, wie unser lieber Amos eindrucksvoll bewiesen hat!“

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein gratuliert Amos Kamau herzlich zu dieser außergewöhnlichen Leistung und wünscht ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

(Foto: IHK Kiel/Fabian Frühling)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/03/AC5A0214-scaled.jpg 1707 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-03-15 08:28:292026-03-31 08:28:53Amos Kamau ist bester Tiefbaufacharbeiter der IHK Kiel

Bauingenieurwesen: Mitgliedsunternehmen erhalten Zugang für zivile Studierende an der Helmut-Schmidt-Universität

19. Februar 2026/in Aktuelles

Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e.V., und Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr (HSU/UniBw H) haben heute offiziell eine neue Kooperationsvereinbarung zum Studiengang Bauingenieurwesen unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, die akademische Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte aus der zivilen regionalen Bauwirtschaft zu fördern und gleichzeitig den Praxisbezug im Studium zu stärken.

Ab Oktober 2026 stehen im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr bis zu zehn Studienplätze speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes zur Verfügung. Gleiches gilt ab Januar 2027 auch für den Masterstudiengang. Damit eröffnet sich für die teilnehmenden Unternehmen ein strukturierter Qualifizierungsweg für ihren Nachwuchs im Rahmen eines konsekutiven Studienmodells.

Die Studierenden absolvieren den Bachelor-Studiengang innerhalb von zweieinviertel Jahren und den Master-Studiengang nach weiteren eindreiviertel Jahren. Wer beide Abschlüsse anstrebt, erhält beide Qualifizierungen demnach innerhalb von vier Jahren. Interessierte können auch nur einen der beiden Abschlüsse machen. Die Fachkräfte können durch dieses zeitoptimierte Studienangebot früher in ihre Unternehmen zurückkehren. Dabei profitieren die künftigen Bauingenieurinnen und Bauingenieure von den wissenschaftlich fundierten und zugleich anwendungsorientierten Studienprogrammen der HSU/UniBw H, von einer intensiven individuellen Betreuung, interdisziplinären Lehrangeboten sowie hervorragenden Studienbedingungen in kleinen Lerngruppen. Gleichzeitig eröffnet die Kooperation den Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes eine neue Möglichkeit, langfristig gut qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure für ihre Betriebe zu gewinnen.
Mehr Informationen zum Bachelor- und Master-Studiengang Bauingenieurwesen an der HSU

Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e.V.:
„Die Kooperationsvereinbarung bietet unseren Mitgliedsunternehmen ein hohes Maß an Flexibilität, denn Kosten entstehen nur bei tatsächlicher Nutzung eines Studienplatzes – ein exklusiver Vorteil unserer Mitglieder gegenüber Direktverträgen. Zugleich erleichtert die Kooperation insbesondere den Unternehmen, die bislang noch nicht mit der HSU/UniBw H zusammengearbeitet haben, den Zugang und unterstreicht unser Engagement für eine hochwertige akademische Qualifizierung in der Bauwirtschaft.“

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr (HSU/UniBw H): „Als Universität der Bundeswehr ist es uns wichtig, unser hochkarätiges Studienangebot der Gesellschaft gegenüber zu öffnen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir schon diesen Herbst die ersten Studierenden aus den Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes auf unserem Campus begrüßen dürfen. Das hat auch für unsere Soldatinnen und Soldaten einen nicht zu vernachlässigen Mehrwert: Denn, wenn Menschen mit verschiedenen Erfahrungen zusammenkommen, entstehen neue Ideen – und genau diese Vielfalt brauchen wir, um die Welt von morgen verantwortungsvoll zu gestalten.“

Bei Interesse von Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes, Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ein Bauingenieurwesen-Studium an der HSU zu finanzieren, melden Sie sich bitte bei manja.biel@biv-hh-sh.de.

Allgemeine Information zum Bauingenieur-Studium und den Rahmenbedingungen sind erhältlich beim Hochschulmarketing der HSU: www.hsu-hh.de/hsm/kontakt

Fotos (zwei von drei): Christian Gelhausen/HSU/UniBwH

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/02/Biel_Beckmann_2_Credits-Christian-GelhausenHSUUniBwH-scaled.jpg 1706 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-02-19 14:03:022026-02-20 14:22:32Bauingenieurwesen: Mitgliedsunternehmen erhalten Zugang für zivile Studierende an der Helmut-Schmidt-Universität

Lebendiger Dialog zum nachhaltigen und kosteneffizienten Bauen

9. Februar 2026/in Aktuelles

„Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“ – darum ging es gestern beim diesjährigen „Dialog mit der Bauwirtschaft“, den das Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH) der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zusammen mit dem Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein veranstaltete.

Mit dabei rund 50 Teilnehmende u.a. von städtischen Organisationen, Bauindustrieunternehmen, Verbänden und Architektenbüros. Spannende Impulse gab es zum Start: Anne-Caroline Erbstößer vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) informierte über den Umsetzungsstand der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) in nationales Recht und über die Entwicklung zum angekündigten Gebäudemodernisierungsgesetz.

Dietmar Walberg von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen plädierte anhand vieler Daten für die Fokussierung auf den Wohnungsbau-Bestand zum Erreichen der Klimaziele und stellte einiges aus der Förderpraxis in Frage.

Sebastian Flatau von Hupe Flatau Partner warb aus Planer-Sicht für einen erweiterten Nachhaltigkeit-Begriff – nämlich mit dem Fokus, inwieweit Umnutzungen von Gebäuden ermöglicht werden: „Für das Unbekannte planen und bauen“. Einfachheit und Akzeptanz/Schönheit von Gebäuden sorgten automatisch für Langlebigkeit.

In den Arbeitsgruppen – mitgeleitet von Incken Wentorp, Michael Munske und Olaf Demuth – wurde sehr lebendig darüber diskutiert,

  • was notwendig für das Erfüllen der gesetzlichen Anforderungen ist, auch an Daten,
  • wie man die „Quadratur des Kreises“ hinbekommt, sowohl nachhaltig als auch bezahlbar zu bauen, und
  • wie eventuell auch die Künstliche Intelligenz bei der Lösung der Komplexität und Aufgabenfülle hilfreich sein könne.

Fazit: ein spannender Dialog zwischen einer Vielzahl an engagierten Akteuren, der sehr produktiv war und sicher fortgesetzt wird.

Danke an das Amt für Hochbau und Bauordnung für die Gastfreundschaft und allen Teilnehmenden für das Engagement!

      

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4818-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-02-09 10:22:472026-03-30 09:33:16Lebendiger Dialog zum nachhaltigen und kosteneffizienten Bauen

5. Februar in Hamburg: Dialog mit der Bauwirtschaft

15. Januar 2026/in Aktuelles

Das Amt für Bauordnung und Hochbau der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein e. V. laden ein zum „Dialog mit der Bauwirtschaft“:

„Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“
am Donnerstag, 5. Februar 2026
von 09:00 bis 15:00 Uhr

im Amt für Bauordnung und Hochbau
Konferenzzentrum/Raum D.-1.04
Nagelsweg 39
20097 Hamburg

► jetzt online anmelden ◄

Die Bauwirtschaft steht vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit mit bisher überwiegend linear geprägten Wertschöpfungsprozessen in Einklang zu bringen. Ein anhaltender Kostendruck sowie zunehmende Unsicherheiten in Planung, Vergabe und Baupraxis verschärfen diese Rahmenbedingungen zusätzlich. Gleichzeitig gilt es europäische und nationale Vorgaben normenkonform umzusetzen.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten möchten wir Impulse setzen, Lösungsansätze diskutieren und den Austausch darüber fördern, wie nachhaltiges Bauen heute realistisch, rechtssicher und wirtschaftlich umsetzbar gestaltet werden kann.

Impulsgeber der Veranstaltung sind:

►► Anne-Caroline Erbstößer, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in Berlin, die die relevanten europäischen Vorgaben – unter anderem EU-Taxonomie, EPBD und CSRD – einordnet. Sie gibt Hinweise, was verbindlich ist und welche Vereinfachungen oder Übergangsregelungen genutzt werden können, um Rechtssicherheit für Auftraggeber, Planer und Ausführende zu schaffen.

►► Prof. Dietmar Walberg, ARGE Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. in Kiel, der die monetäre und nachhaltige Bewertung von Bauvorhaben in den Blick nimmt. Er zeigt auf, wie Nachhaltigkeit sachgerecht bewertet werden kann, ohne Fehlanreize oder Scheingenauigkeit zu erzeugen, und beleuchtet die Frage, was für öffentliche und private Auftraggeber tatsächlich handhabbar und vergleichbar ist.

►► Tim Hupe, Hupe Flatau Partner in Hamburg, der die Perspektive aus der Planungs- und Baupraxis einbringt. Er zeigt auf, wie Nachhaltigkeitsanforderungen mit Kosten, Terminen und Haftungsaspekten in Einklang gebracht werden können und welche Lösungen heute sowohl kosteneffizient als auch nachhaltig plan- und umsetzbar sind.

Der Dialog lebt vom Austausch: Ziel der Veranstaltung ist es, Hemmnisse klar zu benennen, Spielräume zu identifizieren und belastbare Aussagen zu Must-haves, Kann-Regelungen und No-Go-Punkten herauszuarbeiten – als Grundlage für einen pragmatischen Umgang mit nachhaltigem, kosteneffizientem und EU-konformem Bauen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

(Foto: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2024/11/bsw-gebaeude.jpg 720 1280 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-01-15 11:38:562026-01-15 12:21:445. Februar in Hamburg: Dialog mit der Bauwirtschaft

Ein schönes erfolgreiches Jahr 2026!

5. Januar 2026/in Aktuelles

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein wünscht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seiner Mitgliedsunternehmen sowie seiner Kooperationspartner ein schönes und erfolgreiches neues Jahr!

Hauptgeschäftsführerin Manja Biel: „Für 2026 wünsche ich Ihnen und Ihren Unternehmen sowie Organisationen Stabilität, Zuversicht und den Mut, Chancen zu nutzen – auch dort, wo nicht alle Antworten bereits feststehen. Lassen Sie uns 2026 gemeinsam daran arbeiten, aus dem, was uns begegnet, etwas Tragfähiges zu bauen – für Ihre Unternehmen, unsere Branche und die Zukunft.”

(Quelle Illustration: ChatGPT)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/01/2026.jpg 417 795 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-01-05 10:32:462026-01-05 16:13:14Ein schönes erfolgreiches Jahr 2026!

Austausch mit Minister Madsen in Preetz

5. Dezember 2025/in Aktuelles

Am 4. Dezember fand ein konstruktiver Austausch zwischen Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen und CDU-Lokalpolitikern sowie Vertretern des Bauindustrieverbandes bei unserem Mitgliedsunternehmen Schwalbe Baugesellschaft in Preetz statt. Herzlichen Dank an unser Vorstandsmitglied Herr Biernacki für das Ermöglichen des Termins und den sehr angenehmen Rahmen vor Ort.

Gleich zu Beginn machte Minister Madsen deutlich, dass das Land über ausreichend Mittel verfügt, um Infrastrukturprojekte voranzubringen. Der eigentliche Engpass liege jedoch im Personal – sowohl im Ministerium als auch in den Kommunen. Rund 62 Prozent der Sondermittel seien in kommunaler Verantwortung, allerdings könnten externe Planungskosten nicht aus dem Sondervermögen finanziert werden. Dadurch fehlten vielerorts die Kapazität, Projekte überhaupt auf den Weg zu bringen.

Auch aus Sicht der Unternehmen ist der Personalmangel einer der zentralen Flaschenhälse in Vergabe- und Planungsprozessen. Verbesserungen seien möglich, greifen jedoch erst mittelfristig – während der Projektdruck kurzfristig steige.

Neben der Personalsituation wurden Themen wie die Qualität von Ausschreibungen, Verzögerungen bei Prüf- und Freigabeprozessen sowie der Bedarf nach klaren Zuständigkeiten und einem besseren Austausch über konkrete Problemstellungen („Benennen von Ross und Reiter“) diskutiert.

Das Gespräch hat wieder deutlich gezeigt: Konkrete Beispiele aus der Praxis sind entscheidend. Je klarer ein Problem benannt wird, desto wirkungsvoller lässt es sich gegenüber Politik und Verwaltung adressieren.

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/12/B39FB9CC-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-12-05 10:53:492025-12-11 10:54:17Austausch mit Minister Madsen in Preetz

Bauingenieurwesen: Stiftung der Bauindustrie Hamburg prämiert beste Absolventen der HCU

22. November 2025/in Aktuelles

Im Rahmen der diesjährigen Absolventenfeier hat die Stiftung der Hamburger Bauindustrie am 21. November die besten Bachelor-Ergebnisse prämiert: Hauptgeschäftsführerin Manja Biel und Vorstandsmitglied Frank Schulz ehrten drei Studierende mit sehr guten Noten und sehr kurzer Studiendauer.

Den dritten Preis, der mit 600 Euro dotiert ist, erhielt Carl Luis Göpfert – er hatte den Bachelorabschluss mit der Note 1,7 innerhalb von 8 Semestern und 2 Monaten erzielt.

Als zweite Preisträgerin erhielt Nele Marie Rathjens aufgrund der Note 1,7 und einer Studiendauer von 6 Semestern und einem Monat das Preisgeld in Höhe von 800 Euro.

Den mit 1.000 Euro dotierten ersten Preis bekam Thuy-Lam Le für ihre herausragenden Leistungen: Sie hat den Bachelorabschluss mit der Note 1,4 innerhalb von 6 Semestern und einem Monat erworben.

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen alles Gute für ihre Zukunft!

Zum Studiengang Bauingenieurwesen der HafenCity Universität Hamburg

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/11/4490_b-1.jpg 766 1394 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-11-22 10:41:352025-12-01 15:42:30Bauingenieurwesen: Stiftung der Bauindustrie Hamburg prämiert beste Absolventen der HCU

NDR berichtet über Sanierung einer historischen Schleuse – realisiert durch Mitgliedsunternehmen

19. November 2025/in Aktuelles

Das NDR „Hamburg Journal“ berichtete heute über den Einhub der neuen Schleusentore an historischen und denkmalgeschützten Mellingburger Schleuse in Hamburg-Sasel – realisiert durch unser Mitgliedsunternehmen Friedrich Peters Bau aus Borsfleth (Kreis Steinburg).

Zum Video des „NDR Hamburg Journals“

Mithilfe eines Krans und eines Tauchers sind die neuen restaurierten Holz-Stemmtore am Oberhaupt der Mellingburger Schleuse eingesetzt worden. Dies markiert laut dem Bezirksamt Hamburg-Wandsbek einen bedeutenden Meilenstein der gesamten Sanierungsmaßnahme. Die heute als Wehr betriebene Mellingburger Schleuse ist die einzige historische Alsterschleuse, an der die frühere Funktion noch erkennbar ist. Sie ist daher als bedeutendes Kulturdenkmal geschützt.

Für das vom Verfall bedrohte Bauwerk hat das Bezirksamt Wandsbek den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer mit der Planung und Realisierung der Sanierung beauftragt. In die umfangreiche Planung sind die öffentlichen Belange insbesondere des Denkmalschutzes, des Naturschutzes sowie des Gewässer- und Hochwasserschutzes eingeflossen.

Die denkmalgerechte Instandsetzung ist ein sehr aufwendiger Prozess, so das Bezirksamt. Im Rahmen der Sanierung finden umfangreiche Ausbesserungsarbeiten am Mauerwerk des Unterhaupts und Oberhaupts statt. Es werden neue Geländer aus Metall hergestellt und montiert sowie zwei neue Brücken und vier Schleusentore eingehoben.

Zu den beauftragten Arbeiten unseres Mitgliedsunternehmen Friedrich Peters Bau gehören die Baulose 1 und 2 und umfassen neben Erd- und Wasserbauarbeiten, die Mauerwerkssanierung und Natursteinarbeiten, rund 150 m Geländer, der Neubau zweier Stahlbrücken mit Eichenholzbelag und der Nachbau der genannten hölzernen Eichen-Schleusentoren, welche auf dem Werkhof in Borsfleth mit eigenen Zimmerleuten nach Vorbild der zuvor demontierten Schleusentore erfolgte.

Geschäftsführer Jan Peters: „Hierzu haben wir die alten historischen Beschläge, Verbindungsmittel und Anbauteile demontiert, aufgearbeitet, beschichtet und an die neuen Tore denkmalgerecht wieder montiert. Neben den Schleusentoren wurden weitere Holzelemente rekonstruiert und teilweise auf Grundlage von historischen Bildern und Zeichnungen nachgebaut. Alles in allem: genau das richtige Projekt für ein 200 Jahre altes Bauunternehmen.

Die Firma Friedrich Peters hat im September dieses Jahres ihr 200-jähriges Firmenjubiläum gefeiert: www.peters-bau.info.

(Foto: NDR „Hamburg Journal“)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/11/NDR_Peters-Bau.jpg 780 1534 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-11-19 22:51:452025-11-21 19:22:35NDR berichtet über Sanierung einer historischen Schleuse – realisiert durch Mitgliedsunternehmen

HBAW-Podiumsdiskussion: Wohnungsbau mit dem Hamburg-Standard

12. November 2025/in Aktuelles

Wie gelingt kostengünstiger Wohnungsbau mit dem Hamburg-Standard?
Dies war das Thema der gestrigen Podiumsdiskussion der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW) im Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg.

Moderiert von Peter Kleffmann aus der Wirtschaftsredaktion des NDR entwickelte sich nach einem Impuls von Senatorin Karen Pein eine lebhafte Diskussion. Mit dabei:
·      Olaf Demuth, Vorsitzender des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein
·      Snezana Michaelis, Vorständin der SAGA-Unternehmensgruppe
·      Dr. Rolf Bosse, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg
·      Karin Loosen, Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer.

Olaf Demuth: „Der Hamburg-Standard wird erst dann zum Standard, wenn die Hamburger Landesförderrichtlinien das erarbeitete Optimierungspotenzial als Bedingung für die Förderung des Wohnungsbaus aufnehmen. Damit setzt der Senat ein Zeichen an alle Beteiligten, dass es Fördergelder nur dann gibt, wenn die erarbeiteten Voraussetzungen für die Schaffung von kostengünstigem Wohnungsbau angewandt werden.“

Senatorin Karen Pein: „Mit dem Hamburg-Standard haben wir aufgezeigt, wie wir die Neubaukosten um ein Drittel senken können, um so den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Dies war nur möglich, weil alle Akteurinnen und Akteure der Wohnungs- und Bauwirtschaft ihre ganze Expertise im Schulterschluss eingebracht, Bewährtes hinterfragt und gemeinsame Lösungsvorschläge erarbeitet haben. Jetzt gilt es, dieses entstandene Wissen und das neue Verständnis der Baukultur auch umzusetzen. Hierfür setze ich mich ein.“

Zum Youtube-Video: Podiumsdiskussion der HBAW zum „Hamburg Standard“

Veranstaltungen Archive | Die Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft

(Fotos: Fjord Media/HBAW)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/11/hbaw_podiumsdiskussion-32-scaled.jpg 1707 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-11-12 18:05:502025-11-21 12:59:08HBAW-Podiumsdiskussion: Wohnungsbau mit dem Hamburg-Standard

EXPO REAL: Impulse für Bauen, Vergabe und Standardisierung

7. Oktober 2025/in Aktuelles

Die EXPO REAL 2025 vom 6. bis 8. Oktober in München bot erneut eine starke internationale Plattform für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Baupraxis. Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein war auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen vor Ort – ebenso wie einige Mitgliedsunternehmen: AUG. Prien Immobilien, HC Hagemann real estate, Zech Building, Implenia, Karrié, Strabag und weitere.

Die von unserem Verband organisatorisch unterstützten Gesprächsrunden des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) mit politischen Vertretern aus Hamburg und Schleswig-Holstein gaben wichtige Impulse für den überregionalen Austausch.

Im Gespräch mit Senator Dr. Andreas Dressel aus der Finanzbehörde Hamburg standen die Umsetzung des Bundestariftreuegesetzes sowie das Vergabebeschleunigungsgesetz im Mittelpunkt. Der Senator sprach sich für eine maßvolle Flexibilisierung und praxisnahe Gesamtvergaben aus und zeigte Interesse an der Idee eines Modellprojekts zur seriellen Sanierung in Hamburg.

Mit Arne Kleinhans, Leiter der Abteilung Bauen und Wohnen im Schleswig-Holsteinischen Innenministerium, wurde über den Förderstandard des Landes, die Weiterentwicklung von Normung und Bauvertragsrecht sowie über GU-Modelle in der öffentlichen Vergabe gesprochen. Schleswig-Holstein verfolgt hier einen konsequent wirtschaftlich orientierten Kurs, der bundesweit Beachtung verdient.

Ein weiteres Highlight waren die Talkrunden von Hamburgs Bausenatorin Karen Pein am Hamburg-Stand, die auf großes Interesse stießen. In konstruktiver Atmosphäre wurde über den Hamburg-Standard als Vorbild einer pragmatischen, klar strukturierten und zugleich ambitionierten Baupraxis diskutiert.

Hauptgeschäftsführerin Manja Biel: „Die EXPO REAL 2025 gab wertvolle Impulse für die Bauwirtschaft im Norden – bot aber auch eine hervorragende Plattform, um die von der Bauindustrie angestoßenen Themen Vergabebeschleunigung, Standardisierung und Tariftreue-Zertifizierung in den politischen Diskurs einzubringen. Der Norden kann und will dabei mitreden – sachlich, lösungsorientiert und mit einer klaren Stimme für die Praxis.“

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/10/Expo-Real_4262_b.jpg 780 1482 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-10-07 15:09:062025-10-16 11:23:23EXPO REAL: Impulse für Bauen, Vergabe und Standardisierung

Thies Richter: 20 Jahre Rechtsberatung für die Bauindustrie im Norden

2. Oktober 2025/in Aktuelles

Am 1. Oktober feierte Thies Richter sein zwanzigjähriges Dienstjubiläum in der Geschäftsstelle Kiel für den Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein. Der 51-jährige Syndikusrechtsanwalt und Vater dreier Söhne startete im Jahr 2005 seine Arbeit für den Verband. Seit 2010 ist er Fachanwalt für Arbeitsrecht, absolvierte erfolgreich den Fachanwaltskurs für Bau- und Architektenrecht und fungiert seit 2022 als Geschäftsführer des Verbandes. Herr Richter ist bekannt als verlässlicher, kompetenter und stets ansprechbarer juristischer Berater in allen Bereichen, die unsere Mitgliedsfirmen umtreiben. Zu seinen Aktivitäten gehört auch die Arbeit als Geschäftsführer im Arbeitskreis Jungunternehmer und im Sozialpolitischen Ausschuss sowie in drei Gremien des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

Auch außerhalb unseres Verbandes engagiert sich der passionierte Läufer und Tennisspieler sehr: als Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses und Schlichter im Schlichtungsausschuss der Industrie- und Handelskammer zu Kiel, als Mitglied in den Arbeitskreisen Arbeitsrecht und Prozessvertreter der UV Nord und als Referent im Kompetenzzentrum für Verwaltungs-Management (KOMMA) der Verwaltungsakademie Bordesholm.

Hauptgeschäftsführerin Manja Biel: „Wir gratulieren Thies Richter zum 20-jährigen Jubiläum – und uns selbst zu 20 Jahren mit einem Kollegen, den man einfach nicht missen möchte: durch seine Expertise und seine sehr freundliche, ausgleichende Art ist er bei Mitgliedsunternehmen wie im Team gleichermaßen geschätzt und gefragt.“

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/10/TR_b.jpg 810 1488 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-10-02 11:16:142025-10-21 11:57:04Thies Richter: 20 Jahre Rechtsberatung für die Bauindustrie im Norden

#StolzaufunsereMitglieder: Friedrich Peters Bau GmbH feiert 200-jähriges Jubiläum

17. September 2025/in Aktuelles

Am 12. September hat unser Mitgliedsunternehmen Friedrich Peters Bau GmbH sein 200-jähriges Bestehen mit einem Fest gefeiert. Das Familienunternehmen aus Borsfleth (Kreis Steinburg) wird unter dem Leitspruch „Bauen mit Vertrauen“ in der siebten Generation von Dipl.-Kaufmann Jan Peters (52) geleitet und ist eines der ältesten inhabergeführten Bauunternehmen in Norddeutschland. Viele Ehemalige, Mitarbeiter und deren Familien feierten das besondere Firmenjubiläum ausgelassen und tanzten teilweise bis in die frühen Morgenstunden.

In seiner Rede betonte Geschäftsführer Jan Peters, dass solch eine Leistung nur möglich war, weil „immer wieder Persönlichkeiten, Spezialisten und fleißige Helfer und deren Familien den Erfolg und auch mal Misserfolg mitgetragen und sich für das Unternehmen und den Namen Peters Bau hier oben im Norden eingesetzt haben.“

Ein besonderer Dank ging an seinen Vater Klaus Peters, der in der sechsten Generation die Geschicke des Unternehmens gelenkt hatte. Anwesend war auch die nächste Generation, die in einigen Jahren den Staffelstab übernehmen kann.

Friedrich Peters Bau GmbH hat sein Haupteinsatzgebiet in ganz Norddeutschland und ist auf die Bereiche Wasser-, Brücken-, Ingenieur- und Spezialtiefbau mit einer hohen Fertigungstiefe spezialisiert. www.peters-bau.info

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein gratuliert herzlich zu diesem sehr außergewöhnlichen Jubiläum. Der Familie Peters und ihrem Team weiterhin viel Erfolg!

Weitere Fotos von der Jubiläumsfeier

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/09/Jan-Peters_Ehrenurkunde.png 298 604 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-09-17 10:00:412025-09-30 11:25:59#StolzaufunsereMitglieder: Friedrich Peters Bau GmbH feiert 200-jähriges Jubiläum

NordBau 2025: viele, auch prominente Besucher an unserem Stand

15. September 2025/in Aktuelles

50.300 Besucher, fünf Tage Messe, davon zwei Tage CONBAU-Kongress und der Schülertag nordjob Bau:Technik. Die Holstenhallen in Neumünster waren vom 10. bis 14. September erneut das Zentrum der Baubranche im Norden. Sowohl unsere ausstellenden Mitgliedsunternehmen als auch wir als Verband und das Ausbildungszentrum Ahrensbök zogen eine positive Bilanz: In Neumünster lassen sich unterschiedliche Zielgruppen gleichzeitig ansprechen: Neukunden, Neumitglieder, neue Kooperationspartner als auch die dringend gebrauchten möglichen Nachwuchskräfte. Das Miteinanderreden bewirkt neue Kontakte und stärkt Geschäfts- und Kooperationsbeziehungen. Auch zwei Ausschüsse und die HBAW trafen sich auf der Messe jeweils zu Sitzungen.

Großen Andrang gab es an unserem Stand während der nordjob Bau:Technik, dem Schülertag auf der NordBau am zweiten Messetag: Fünf teilnehmende Mitgliedsunternehmen hatten zahlreiche Vorstellungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern aus der Region vereinbart und konnten sich ein Bild von potenziellen Auszubildenden machen.

Viele hochrangige Politiker informierten sich auf der Messe über die Themen der Branche: So eröffneten Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen und Hamburgs Staatsrätin Jacqueline Charlier die NordBau und den CONBAU-Kongress, Schleswig-Holsteins Staatssekretärin Julia Carstens und FDP-Fraktions- und Landesvorsitzender Christopher Vogt besuchten während ihrer Rundgänge auch unseren Stand und informierten sich bei Hauptgeschäftsführerin Manja Biel und Ausbildungszentrumsleiterin Janina Meins über die Themen des Verbandes und des Zentrums. Das tat auch die Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport Sabine Sütterlin-Waack, die sich zudem auf dem Baumaschinensimulator ausprobierte und bei der Veranstaltung „Tag der Bauministerin“ den vielen Fragen von Verbandsvertretern und anderen Akteuren stellte. Außerdem begleitete Manja Biel die Messerundgänge von Staatssekretär Frederik Hogrefe (ebenfalls Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport) und von Staatsrätin Jacqueline Charlier, kam mit beiden ins Gespräch und vereinbarte persönliche Folgegespräche.

Hingucker auf unserem Gemeinschafts-Stand waren die beliebte lebendige Baustelle des Ausbildungszentrums sowie der Baumaschinensimulator des Kooperationspartners VDBUM: Zwei Ausbilder und zwei Auszubildende animierten mit viel Esprit die Messegäste zum Mitmachen beim Pflastern und Hämmern und beantworteten wie Zentrumsleiterin Janina Meins zahlreiche Fragen rund um die Bau-Ausbildungsberufe sowie die Arbeit des Zentrums. Mit viel Engagement auch dabei am Stand: Tessa Schacht, seit Anfang September die erste Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement, die das Zentrum für die eigene Organisation ausbildet.

Auf dem Simulator konnten zwei Tage lang nicht nur Auszubildende für den Azubi Cup ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen – auch viele Kinder hatten große Lust, sich als Baggerführer auszuprobieren. Hauptgeschäftsführerin Biel verkündete am letzten Messetag den Sieger des Azubi Cups auf dem Nachbarstand des VDBUM: Philipp Roever von der Firma Kuhlmann Leitungsbau GmbH.

Zur Fotogalerie der Messe

Zur Fotogalerie Messestand und Azubi Cup

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_3550-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-09-15 13:05:392025-09-18 13:36:51NordBau 2025: viele, auch prominente Besucher an unserem Stand

170 Gesellen und Facharbeiter in Hamburg freigesprochen

28. August 2025/in Aktuelles

Bei der Freisprechungsfeier in Hamburg sind 170 Gesellinnen und Gesellen sowie Facharbeiter für ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung feierlich geehrt worden. Matthias Kloß, Geschäftsführer des Ausbildungszentrums-Bau in Hamburg, konnte über 600 Gäste in der Halle begrüßen, in der wenige Stunden zuvor noch Maurer-Auszubildende ihre letzte Prüfung absolviert hatten. Er würdigte den Fleiß, das Durchhaltevermögen und die Leidenschaft der Absolventinnen und Absolventen, außerdem – auch im Namen der Gesellschafter, der Bau-Innung Hamburg und des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein, den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder der Prüfungsausschüsse: „Sie tragen mit Ihrem Engagement ganz entscheidend dazu bei, dass die Bauwirtschaft in Hamburg und Norddeutschland auf eine starke, qualifizierte Nachwuchsgeneration bauen kann.“

Thomas Sander, Obermeister der Bauinnung Hamburg und Vorsitzender des Norddeutschen Baugewerbeverbandes, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich – und gab ihnen zudem mit, sich im Laufe des Berufslebens immer weiterzubilden, da erlangtes Wissen inzwischen schnell veralte. „Dieses Ausbildungszentrum ist dafür übrigens die allererste Adresse“, pries er die Fortbildungsmöglichkeiten des Zentrums an. Die Laudatio endete mit einem Dank an alle Ausbilder, Eltern und Freunde sowie die Lehrer der Berufsschule für die bis zu drei Jahre lange Begleitung.

Schließlich ermutigte Annette Möller, Abteilungsleiterin der Beruflichen Schule für Bautechnik, die neuen Bau-Fachkräfte in der Zukunft weiter neugierig und mutig zu sein: „Der Bau braucht Euch!“ – bevor die Absolventinnen und Absolventen der insgesamt neun Ausbildungsberufe nacheinander von ihren Ausbildern aufgerufen wurden, ihre Gesellenbriefe unter großem Applaus erhielten sowie anschließend bei Getränken und Snacks mit ihren Gästen ausgelassen vor der Halle und in der Nachbarhalle feierten. Es war eine besondere Atmosphäre, geprägt von Stolz und Freude – die Absolventinnen und Absolventen feierten sich und ihren Erfolg, und dies völlig zu Recht!

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/08/Freisprechungb_2912-1.jpg 1048 2152 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-08-28 20:00:062025-09-01 08:53:40170 Gesellen und Facharbeiter in Hamburg freigesprochen
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