Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein e.V.
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Hamburger Baumaschinenseminar zum Hochbaukran am 6. November

29. September 2026/in Aktuelles

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein lädt zum diesjährigen Baumaschinenseminar am 6. November von 9:00 bis 13:00 Uhr ins Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg ein. Thema dieses Mal: Der Hochbaukran – das Schlüsselgerät auf vernetzten Baustellen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Folgende interessante Vorträge stehen auf dem Programm:

  • Die Baustelle neu denken – vernetzte Planung, innovative Prozesse und der Hochbaukran als Schlüsselgerät
  • Digitale Assistenzsysteme für die Baustellenlogistik mit TRAFCON
  • Safer. Smarter. Better. Wie intelligente Assistenzsysteme für Turmdrehkräne die Arbeit auf der Baustelle erleichtern und für mehr Sicherheit sorgen.
  • Was die Praxis zeigt – Erfahrungen mit dem Hochbaukran

Zum Programm mit allen Details

Anmeldungen werden bis zum 23. Oktober an events@biv-hh-sh.de erbeten.

(Foto: AUG. PRIEN Bauunternehmung)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/09/W2207C1383.jpg 2200 3298 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-09-29 11:30:402026-09-29 14:26:51Hamburger Baumaschinenseminar zum Hochbaukran am 6. November

NordBau 2026: Ministerpräsident Günther und Ministerin Finke besuchen Verbandsstand

15. September 2026/in Aktuelles

53.200 Besucherinnen und Besucher, über 700 Aussteller – die 71. NordBau in Neumünster ist vom 9. bis 13. September erneut Norddeutschlands Top-Veranstaltung des Jahres zum Thema Bauen gewesen: Nach der Eröffnung der Messe und des Wohnungsbau-Kongresses CONBAU Nord besuchte Ministerpräsident Daniel Günther bei seinem Rundgang unseren gemeinsamen Stand mit dem Ausbildungszentrum Ahrensbök im Forum der Halle 1. Unser Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Claus-Christian Ehrhardt und unsere Hauptgeschäftsführerin Manja Biel nutzten die Gelegenheit, unsere Arbeit vorzustellen und die wichtigsten Anliegen an die Landesregierung zu erläutern. Der Ministerpräsident ließ es sich nicht nehmen, mit Auszubildenden und den Ausbildern des Ausbildungszentrums Herrmann Schultz und Dennis Svenson ins Gespräch zu kommen, schlug erfolgreich Nägel ein und pflasterte ein paar Steine auf der vom Zentrum organisierten „Lebendigen Baustelle“. Die Besucherinnen und Besucher des Gemeinschaftsstandes konnten vielfältige Aktivitäten an den fünf Messetagen erleben – außerdem trafen sich auf dem Gelände der Holstenhallen der Fachausschuss Straßenbau und Gussasphalt, der Geräteausschuss und die Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW) zu Sitzungen. Manja Biel: „Die NordBau hat einmal mehr bewiesen, dass sie der größte Treffpunkt der norddeutschen Bauwirtschaft ist – und wir als Verband konnten mit unseren vielfältigen Aktivitäten unter Beweis stellen, dass die Bauindustrie und ihre Ausbildungszentren ein entscheidender Faktor für das Bauen im Norden sind.“ 

Dr. Ehrhardt nahm gleich am Eröffnungstag beim Infrastruktur-Forum unseres Kooperationspartners VDBUM an einem Live-Podcast von Dieter Schnittjer zum Thema Bahnbau teil – neben Staatssekretärin Susanne Henckel aus dem Schleswig-Holsteinischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus und anderen. Unser Vorstandsvorsitzender wies unter anderem darauf hin, wie wichtig Planbarkeit in den Investitionen für die Bauindustrie ist. Am folgenden Tag nahm er erneut an dem VDBUM-Live-Podcast teil – dieses Mal zum Thema Bundeswehr-Infrastrukturbau. Hier können Sie die beiden Podcasts anhören, außerdem den Podcast zum Thema „Autobahn und Straßenbau“ mit Jörg Hanzlik von unserem Mitgliedsunternehmen Johann Bunte Bauunternehmung.

Am Tag 2 wurde es an unserem Stand richtig voll – auch weil einige der 1.300 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der „nordjob Bau:Technik“ bei uns zu Gast waren, um sich über Karrierechancen in der Baubranche zu informieren. Das IfT Institut für Talententwicklung hatte für die Jugendlichen feste Beratungstermine mit den teilnehmenden Aussteller-Firmen organisiert. Vier der Firmen waren als Mitgliedsunternehmen auf unserem Verbandsstand präsent und berieten zu Ausbildung, Praktika und weiteren Entwicklungsmöglichkeiten: Michel Bau, Krebs & Suhr, Strabag und Eurovia.

Der dritte Messetag stand für uns ganz im Zeichen des Wohnungsbaus und der Bau-Ausbildung: Am Morgen diskutierte Ministerin Magdalena Finke mit den Gästen des „Tages der Bauministerin“, worauf es beim Fördern des einfachen, schnellen und qualitativ ausreichenden Wohnungsbaus ankommt. Anschließend kam die Ministerin zu uns an den Messestand, so dass unsere Hauptgeschäftsführerin Manja Biel unter anderem ausführlicher mit ihr über unsere Sicht auf die Rahmenbedingungen für die Ausbildung der Bau-Fachkräfte sprechen konnte.

Anschließend gab es insgesamt vier Talks – die ersten dieser Art von unserem Verband auf einer NordBau-Messe: Startend mit dem Thema „Was tut die Politik und öffentliche Verwaltung, um das Bauen zu fördern?“ mit Maren Reder, Abteilungsleiterin Wohnen der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, und Dr. Maik Krüger, Leiter des Referats für Wohnraumförderung, Recht des Wohnungswesens und Wohngeld im Schleswig-Holsteinischen Ministerium Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport. Parallelen und Unterschiede in den beiden Bundesländern bei den Themen Wohnraumförderung und Baustandards wurden herausgearbeitet, außerdem erläuterten die beiden Experten ihre Wege beim Bauen im Bestand sowie ihre Wünsche an die Bauindustrie.

Es folgten drei Talks zum Thema Bau-Ausbildung und Karriere-Chancen in der Bauwirtschaft – mit Janina Meins, Leiterin des Ausbildungszentrums Ahrensbök, und Annette Clausnitzer, Verantwortliche für Marketing und Social Media im Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg. Ein besonderes Projekt präsentierten zwei Auszubildende der POHL-Gruppe – seit Jahren sichern Auszubildende unseres Mitgliedsunternehmens die Infrastruktur des Wacken-Festivals!

Am vierten Tag der NordBau 2026 hatten wir ein dichtes Kurzvortrags-Programm zu spannenden Bauprojekten unserer Mitgliedsunternehmen sowie den Themen Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz parat: Bauführer Dennis Mees von Zech Sports GmbH präsentierte den schon laufenden Umbau und die Erweiterungspläne des Stadions von Holstein Kiel. Marius Moede von Ed. Züblin erlaubte viele Einblicke in die Realisierung des ersten Bauloses vom Jahrhundertprojekt in Hamburg, den Bau der U-Bahnlinie 5. Sönke von Fintel von Implenia Civil Engineering präsentierte das derzeit größte Brückenprojekt des Nordens: den Ersatzneubau der Rader Hochbrücke, dessen erster Teil bald fertig wird.

Bauen ist moderner als viele denken: Wie Drohnen bei der Bau-Überwachung und -Dokumentation eingesetzt werden können – das erläuterte Simon Grütt von Heinrich Karstens Bauunternehmung. Jonas Trosse von der Zech Bau Holding erklärte den Standbesucherinnen und -besuchern mit einfachen Worten, was eigentlich BIM (Building Information Modeling) bedeutet und welche Vorteile es beim Bauen bringt. Und zum Abschluss erläuterte Dr. Robert Hartung von Johann Bunte Bauunternehmung, warum die Künstliche Intelligenz Zeit spart, die Qualität steigert und den Fachkräftemangel teilweise ausgleicht. Einen herzlichen Dank an alle Beteiligten, die dieses interessante Stand-Programm möglich gemacht haben!

Den Abschluss unserer gemeinsamen Messe-Aktivitäten bildete ein erstmaliges Treffen von ehemaligen Auszubildenden des Ausbildungszentrum Ahrensbök: Rund 30 Ex-Azubis aus vielen verschiedenen Jahrgängen sahen sich wieder bzw. konnten sich von zwei Ausbildern und der Leiterin des Zentrums Janina Meins über aktuelle Entwicklungen berichten lassen.

Zur Bildergalerie des NordBau-Veranstalters
Zur Pressemitteilung des Veranstalters zum Abschluss der Messe

(Fotos: Jan Häusler/Fjord Media, Richard Lemloh/BIV HH SH)

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/09/NordBau-2026_Bauindustrieverband-HH-SH_Fjord-Media_-20.jpg 3448 5172 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-09-15 17:45:562026-09-22 15:31:08NordBau 2026: Ministerpräsident Günther und Ministerin Finke besuchen Verbandsstand

225 Gesellen und Facharbeiter in Hamburg freigesprochen

28. August 2026/in Aktuelles

Am 27. August haben rund 225 junge Absolventinnen und Absolventen im Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg ihre Abschlusszeugnisse erhalten – und sich damit auf den Weg in ihre weitere berufliche Zukunft gemacht. Gemeinsam mit Familien, Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften und Vertretern der Hamburger Bauwirtschaft wurde dieser wichtige Meilenstein gefeiert.

Nach der Begrüßung der 550 Gäste durch Matthias Kloß, Geschäftsführer des Ausbildungszentrum-Bau, ehrten sowohl Thomas Sander, Obermeister der Bau-Innung Hamburg und Vorsitzender des Norddeutschen Baugewerbeverbandes, als auch Roman Josten, Schulleiter der Beruflichen Schule für Bautechnik, in ihren Reden die Absolventinnen und Absolventen. Die Abschlusszeugnisse wurden anschließend durch die Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse überreicht – in folgenden Berufen: Asphaltbauer, Kanalbauer, Straßenbauer, Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer, Trockenbaumonteur, Rohrleitungsbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Zimmerer sowie Tiefbaufacharbeiter Kanalbau und Leitungsbau.

Mehr als 240 Ausbildungsverträge für neues erstes Lehrjahr

Die Freisprechung ist dabei weit mehr als der feierliche Abschluss einer zwei- oder dreijährigen Ausbildung. Die neuen Gesellinnen und Gesellen starten in eine Branche, in der qualifizierte Fachkräfte dringend gebraucht werden – und in der ihnen entsprechend gute berufliche Perspektiven offenstehen. Eines wurde bei der Freisprechung besonders deutlich: Hamburg baut – und eine neue Generation von Fachkräften baut mit.

Erfreulich ist deshalb auch der Blick auf das kommende Ausbildungsjahr: Für das neue erste Lehrjahr liegen bereits mehr als 240 Ausbildungsverträge vor – deutlich mehr als im Vorjahr. Ein starkes Signal dafür, dass die Bauberufe für junge Menschen attraktiv bleiben und die gemeinsamen Anstrengungen der Unternehmen und Ausbildungspartner Wirkung zeigen.

Vielfältige Möglichkeiten der Weiterentwicklung

Gleichzeitig endet Lernen mit dem Gesellenbrief nicht. Vom Vorarbeiter über Werkpolier und geprüften Polier bis hin zu Meister oder Techniker bietet die Bauwirtschaft vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein: „Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg. Bleiben Sie der Branche treu – Hamburg braucht Sie!“

Das Ausbildungszentrum-Bau wird gemeinsam vom Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein und dem Norddeutschen Baugewerbeverband getragen. Als Gesellschafter stehen beide Verbände damit gemeinsam für eine leistungsfähige überbetriebliche Ausbildung und die Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Hamburger Bauwirtschaft.

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/09/Beton-und-Stahlbetonbauer.jpg 768 1024 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-08-28 14:08:512026-09-01 14:16:37225 Gesellen und Facharbeiter in Hamburg freigesprochen

Ministerin Finke besucht Baustelle von Mitgliedsunternehmen in Bad Segeberg

6. August 2026/in Aktuelles

Am 6. August hat Schleswig-Holsteins Ministerin für Wohnen Magdalena Finke im Rahmen ihrer Sommertour die Baustelle unseres Mitgliedsunternehmens Heinrich Karstens Bauunternehmung GmbH & Co. KG in Bad Segeberg besucht. Hier befindet sich eines der größten Wohnungsbau-Projekte des Bundeslandes: Die Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG aus Kiel lässt hier nach dem Abriss einer Nachkriegs-Wohnanlage bis zum Jahr 2030 243 neue Wohnungen in 11 Gebäuden bauen, von denen die ersten in Kürze bereits bezogen werden.

Bei der von Geschäftsführer Christoph Karstens und Bauleiter Michael Rohwer geführten Tour über die Baustelle bekam die Ministerin Finke Einblicke in die verschiedenen Bauabschnitte und zeigte Ihr Interesse durch aktives Anpacken: Beim Baggern im noch unbearbeiteten Bauabschnitt, beim Schweißen von Bitumenbahnen auf dem Dach eines Hauses im Rohbau sowie beim Pflanzen einer Felsenbirne vor dem ersten bezugsfertigen Haus. Während des Rundgangs blieb genug Zeit für Gespräche, auch mit Hauptgeschäftsführerin Manja Biel, zu Themen wie Baukosten, Förderbedingungen, Energie-Versorgung und Mietpreise sowie dem Besuch einer Übergabe-bereiten Wohnung.

Der Besuch war zustande gekommen aufgrund eines Delegations-Besuchs des Bauindustrieverbandes und des Baugewerbeverbandes bei der Ministerin im vergangenen Februar.

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_7445.jpg 3024 4032 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-08-06 20:00:512026-08-14 14:55:01Ministerin Finke besucht Baustelle von Mitgliedsunternehmen in Bad Segeberg

Jubiläum: Eylin Bohn ist seit 30 Jahren für die Bauindustrie engagiert

15. Juli 2026/in Aktuelles

Am 15. Juli hat unsere langjährige Mitarbeiterin Eylin Bohn ein sehr besonderes Jubiläum gefeiert: Seit 30 Jahren arbeitet sie für den Bauindustrieverband in Kiel! Vielen Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartnern ist sie als engagierte und sympathische Assistentin der Geschäftsführung und Rechtsberatung bekannt.

Sie hatte gerade die Prüfung zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin bestanden, als sich Frau Bohn bei unserem Verband bewarb. Die passionierte Radfahrerin ist seitdem mit ihrem inzwischen großen Erfahrungsschatz eine verlässliche Stütze unserer Geschäftsstelle in Kiel: bei der Betreuung unserer Mitglieder und der Unterstützung der Geschäftsführung in der juristischen Beratung. Frau Bohn hat immer den Blick für das Ganze, Termine und Fristen, außerdem kümmert sie sich sehr hilfsbereit darum, dass sich andere wohl fühlen – insbesondere während der Sitzungen unserer Gremien. Die Liebe zum Detail können wir Kolleginnen und Kollegen unter anderem genießen, wenn wir in der Adventszeit ein von ihr wunderschön gestaltetes Fenster in unserem Foyer vorfinden.

Das besondere Jubiläum war ein schöner Anlass für ein Überraschungsfest. Gemeinsam mit dem Team gratulierte Hauptgeschäftsführerin Manja Biel – auch im Namen des Vorstandes – und dankte Eylin Bohn für 30 Jahre Engagement, Verlässlichkeit und Verbundenheit mit dem Verband. Blumen und ein Wohlfühlgutschein durften dabei nicht fehlen.10

Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch, liebe Eylin, auf viele weitere gemeinsame Jahre!

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/07/j-eb_b.jpeg 575 1030 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-07-15 18:46:582026-08-10 11:52:51Jubiläum: Eylin Bohn ist seit 30 Jahren für die Bauindustrie engagiert

Feierliche Freisprechung in Ahrensbök: Nachwuchs für die Bauwirtschaft

10. Juli 2026/in Aktuelles

Mit Applaus, Zeugnisübergabe und vielen guten Wünschen sind 109 Absolventinnen und Absolventen des Ausbildungszentrums Ahrensbök am 10. Juli in das Berufsleben verabschiedet worden. Die neuen Straßenbauer, Kanalbauer und Betonbauer und stehen den Betrieben nun als qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung.

In ihrer Ansprache würdigte Zentrumsleiterin Janina Meins die Leistungen der jungen Handwerker und hob die Bedeutung ihrer Berufe für die Gesellschaft hervor. „Ihr seid Macher. In einem Wort: Möglichmacher“, betonte sie. Ob Verkehrswege, Entwässerungssysteme oder Bauwerke: Die Absolventinnen und Absolventen schafften täglich die Grundlagen für eine funktionierende Infrastruktur und leisteten damit einen wichtigen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft.

Ein besonderer Dank galt den Ausbildungsbetrieben, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie den Mitarbeitenden des Ausbildungszentrums: Ihr Engagement und ihre Bereitschaft, Wissen und Erfahrung an die nächste Generation weiterzugeben, seien ein entscheidender Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Branche.

Nach Grußworten der Vertreterinnen und Vertreter aus Handwerkskammer, Politik und Berufsschule folgte die Übergabe der Zeugnisse. Catalina Reimers von Grothe Bau GmbH aus Lübeck hat von allen Auszubildenden am besten abgeschnitten. Beim anschließenden gemeinsamen Imbiss bot sich Gelegenheit zum Austausch zwischen Absolventen, Familien, Betrieben und Gästen.

Mit dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss beginnt für die neuen Fachkräfte nun ein neuer beruflicher Lebensabschnitt. Die Freisprechungsfeier machte einmal mehr deutlich: Die Bauwirtschaft braucht engagierte Nachwuchskräfte, die Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten.

Manja Biel, Geschäftsführerin des Ausbildungszentrums Ahrensbök und Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein, gab den Absolventinnen und Absolventen zum Abschluss mit auf den Weg: „Ihr Abschluss ist das Fundament. Was Sie darauf bauen, liegt jetzt in Ihren Händen.“

Die besten Azubis v.l.n.r.: Alec Kruse – Kähler Hochbau GmbH aus Itzehoe, Kilian Jung – Richard Ditting GmbH & Co. KG aus Rendsburg, Catalina Reimers – Grothe Bau GmbH aus Lübeck, Ivan Belyaev – Heinrich Karstens GmbH & Co. KG aus Kiel.

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_9196_b.jpeg 2916 5704 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-07-10 21:17:212026-08-14 14:04:07Feierliche Freisprechung in Ahrensbök: Nachwuchs für die Bauwirtschaft

Hamburger „Bündnis für den Tiefbau“: Auftakt und Parlamentarisches Frühstück der HBAW

25. Juni 2026/in Aktuelles

Auftakt des Hamburger „Bündnisses für den Tiefbau“: Am 19. Juni kamen über 100 Menschen von rund mehr als 50 Stakeholdern der Tiefbau-Prozesskette in der Patriotischen Gesellschaft zusammen, um künftig „schneller zu bauen, weniger zu stören und mehr zu bewegen“ – dies ist die Zielrichtung der vom Senat im September letzten Jahres verabschiedeten Strategie „Zukunft Tiefbau“. Viele Mitgliedsunternehmen unseres Verbandes haben ebenfalls aktiv teilgenommen, um die Perspektive der ausführenden Bauwirtschaft in das Bündnis einzubringen.

(Fotos: BVM / Johannes Arlt)

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende, hat in seiner Eingangsrede nicht weniger als eine Systemveränderung für die kommenden Jahre in der Stadt eingefordert, um das große Bauprogramm der Metropole stemmen zu können. Es soll mehr abgestimmte Gesamtvorhaben geben, um beispielsweise eine Straße nicht mehrfach innerhalb einer kurzen Zeit aufzugraben. Nur gemeinsam würden alle Beteiligten für eine größere Akzeptanz der Baumaßnahmen sorgen. Dafür brauche es ein lösungsorientiertes Arbeiten, das Entwickeln eines Verständnisses voneinander und Vertrauen in die Kompetenz der Partner vor Ort.

Als Schmerzpunkte der Stakeholder wurden laut dem Senator von seiner Behörde u.a. identifiziert:
* Koordination & Abstimmung
* Langwierige Prozesse & Bürokratie
* Planung & Terminmanagement
* Ressourcen & Kapazitätsmangel
* Verkehr & Auswirkungen auf die Stadt
* Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
* Politische Rahmenbedingungen & Priorisierung

Amtsleiterin Kirsten Pfaue betonte, dass der gesamte Tiefbau besser werden könne – indem die Prozesse beschleunigt und entbürokratisiert sowie die Qualität der Kommunikation erhöht würden. Die Stadt hätte eine gute Datengrundlage, aber viele lose Enden, die miteinander verknüpft werden müssten. Beispielsweise seien Genehmigungsprozesse zu kompliziert. Es sei eine „Quadratur des Kreises“, schneller zu bauen und dabei weniger zu stören – aber nur so ließen sich die Herausforderungen der Stadt bewältigen. Baustelleninformationen müssten künftig viel besser und digitaler kommuniziert werden. Das Bündnis sei die Chance, alle Akteure an einen Tisch zu bringen, um Lösungen gemeinsam zu erarbeiten.

Dies ging beim Auftakt los mit dem Arbeiten an Marktständen, beispielsweise zum Thema „Bauabläufe optimieren“. In Austauschformaten und Arbeitsgruppen sollen die oben genannten Schmerzpunkte in den nächsten Monaten und Jahren genauer betrachtet und dafür gemeinsam Lösungen gefunden werden.

Das neu ins Leben gerufene „Bündnis für den Tiefbau“ war auch Thema des Parlamentarischen Frühstücks der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW) am 24. Juni im Café Paris: Hier kam es unter der Leitung des Vorsitzenden Michael Seitz zu einem sehr zugewandten und lebendigen Austausch zwischen bauausführenden Unternehmen, Verbänden, der Verkehrsbehörde und Bürgerschaftsabgeordneten der verschiedenen Fraktionen.

Amtsleiterin Kirsten Pfaue sagte nach der Vorstellung des ins Leben gerufene „Bündnis für den Tiefbau“ zu den Unternehmen: „Treiben Sie uns“. Vertreter von unseren Mitgliedsunternehmen wiesen darauf hin, dass es bisher wenig Anreize gebe, im positiven Sinne von vertraglich Vereinbarten abzuweichen, wenn der Preis die Ultima ratio sei. Außerdem wurde adressiert, dass das frühzeitige Einbeziehen von Bauunternehmen vor einer Vergabe und auch größere Baufelder die Ziele des Bündnisses für den Tiefbau befördern würden.

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_7003-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-06-25 12:37:012026-06-26 12:38:58Hamburger „Bündnis für den Tiefbau“: Auftakt und Parlamentarisches Frühstück der HBAW

Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle Kiel: Alina Behrens

16. Juni 2026/in Aktuelles

Seit dem 15. Juni verstärkt Alina Behrens (28) als Assistentin der Geschäftsführung und im Sekretariat die Geschäftsstelle Kiel des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein.

Die gebürtige Kielerin hat nach der Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement beim Ausbildungszentrum Bau in Kiel jahrelang im Handwerks- und Baubereich gearbeitet. Bevor Sie zu uns kam, war Frau Behrens als medizinische Schreibkraft beim Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) tätig.

Herzlich willkommen, Frau Behrens – wir freuen uns, Sie an Bord zu haben!

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_6897-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-06-16 12:34:022026-06-26 12:34:34Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle Kiel: Alina Behrens

Stiftung der Hamburger Bauindustrie prämiert beste Studierende der TU Hamburg

3. Juni 2026/in Aktuelles

Beim „Hamburger Bautag“ der Technischen Universität Hamburg hat die Stiftung der Hamburger Bauindustrie, vertreten durch das Vorstandsmitglied Christian Weber, Geschäftsführer von HC Hagemann GmbH & Co. KG, ihre Bachelor- und Masterpreise an die besten Absolventinnen und Absolventen verliehen. „Zukunftsperspektive Verkehrsinfrastruktur“ war das Thema des Vormittags, der von Prof. Dr. Carsten Gertz, Leiter des Instituts für  Verkehrsplanung und Logistik, moderiert wurde.

Lina Sophie Jakubczick (in Abwesenheit) und Florian Weiß (Foto rechts) erhielten den mit jeweils 750 Euro dotierten Bachelorpreis im Studiengang Bau- und Umweltingenieurwesen. Lena Schultheiß (Foto Mitte) wurde der Masterpreis (1.500 Euro) im Studiengang Wasser- und Umweltingenieurwesen verliehen, Simon Seger (Foto links) gewann den gleichen Preis im Studiengang Bauingenieurwesen.

Nach der Begrüßung durch Universitäts-Präsident Timm-Giel gab es spannende Vorträge von Senator Anjes Tjarks, Dr. Imke Steinmeyer und Ronald Ernst zur „Zukunftsperspektive Verkehrsinfrastruktur“, nach der Preis-Verleihung ging es dann zur Firmenkontaktmesse, bei der auch einige unserer Mitgliedsunternehmen um künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warben. Fazit: Die Veranstaltung war eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten! Der Dank unseres Verbandes geht an Prof. Dr. Gertz und den Fachschaftsrat unter der Leitung von Max Nagel für die gute Zusammenarbeit.

Fotos: TUHH/Bittcher

Mehr zur Veranstaltung

 

 

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/06/8_b2-scaled.jpg 1564 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-06-03 11:19:402026-06-11 11:44:46Stiftung der Hamburger Bauindustrie prämiert beste Studierende der TU Hamburg

Trauer um Jochen Hachmann (1939 – 2026)

1. Juni 2026/in Aktuelles

Als Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein trauern wir um unser ehemaliges Vorstandsmitglied

Jochen Hachmann
* 14. Dezember 1939   –   † 17. Mai 2026.

Herr Hachmann war von 1992 bis 2006 Mitglied des Vorstandes des seinerzeitigen Bauindustrieverbandes Schleswig-Holstein e. V. und hat die Interessen unserer Branche in dieser Zeit mit großem Engagement vertreten.

Wir verlieren mit dem Verstorbenen eine Persönlichkeit, die sich großer Wertschätzung erfreute und deren Handeln stets von überaus hohem sozialem und unternehmerischem Verantwortungsbewusstsein und Gestaltungswillen geprägt war.

Die Urnentrauerfeier findet am Mittwoch, dem 10. Juni 2026, um 11.00 Uhr in der Kapelle des Zütphenfriedhofes (Nord) in Heide statt.

Anstelle von zugedachten Blumen bittet die Familie um eine Zuwendung an die „Fördergesellschaft Lions Club Dithmarschen e. V.“ auf das hierfür eingerichtete Sonderkonto (IBAN: DE83 2225 0020 0094 0041 99, Kontoinhaber: Bestattungsunternehmen Franz Pohlmann).

Kondolenzanschrift: Trauerhaus Jochen Hachmann, Griebelstraße 14, 25746 Heide.

Foto: blickpixel / Michael Schwarzenberger

 

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/06/blickpixel-romantic-453802_1920.jpg 1213 1920 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-06-01 14:46:412026-06-01 14:57:08Trauer um Jochen Hachmann (1939 – 2026)

#BauenmitLeidenschaft: „Gefühlt ohne Schlaf, voller Action“ – Interview mit Anna Schildhauer

26. Mai 2026/in Aktuelles

Anna Schildhauer (28) arbeitet seit Februar 2025 für die Hamburger Niederlassung der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG als Bauleiterin im Konstruktiven Ingenieurbau. Ihr Projekt: Der Bau der 135 Meter langen Fußgänger- und Radwegbrücke vom östlichsten Punkt der HafenCity über den Oberhafenkanal zum Elbpark Entenwerder im Stadtteil Rothenburgsort. Höhepunkt des bald vollendeten Werks war der Einhub des zentralen Brückenteils per Schwimmkran am 4. September vergangenes Jahr. So berichtete der NDR darüber: www.ndr.de/nachrichten/hamburg/neue-fuss-und-radwegbruecke-in-entenwerder-eingehoben,entenwerder-104.html. Wir treffen die in Hohn bei Rendsburg aufgewachsene Bauingenieurin im Baucontainer – nur einen Steinwurf vom Elbtower und der S-Bahn-Station Elbbrücken entfernt.

Frau Schildhauer, wie war Ihr Weg zu diesem Job hier, ganz in der Nähe von Hamburgs bekanntester Baustelle?

Während meines Studiums an der Hochschule Wismar zur Bauingenieurin habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Baudynamik gearbeitet und da schon eine Vorliebe zum Brückenbau entwickelt. Später im Studium habe ich in der Tragwerksplanung im Ingenieurbau gearbeitet und mich dann nach der Masterarbeit entschieden, zunächst den Fokus auf die Umsetzung von Brückenbauwerken zu legen. Vor dem Studium hatte ich eine Ausbildung in Büdelsdorf zur Industriekauffrau gemacht und da gemerkt, dass die Organisation mir sehr viel Spaß bereitet – ebenso wie die Zusammenarbeit mit Menschen und der Erfolg, gemeinsam als Team etwas zu schaffen. Und ja, dann habe ich gemerkt, dass der Brückenbau wirklich ein sehr, sehr spannender Bereich ist. Ich bin dann in die Bauleitung gegangen – mit dem Hintergedanken, auf Grundlage von den Plänen erstmalig eine Brücke wirklich umzusetzen. So habe ich mich entschieden, die Aufgabe anzunehmen, eine Baustelle zu leiten.

Warum hat Sie das Projekt hier am markanten Einfahrtspunkt zur Hamburger Innenstadt so gereizt?

Dieses Projekt von LEONHARD WEISS fand ich deswegen so spannend, weil ich schon im Studium im Bereich Schwingung geforscht und wir an der Hochschule Wismar unter anderem auch ein Patent für einen Schwingungstilger für horizontal schwingende Bauwerke angemeldet haben. Als mir dann vorgestellt wurde, dass bei diesem Brückenbauwerk aufgrund der schlanken und damit materialsparenden Bauweise auch Schwingungstilger verbaut werden, war mir klar, dass ich hier anfangen möchte.

War es schon länger Ihr Ziel, Bauleiterin zu werden?

Mein Traumberuf war lange Zeit, Architektin zu werden. Nach der Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich noch einige Monate in der Logistik gearbeitet, um die Zeit bis zum Studium zu überbrücken. Dabei habe ich gemerkt, dass die Zusammenarbeit mit Menschen und draußen den Fortschritt zu sehen, etwas geschafft zu haben, wirklich Riesenspaß bringt. Nach dem Studium habe ich dann beschlossen, dass ich in die Bauleitung gehe, um die Herausforderungen der Architekten anzunehmen und diese umzusetzen.

Wie sind Sie mit der anspruchsvollen Aufgabe umgegangen, in die Sie ja – quasi im kalten Wasser schwimmend – plötzlich vor sich hatten?

Von Bauherrnseite ist hier schon ein sehr geballtes Aufgebot, das hier auf der Baustelle beteiligt ist. Ich habe gleich von Anfang an meine Position deutlich gemacht: Ich möchte etwas Großes bewegen und schaffen. Auch habe ich klar kommuniziert, dass nicht nur die Baufirma allein das hier baut, sondern dass das ein Zusammenspiel von Bauherr und Bauunternehmen ist. Ich habe ganz viel lernen dürfen von meinen Kollegen – und so bin ich jeden Tag ein Stück weitergewachsen. Es gab natürlich jeden Tag neue Herausforderungen, die zu meistern waren oder weiterhin zu meistern sind. Dennoch habe ich mich jeden Tag weiterhin bestärkt gefühlt, als Bauleiterin zu arbeiten und ein bisschen besser zu werden.

Wie haben Sie die Tage des Einhubs der Brückensegmente in Erinnerung?

Das war auf jeden Fall eine Zeit voller Adrenalin. Gefühlt ohne Schlaf, voller Action. Es ging darum, die ganze Zeit alle Herausforderungen im Blick zu haben. Insbesondere die Fahrten mit dem Schwimmkran über die Norderelbe unter einer Stromtrasse hindurch, dann die wechselnden Wasserstände durch die Gezeiten, die wir immer auszugleichen hatten. Und als dann der Brückenschlag kurz bevorstand, war die Vorfreude groß, jetzt heute über die Brücke endlich gehen zu können und allen zu zeigen, dass die Vorarbeit sich ausgezahlt hat und die Brücke zum Ende des Tages dann auch schon begehbar ist.

Rückblickend kann ich auf jeden Fall sagen, wenn ich an diese erste Septemberwoche 2025 denke und wir an vier Tagen die drei mittleren Brückensegmente eingehoben haben, dass dieser Schwimmkran-Einsatz mit viel Vorbereitung verbunden war. Auf die Teamarbeit kam es an, um wirklich alle mit ins Boot zu holen, alle mitzunehmen. Der bürokratische Part war ehrlicherweise sehr aufwendig. Am Ende hat sich die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ausgezahlt – und es hat alles reibungslos funktioniert. Wir können alle, insbesondere als Team, stolz sein, dass wir das geschafft haben. Ich schaue immer mit wirklich großem Stolz und positiven Erlebnissen auf die Zeit zurück.

Was mögen Sie an Ihrer Arbeit?

Die Vielseitigkeit. Jeden Tag neue Herausforderungen. Kein Tag ist wie der andere. Und jeden Tag kann man noch so gut alles durchgeplant haben und bedacht haben: Es passiert immer wieder etwas, worauf man sich neu einstellen muss. Das ist das, was es jeden Tag so spannend macht. Und zu wissen, dass man als Team funktioniert: Das ist schon ein großer Punkt, der mir echt viel Spaß bringt. Mir wurde auch beigebracht: Keine Entscheidung zu treffen, ist prinzipiell die falsche Entscheidung. Wenn es dann doch mal nicht so klappt wie erwartet, steht man immer als Team zusammen und organisiert dann schnellstmöglich wieder einen anderen Weg.

Mit wie vielen Menschen arbeiten Sie hier zusammen? Wie wurden Sie als Bauleiterin aufgenommen?

Wir sind mit sechs Personen im Projekt. Vom Polier über die fleißigen Hände draußen bis hin zur Arbeitsvorbereitung und Abrechnung. Zu Hoch-Zeiten waren wir noch mehr. Da haben wir noch ein größeres Aufgebot gebraucht. So haben wir das Projekt bis heute abgewickelt und werden es auch noch erfolgreich abschließen. Bisher habe ich immer das Gefühl gehabt, dass ich so, wie ich auftrete und meine Ziele vermittle, auch akzeptiert werde, sodass wir jeden Tag das gemeinsam schaffen, was wir erreichen möchten. Ich merke in meinem Team nicht, als Frau anders wahrgenommen zu werden.

Was hilft Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag, wenn es mal schwierig wird?

Einmal frische Luft schnappen und über die Baustelle gehen – das hilft immer sehr, gerade hier in Entenwerder an der Norderelbe, mit dem Wasser direkt vor der Tür und seit dem Brückenschlag sogar bis über den Oberhafenkanal hinweg.

Das bringt mir neue Ideen, neue Lösungsansätze und da wird der Kopf gerade hier bei uns in Hamburg einmal wieder freigepustet –dann geht’s mit neuer Kraft wieder an die Sache.

Was sagen Sie jungen Menschen, warum es sich lohnt, in der Baubranche zu arbeiten?

Auf jeden Fall bringt die Abwechslung und Vielseitigkeit einen Riesenpluspunkt mit sich. Gerade in der Bauleitung: Man wechselt zwischen Bürotätigkeit und den Arbeiten auf der Baustelle. Man führt Baubesprechungen, Gespräche mit Nachunternehmern und dem Bauherrn. Also ist kein Tag wie der andere, und ganz besonders ist die Kommunikation und der Umgang mit den Menschen. Das ermutigt mich immer sehr und zeigt, dass man in der Baubranche doch ganz schön etwas bewegen kann. Wer Lust hat, jeden Tag einen anderen Arbeitstag zu haben und dazuzulernen, der ist in der Baubranche auf jeden Fall richtig.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Mein neues Projekt sind die Massivbauarbeiten für den Ersatzneubau der U-Bahn-Brücke in Hamburg-Ohlsdorf. Da haben wir den Auftrag, die neuen Widerlager zu errichten und zeitgleich die Demontage des Bestandsüberbaus vorzunehmen. Die Demontage erfolgt Mitte Juli. Mitte August kommt die neue Brücke schon rein. Wir haben da einen straffen Zeitplan. Ende des Jahres wollen wir die Baustelle schon wieder an den Bauherrn übergeben haben. Das ist mein neues Projekt, was aktuell so ein bisschen parallel läuft. Und meine Pläne für die Zukunft sind auf jeden Fall weiterhin im Brückenbau tätig zu sein – durch den Brückenbau die Infrastruktur instand zu halten und erforderliche neue Brücken zu bauen. Vielleicht wartet ja auch noch mal so ein Schwimmkraneinsatz auf mich. Der hier vor der Tür hat auf jeden Fall gezeigt, dass die Arbeiten am Wasser mir Riesenspaß bereiten.

Frau Schildhauer, vielen Dank für das Gespräch!

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/05/IMG_5883_Anna-Schildhauer-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-05-26 14:52:052026-06-01 14:53:39#BauenmitLeidenschaft: „Gefühlt ohne Schlaf, voller Action“ – Interview mit Anna Schildhauer

Bis 30. Mai läuft Umfrage: Wie viele und welche Bauingenieure braucht der Norden?

19. Mai 2026/in Aktuelles

Bitte nehmen Sie teil: Der Fachkräftebedarf in der Bauwirtschaft stellt unsere Branche auch in Norddeutschland in den kommenden Jahren vor erhebliche Herausforderungen. Angesichts des hohen Investitionsbedarfs im Erhalt und Ausbau der Infrastruktur sowie im Neu- und Ausbau von Wohngebäuden ist künftig auch von einem deutlich steigenden Bedarf an Bauingenieurinnen und Bauingenieuren auszugehen – sowohl mit Bachelor- als auch mit Masterabschluss.

Vor diesem Hintergrund führt der Verein Bauingenieure für Hamburg (BIHH) aktuell eine Befragung zum quantitativen und qualitativen Bedarf an künftigen Absolventinnen und Absolventen des Bauingenieurwesens in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen durch. Als Branchenvertretung der Bauindustrie in Hamburg und Schleswig-Holstein bringt sich unser Verband selbstverständlich aktiv in diesen Prozess ein und unterstützt die Umfrage fachlich wie auch organisatorisch.

Ziel der Befragung ist es, den tatsächlichen Bedarf aus Sicht der betroffenen Akteure herauszuarbeiten und damit deutliche Signale für den Dialog mit Hochschulen, Politik und Verwaltung zu setzen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Ausbildungskapazitäten, Studieninhalte und Rahmenbedingungen stärker an den praktischen Erfordernissen der Bauwirtschaft auszurichten.

Die Umfrage richtet sich an bauüberwachende und bauausführende Unternehmen, Planungsbüros sowie ministerielle und kommunale Auftraggeber in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

Damit die Umfrage einen praxisorientierten Mehrwert  entfalten kann, bitten wir um Verständnis, dass die Beantwortung der Fragen etwas ausführlicher ausfällt und vielleicht ein bis zwei Minuten mehr Ihrer Zeit in Anspruch nimmt. Die Umfrage ist bis zum 30.05.2026 online.

Zur Teilnahme an der Umfrage gelangen Sie hier:
www.umfrageonline.com/c/jym43k9z

Herzlichen Dank für Ihren Beitrag!

Rückfragen zur Umfrage?: Melden Sie sich gerne bei Richard Lemloh (richard.lemloh@biv-hh-sh.de).

Foto: Freepik/Ki-generiert

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/04/construction-team-reviewing-blueprints-building-site-scaled.jpg 1465 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-05-19 14:03:122026-05-19 15:52:57Bis 30. Mai läuft Umfrage: Wie viele und welche Bauingenieure braucht der Norden?

Nach Kiel auch Unterstützung der Olympia-Bewerbung in Hamburg

20. April 2026/in Aktuelles

Nachdem sich am 19. April die Kielerinnen und Kieler beim dortigen Referendum mit 63,5 Prozent für die Bewerbung um die Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Spielen in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen haben, blickt jetzt der Norden auf Hamburg – hier stimmt die Bevölkerung am 31. Mai über die Bewerbung ab. Am 24. April werden die Briefwahlunterlagen verschickt.

Insgesamt stehen laut Experten die Chancen gut, dass Deutschland für eine Ausrichtung der Spiele nach 1972 mal wieder an der Reihe ist, Gastgeber der Spiele zu werden. Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein:  „Die Bewerbungen von Hamburg und Kiel sind eine große Chance für die Region – nicht nur für Sportstätten und den Breitensport, sondern auch für die regionale Bauwirtschaft. Sie können notwendige Investitionen in die Infrastruktur beschleunigen und dafür sorgen, dass Bundesmittel auch einmal in den Norden fließen, statt nach Bayern oder NRW. Gleichzeitig sind sie ein Zeichen dafür, dass wir uns etwas zutrauen – und genau das unterstützen wir.“

Sie wollen die Kampagne in Hamburg auch unterstützen? Dann informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten:

Hamburg: www.hamburg-activecity.de/olympia
Kampagnenmaterialien:
www.brandox.com/sommerspiele-hamburg/olympia-und-paralympics-in-hamburg

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/04/LIHeader_b2.jpeg 416 984 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-04-20 08:09:302026-04-20 17:46:20Nach Kiel auch Unterstützung der Olympia-Bewerbung in Hamburg

Senatorin Leonhard besucht BAUFESTival im Hamburger Ausbildungszentrum-Bau

2. April 2026/in Aktuelles

Am dritten Tag des diesjährigen BAUFESTivals im Hamburger Ausbildungszentrum-Bau hat sich die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation Dr. Melanie Leonhard über die Ausbildung in den Bauberufen informiert und wurde dabei von RTL Nord begleitet. Die Senatorin traute sich, einen Bagger und einen Baumaschinensimulator zu bedienen, traf einen Roboter-Hund, kam u.a. mit weiblichen Auszubildenden ins Gespräch und besuchte ausstellende Unternehmen.

Senatorin Dr. Melanie Leonhard: „Investitionen in Infrastruktur sind derzeit in aller Munde – ohne die Bauwirtschaft werden sie nicht entstehen! Ob Häuser, Straßen und Brücken: Auf dem Baufestival ist praktisch anzusehen, dass hier echte Teamarbeit mit Können, Technik und Perspektive gefragt ist. Junge Menschen können hier direkt erfahren, was in ihnen steckt und welche Chancen ein Beruf am Bau eröffnet. Wer einmal selbst mauert, zimmert oder im Simulator den Bagger steuert, merkt schnell: Hamburg braucht kluge Köpfe und starke Hände – und das BAUFESTival ist für viele der erste Schritt auf eine spannende berufliche Baustelle mit Zukunft.“

Insgesamt besuchten rund 2.000 Schülerinnen und Schüler das BAUFESTival 2026. Das Ausbildungszentrum-Bau in Steilshoop wird getragen vom Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein und der Bau-Innung Hamburg.

So berichtete RTL Nord anschließend (ab Min. 12:52): Folge 64 vom 01.04.2026 – RTL Nord HH / SH | RTL+

Zum Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg: www.azb-hamburg.de

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/04/5460_b.jpeg 972 1440 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-04-02 12:04:122026-04-13 17:01:56Senatorin Leonhard besucht BAUFESTival im Hamburger Ausbildungszentrum-Bau

Amos Kamau ist bester Tiefbaufacharbeiter der IHK Kiel

15. März 2026/in Aktuelles

Die Industrie- und Handelskammer zu Kiel (IHK) hat am 13. März im Haus der Wirtschaft die 41 jahrgangsbesten Absolventinnen und Absolventen der diesjährigen Winterabschlussprüfungen ausgezeichnet. Mit dabei: Amos Kamau von der Firma Berthold Fasthuber Bauunternehmung GmbH & Co. KG in Kiel, der seine Ausbildung als „Tiefbaufacharbeiter Schwerpunkt Rohrleitungsbau“ bereits nach eineinhalb Jahren mit den Noten 1,4 (Praxis) und 2,1 (Theorie) als Jahrgangsbester bestanden hat.

Der 29-jährige Kenianer aus Kiambu nahe der Hauptstadt Nairobi lebt erst seit vier Jahren in Deutschland. Nach einem intensiven Spracherwerb wurde er aufgrund einer Initiativbewerbung eingestellt. Wie lernbegierig er ist, zeigte bereits unser Newsletter-Interview „Bauen mit Leidenschaft“ aus dem Mai letzten Jahres.

Baugrundausbildung in Ahrensbök

Seinen Weg zu diesem Erfolg begann unter anderem im ersten Ausbildungsjahr in unserem Ausbildungszentrum in Ahrensbök, wo er die Baugrundausbildung absolvierte, die eine wichtige Grundlage für die weiteren Ausbildungsinhalte bildet. Zentrumsleiterin Janina Meins: „In dieser Phase zeigte er bereits ein gutes Verständnis für die praktischen Anforderungen des Handwerks. Durch Engagement und Sorgfalt entwickelte er seine Fähigkeiten im Verlauf der Ausbildung kontinuierlich weiter. Der nun erzielte Spitzenabschluss ist das Ergebnis harter Arbeit, hoher Motivation und echter Leidenschaft für den Beruf.“

Ab dem zweiten Ausbildungsjahr setzte er seine Ausbildung im Ausbildungszentrum in Hamburg fort, wo die fachliche Spezialisierung im Rohrleitungsbau im Mittelpunkt stand. Auch dort zeigte er gute Leistungen und baute seine fachlichen Fähigkeiten weiter aus.

Stolz bei Geschäftsführern des Ausbildungsbetriebes

Kim Björn Wenzel, der wie Bernd Ihlo und Mathias Kamp als geschäftsführende Gesellschafter der Berthold Fasthuber Bauunternehmung GmbH & Co. KG mit vollem Stolz und Freude an der Azubi-Bestenehrung teilgenommen hat, kommentierte die Auszeichnung seines Auszubildenden so: „Also nicht immer über die jungen Leute jammern und meckern – es geht auch so, wie unser lieber Amos eindrucksvoll bewiesen hat!“

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein gratuliert Amos Kamau herzlich zu dieser außergewöhnlichen Leistung und wünscht ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

(Foto: IHK Kiel/Fabian Frühling)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/03/AC5A0214-scaled.jpg 1707 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-03-15 08:28:292026-03-31 08:28:53Amos Kamau ist bester Tiefbaufacharbeiter der IHK Kiel

Bauingenieurwesen: Mitgliedsunternehmen erhalten Zugang für zivile Studierende an der Helmut-Schmidt-Universität

19. Februar 2026/in Aktuelles

Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e.V., und Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr (HSU/UniBw H) haben heute offiziell eine neue Kooperationsvereinbarung zum Studiengang Bauingenieurwesen unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, die akademische Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte aus der zivilen regionalen Bauwirtschaft zu fördern und gleichzeitig den Praxisbezug im Studium zu stärken.

Ab Oktober 2026 stehen im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr bis zu zehn Studienplätze speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes zur Verfügung. Gleiches gilt ab Januar 2027 auch für den Masterstudiengang. Damit eröffnet sich für die teilnehmenden Unternehmen ein strukturierter Qualifizierungsweg für ihren Nachwuchs im Rahmen eines konsekutiven Studienmodells.

Die Studierenden absolvieren den Bachelor-Studiengang innerhalb von zweieinviertel Jahren und den Master-Studiengang nach weiteren eindreiviertel Jahren. Wer beide Abschlüsse anstrebt, erhält beide Qualifizierungen demnach innerhalb von vier Jahren. Interessierte können auch nur einen der beiden Abschlüsse machen. Die Fachkräfte können durch dieses zeitoptimierte Studienangebot früher in ihre Unternehmen zurückkehren. Dabei profitieren die künftigen Bauingenieurinnen und Bauingenieure von den wissenschaftlich fundierten und zugleich anwendungsorientierten Studienprogrammen der HSU/UniBw H, von einer intensiven individuellen Betreuung, interdisziplinären Lehrangeboten sowie hervorragenden Studienbedingungen in kleinen Lerngruppen. Gleichzeitig eröffnet die Kooperation den Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes eine neue Möglichkeit, langfristig gut qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure für ihre Betriebe zu gewinnen.
Mehr Informationen zum Bachelor- und Master-Studiengang Bauingenieurwesen an der HSU

Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e.V.:
„Die Kooperationsvereinbarung bietet unseren Mitgliedsunternehmen ein hohes Maß an Flexibilität, denn Kosten entstehen nur bei tatsächlicher Nutzung eines Studienplatzes – ein exklusiver Vorteil unserer Mitglieder gegenüber Direktverträgen. Zugleich erleichtert die Kooperation insbesondere den Unternehmen, die bislang noch nicht mit der HSU/UniBw H zusammengearbeitet haben, den Zugang und unterstreicht unser Engagement für eine hochwertige akademische Qualifizierung in der Bauwirtschaft.“

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr (HSU/UniBw H): „Als Universität der Bundeswehr ist es uns wichtig, unser hochkarätiges Studienangebot der Gesellschaft gegenüber zu öffnen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir schon diesen Herbst die ersten Studierenden aus den Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes auf unserem Campus begrüßen dürfen. Das hat auch für unsere Soldatinnen und Soldaten einen nicht zu vernachlässigen Mehrwert: Denn, wenn Menschen mit verschiedenen Erfahrungen zusammenkommen, entstehen neue Ideen – und genau diese Vielfalt brauchen wir, um die Welt von morgen verantwortungsvoll zu gestalten.“

Bei Interesse von Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes, Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ein Bauingenieurwesen-Studium an der HSU zu finanzieren, melden Sie sich bitte bei manja.biel@biv-hh-sh.de.

Allgemeine Information zum Bauingenieur-Studium und den Rahmenbedingungen sind erhältlich beim Hochschulmarketing der HSU: www.hsu-hh.de/hsm/kontakt

Fotos (zwei von drei): Christian Gelhausen/HSU/UniBwH

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/02/Biel_Beckmann_2_Credits-Christian-GelhausenHSUUniBwH-scaled.jpg 1706 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-02-19 14:03:022026-02-20 14:22:32Bauingenieurwesen: Mitgliedsunternehmen erhalten Zugang für zivile Studierende an der Helmut-Schmidt-Universität

Lebendiger Dialog zum nachhaltigen und kosteneffizienten Bauen

9. Februar 2026/in Aktuelles

„Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“ – darum ging es gestern beim diesjährigen „Dialog mit der Bauwirtschaft“, den das Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH) der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zusammen mit dem Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein veranstaltete.

Mit dabei rund 50 Teilnehmende u.a. von städtischen Organisationen, Bauindustrieunternehmen, Verbänden und Architektenbüros. Spannende Impulse gab es zum Start: Anne-Caroline Erbstößer vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) informierte über den Umsetzungsstand der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) in nationales Recht und über die Entwicklung zum angekündigten Gebäudemodernisierungsgesetz.

Dietmar Walberg von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen plädierte anhand vieler Daten für die Fokussierung auf den Wohnungsbau-Bestand zum Erreichen der Klimaziele und stellte einiges aus der Förderpraxis in Frage.

Sebastian Flatau von Hupe Flatau Partner warb aus Planer-Sicht für einen erweiterten Nachhaltigkeit-Begriff – nämlich mit dem Fokus, inwieweit Umnutzungen von Gebäuden ermöglicht werden: „Für das Unbekannte planen und bauen“. Einfachheit und Akzeptanz/Schönheit von Gebäuden sorgten automatisch für Langlebigkeit.

In den Arbeitsgruppen – mitgeleitet von Incken Wentorp, Michael Munske und Olaf Demuth – wurde sehr lebendig darüber diskutiert,

  • was notwendig für das Erfüllen der gesetzlichen Anforderungen ist, auch an Daten,
  • wie man die „Quadratur des Kreises“ hinbekommt, sowohl nachhaltig als auch bezahlbar zu bauen, und
  • wie eventuell auch die Künstliche Intelligenz bei der Lösung der Komplexität und Aufgabenfülle hilfreich sein könne.

Fazit: ein spannender Dialog zwischen einer Vielzahl an engagierten Akteuren, der sehr produktiv war und sicher fortgesetzt wird.

Danke an das Amt für Hochbau und Bauordnung für die Gastfreundschaft und allen Teilnehmenden für das Engagement!

      

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_4818-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-02-09 10:22:472026-03-30 09:33:16Lebendiger Dialog zum nachhaltigen und kosteneffizienten Bauen

5. Februar in Hamburg: Dialog mit der Bauwirtschaft

15. Januar 2026/in Aktuelles

Das Amt für Bauordnung und Hochbau der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein e. V. laden ein zum „Dialog mit der Bauwirtschaft“:

„Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“
am Donnerstag, 5. Februar 2026
von 09:00 bis 15:00 Uhr

im Amt für Bauordnung und Hochbau
Konferenzzentrum/Raum D.-1.04
Nagelsweg 39
20097 Hamburg

► jetzt online anmelden ◄

Die Bauwirtschaft steht vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit mit bisher überwiegend linear geprägten Wertschöpfungsprozessen in Einklang zu bringen. Ein anhaltender Kostendruck sowie zunehmende Unsicherheiten in Planung, Vergabe und Baupraxis verschärfen diese Rahmenbedingungen zusätzlich. Gleichzeitig gilt es europäische und nationale Vorgaben normenkonform umzusetzen.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten möchten wir Impulse setzen, Lösungsansätze diskutieren und den Austausch darüber fördern, wie nachhaltiges Bauen heute realistisch, rechtssicher und wirtschaftlich umsetzbar gestaltet werden kann.

Impulsgeber der Veranstaltung sind:

►► Anne-Caroline Erbstößer, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in Berlin, die die relevanten europäischen Vorgaben – unter anderem EU-Taxonomie, EPBD und CSRD – einordnet. Sie gibt Hinweise, was verbindlich ist und welche Vereinfachungen oder Übergangsregelungen genutzt werden können, um Rechtssicherheit für Auftraggeber, Planer und Ausführende zu schaffen.

►► Prof. Dietmar Walberg, ARGE Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. in Kiel, der die monetäre und nachhaltige Bewertung von Bauvorhaben in den Blick nimmt. Er zeigt auf, wie Nachhaltigkeit sachgerecht bewertet werden kann, ohne Fehlanreize oder Scheingenauigkeit zu erzeugen, und beleuchtet die Frage, was für öffentliche und private Auftraggeber tatsächlich handhabbar und vergleichbar ist.

►► Tim Hupe, Hupe Flatau Partner in Hamburg, der die Perspektive aus der Planungs- und Baupraxis einbringt. Er zeigt auf, wie Nachhaltigkeitsanforderungen mit Kosten, Terminen und Haftungsaspekten in Einklang gebracht werden können und welche Lösungen heute sowohl kosteneffizient als auch nachhaltig plan- und umsetzbar sind.

Der Dialog lebt vom Austausch: Ziel der Veranstaltung ist es, Hemmnisse klar zu benennen, Spielräume zu identifizieren und belastbare Aussagen zu Must-haves, Kann-Regelungen und No-Go-Punkten herauszuarbeiten – als Grundlage für einen pragmatischen Umgang mit nachhaltigem, kosteneffizientem und EU-konformem Bauen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

(Foto: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2024/11/bsw-gebaeude.jpg 720 1280 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-01-15 11:38:562026-01-15 12:21:445. Februar in Hamburg: Dialog mit der Bauwirtschaft

Ein schönes erfolgreiches Jahr 2026!

5. Januar 2026/in Aktuelles

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein wünscht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seiner Mitgliedsunternehmen sowie seiner Kooperationspartner ein schönes und erfolgreiches neues Jahr!

Hauptgeschäftsführerin Manja Biel: „Für 2026 wünsche ich Ihnen und Ihren Unternehmen sowie Organisationen Stabilität, Zuversicht und den Mut, Chancen zu nutzen – auch dort, wo nicht alle Antworten bereits feststehen. Lassen Sie uns 2026 gemeinsam daran arbeiten, aus dem, was uns begegnet, etwas Tragfähiges zu bauen – für Ihre Unternehmen, unsere Branche und die Zukunft.”

(Quelle Illustration: ChatGPT)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2026/01/2026.jpg 417 795 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2026-01-05 10:32:462026-01-05 16:13:14Ein schönes erfolgreiches Jahr 2026!

Austausch mit Minister Madsen in Preetz

5. Dezember 2025/in Aktuelles

Am 4. Dezember fand ein konstruktiver Austausch zwischen Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen und CDU-Lokalpolitikern sowie Vertretern des Bauindustrieverbandes bei unserem Mitgliedsunternehmen Schwalbe Baugesellschaft in Preetz statt. Herzlichen Dank an unser Vorstandsmitglied Herr Biernacki für das Ermöglichen des Termins und den sehr angenehmen Rahmen vor Ort.

Gleich zu Beginn machte Minister Madsen deutlich, dass das Land über ausreichend Mittel verfügt, um Infrastrukturprojekte voranzubringen. Der eigentliche Engpass liege jedoch im Personal – sowohl im Ministerium als auch in den Kommunen. Rund 62 Prozent der Sondermittel seien in kommunaler Verantwortung, allerdings könnten externe Planungskosten nicht aus dem Sondervermögen finanziert werden. Dadurch fehlten vielerorts die Kapazität, Projekte überhaupt auf den Weg zu bringen.

Auch aus Sicht der Unternehmen ist der Personalmangel einer der zentralen Flaschenhälse in Vergabe- und Planungsprozessen. Verbesserungen seien möglich, greifen jedoch erst mittelfristig – während der Projektdruck kurzfristig steige.

Neben der Personalsituation wurden Themen wie die Qualität von Ausschreibungen, Verzögerungen bei Prüf- und Freigabeprozessen sowie der Bedarf nach klaren Zuständigkeiten und einem besseren Austausch über konkrete Problemstellungen („Benennen von Ross und Reiter“) diskutiert.

Das Gespräch hat wieder deutlich gezeigt: Konkrete Beispiele aus der Praxis sind entscheidend. Je klarer ein Problem benannt wird, desto wirkungsvoller lässt es sich gegenüber Politik und Verwaltung adressieren.

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/12/B39FB9CC-scaled.jpg 1920 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-12-05 10:53:492025-12-11 10:54:17Austausch mit Minister Madsen in Preetz

Bauingenieurwesen: Stiftung der Bauindustrie Hamburg prämiert beste Absolventen der HCU

22. November 2025/in Aktuelles

Im Rahmen der diesjährigen Absolventenfeier hat die Stiftung der Hamburger Bauindustrie am 21. November die besten Bachelor-Ergebnisse prämiert: Hauptgeschäftsführerin Manja Biel und Vorstandsmitglied Frank Schulz ehrten drei Studierende mit sehr guten Noten und sehr kurzer Studiendauer.

Den dritten Preis, der mit 600 Euro dotiert ist, erhielt Carl Luis Göpfert – er hatte den Bachelorabschluss mit der Note 1,7 innerhalb von 8 Semestern und 2 Monaten erzielt.

Als zweite Preisträgerin erhielt Nele Marie Rathjens aufgrund der Note 1,7 und einer Studiendauer von 6 Semestern und einem Monat das Preisgeld in Höhe von 800 Euro.

Den mit 1.000 Euro dotierten ersten Preis bekam Thuy-Lam Le für ihre herausragenden Leistungen: Sie hat den Bachelorabschluss mit der Note 1,4 innerhalb von 6 Semestern und einem Monat erworben.

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen alles Gute für ihre Zukunft!

Zum Studiengang Bauingenieurwesen der HafenCity Universität Hamburg

 

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/11/4490_b-1.jpg 766 1394 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-11-22 10:41:352025-12-01 15:42:30Bauingenieurwesen: Stiftung der Bauindustrie Hamburg prämiert beste Absolventen der HCU

NDR berichtet über Sanierung einer historischen Schleuse – realisiert durch Mitgliedsunternehmen

19. November 2025/in Aktuelles

Das NDR „Hamburg Journal“ berichtete heute über den Einhub der neuen Schleusentore an historischen und denkmalgeschützten Mellingburger Schleuse in Hamburg-Sasel – realisiert durch unser Mitgliedsunternehmen Friedrich Peters Bau aus Borsfleth (Kreis Steinburg).

Zum Video des „NDR Hamburg Journals“

Mithilfe eines Krans und eines Tauchers sind die neuen restaurierten Holz-Stemmtore am Oberhaupt der Mellingburger Schleuse eingesetzt worden. Dies markiert laut dem Bezirksamt Hamburg-Wandsbek einen bedeutenden Meilenstein der gesamten Sanierungsmaßnahme. Die heute als Wehr betriebene Mellingburger Schleuse ist die einzige historische Alsterschleuse, an der die frühere Funktion noch erkennbar ist. Sie ist daher als bedeutendes Kulturdenkmal geschützt.

Für das vom Verfall bedrohte Bauwerk hat das Bezirksamt Wandsbek den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer mit der Planung und Realisierung der Sanierung beauftragt. In die umfangreiche Planung sind die öffentlichen Belange insbesondere des Denkmalschutzes, des Naturschutzes sowie des Gewässer- und Hochwasserschutzes eingeflossen.

Die denkmalgerechte Instandsetzung ist ein sehr aufwendiger Prozess, so das Bezirksamt. Im Rahmen der Sanierung finden umfangreiche Ausbesserungsarbeiten am Mauerwerk des Unterhaupts und Oberhaupts statt. Es werden neue Geländer aus Metall hergestellt und montiert sowie zwei neue Brücken und vier Schleusentore eingehoben.

Zu den beauftragten Arbeiten unseres Mitgliedsunternehmen Friedrich Peters Bau gehören die Baulose 1 und 2 und umfassen neben Erd- und Wasserbauarbeiten, die Mauerwerkssanierung und Natursteinarbeiten, rund 150 m Geländer, der Neubau zweier Stahlbrücken mit Eichenholzbelag und der Nachbau der genannten hölzernen Eichen-Schleusentoren, welche auf dem Werkhof in Borsfleth mit eigenen Zimmerleuten nach Vorbild der zuvor demontierten Schleusentore erfolgte.

Geschäftsführer Jan Peters: „Hierzu haben wir die alten historischen Beschläge, Verbindungsmittel und Anbauteile demontiert, aufgearbeitet, beschichtet und an die neuen Tore denkmalgerecht wieder montiert. Neben den Schleusentoren wurden weitere Holzelemente rekonstruiert und teilweise auf Grundlage von historischen Bildern und Zeichnungen nachgebaut. Alles in allem: genau das richtige Projekt für ein 200 Jahre altes Bauunternehmen.

Die Firma Friedrich Peters hat im September dieses Jahres ihr 200-jähriges Firmenjubiläum gefeiert: www.peters-bau.info.

(Foto: NDR „Hamburg Journal“)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/11/NDR_Peters-Bau.jpg 780 1534 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-11-19 22:51:452025-11-21 19:22:35NDR berichtet über Sanierung einer historischen Schleuse – realisiert durch Mitgliedsunternehmen

HBAW-Podiumsdiskussion: Wohnungsbau mit dem Hamburg-Standard

12. November 2025/in Aktuelles

Wie gelingt kostengünstiger Wohnungsbau mit dem Hamburg-Standard?
Dies war das Thema der gestrigen Podiumsdiskussion der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW) im Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg.

Moderiert von Peter Kleffmann aus der Wirtschaftsredaktion des NDR entwickelte sich nach einem Impuls von Senatorin Karen Pein eine lebhafte Diskussion. Mit dabei:
·      Olaf Demuth, Vorsitzender des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein
·      Snezana Michaelis, Vorständin der SAGA-Unternehmensgruppe
·      Dr. Rolf Bosse, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg
·      Karin Loosen, Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer.

Olaf Demuth: „Der Hamburg-Standard wird erst dann zum Standard, wenn die Hamburger Landesförderrichtlinien das erarbeitete Optimierungspotenzial als Bedingung für die Förderung des Wohnungsbaus aufnehmen. Damit setzt der Senat ein Zeichen an alle Beteiligten, dass es Fördergelder nur dann gibt, wenn die erarbeiteten Voraussetzungen für die Schaffung von kostengünstigem Wohnungsbau angewandt werden.“

Senatorin Karen Pein: „Mit dem Hamburg-Standard haben wir aufgezeigt, wie wir die Neubaukosten um ein Drittel senken können, um so den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Dies war nur möglich, weil alle Akteurinnen und Akteure der Wohnungs- und Bauwirtschaft ihre ganze Expertise im Schulterschluss eingebracht, Bewährtes hinterfragt und gemeinsame Lösungsvorschläge erarbeitet haben. Jetzt gilt es, dieses entstandene Wissen und das neue Verständnis der Baukultur auch umzusetzen. Hierfür setze ich mich ein.“

Zum Youtube-Video: Podiumsdiskussion der HBAW zum „Hamburg Standard“

Veranstaltungen Archive | Die Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft

(Fotos: Fjord Media/HBAW)

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/11/hbaw_podiumsdiskussion-32-scaled.jpg 1707 2560 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-11-12 18:05:502025-11-21 12:59:08HBAW-Podiumsdiskussion: Wohnungsbau mit dem Hamburg-Standard

EXPO REAL: Impulse für Bauen, Vergabe und Standardisierung

7. Oktober 2025/in Aktuelles

Die EXPO REAL 2025 vom 6. bis 8. Oktober in München bot erneut eine starke internationale Plattform für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Baupraxis. Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein war auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen vor Ort – ebenso wie einige Mitgliedsunternehmen: AUG. Prien Immobilien, HC Hagemann real estate, Zech Building, Implenia, Karrié, Strabag und weitere.

Die von unserem Verband organisatorisch unterstützten Gesprächsrunden des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) mit politischen Vertretern aus Hamburg und Schleswig-Holstein gaben wichtige Impulse für den überregionalen Austausch.

Im Gespräch mit Senator Dr. Andreas Dressel aus der Finanzbehörde Hamburg standen die Umsetzung des Bundestariftreuegesetzes sowie das Vergabebeschleunigungsgesetz im Mittelpunkt. Der Senator sprach sich für eine maßvolle Flexibilisierung und praxisnahe Gesamtvergaben aus und zeigte Interesse an der Idee eines Modellprojekts zur seriellen Sanierung in Hamburg.

Mit Arne Kleinhans, Leiter der Abteilung Bauen und Wohnen im Schleswig-Holsteinischen Innenministerium, wurde über den Förderstandard des Landes, die Weiterentwicklung von Normung und Bauvertragsrecht sowie über GU-Modelle in der öffentlichen Vergabe gesprochen. Schleswig-Holstein verfolgt hier einen konsequent wirtschaftlich orientierten Kurs, der bundesweit Beachtung verdient.

Ein weiteres Highlight waren die Talkrunden von Hamburgs Bausenatorin Karen Pein am Hamburg-Stand, die auf großes Interesse stießen. In konstruktiver Atmosphäre wurde über den Hamburg-Standard als Vorbild einer pragmatischen, klar strukturierten und zugleich ambitionierten Baupraxis diskutiert.

Hauptgeschäftsführerin Manja Biel: „Die EXPO REAL 2025 gab wertvolle Impulse für die Bauwirtschaft im Norden – bot aber auch eine hervorragende Plattform, um die von der Bauindustrie angestoßenen Themen Vergabebeschleunigung, Standardisierung und Tariftreue-Zertifizierung in den politischen Diskurs einzubringen. Der Norden kann und will dabei mitreden – sachlich, lösungsorientiert und mit einer klaren Stimme für die Praxis.“

https://biv-hh-sh.de/wp-content/uploads/2025/10/Expo-Real_4262_b.jpg 780 1482 Richard Lemloh /wp-content/uploads/2023/10/Logo-BIV.png Richard Lemloh2025-10-07 15:09:062025-10-16 11:23:23EXPO REAL: Impulse für Bauen, Vergabe und Standardisierung
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