225 Gesellen und Facharbeiter in Hamburg freigesprochen
Am 27. August haben rund 225 junge Absolventinnen und Absolventen im Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg ihre Abschlusszeugnisse erhalten – und sich damit auf den Weg in ihre weitere berufliche Zukunft gemacht. Gemeinsam mit Familien, Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften und Vertretern der Hamburger Bauwirtschaft wurde dieser wichtige Meilenstein gefeiert.
Nach der Begrüßung der 550 Gäste durch Matthias Kloß, Geschäftsführer des Ausbildungszentrum-Bau, ehrten sowohl Thomas Sander, Obermeister der Bau-Innung Hamburg und Vorsitzender des Norddeutschen Baugewerbeverbandes, als auch Roman Josten, Schulleiter der Beruflichen Schule für Bautechnik, in ihren Reden die Absolventinnen und Absolventen. Die Abschlusszeugnisse wurden anschließend durch die Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse überreicht – in folgenden Berufen: Asphaltbauer, Kanalbauer, Straßenbauer, Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer, Trockenbaumonteur, Rohrleitungsbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Zimmerer sowie Tiefbaufacharbeiter Kanalbau und Leitungsbau.


Mehr als 240 Ausbildungsverträge für neues erstes Lehrjahr
Die Freisprechung ist dabei weit mehr als der feierliche Abschluss einer zwei- oder dreijährigen Ausbildung. Die neuen Gesellinnen und Gesellen starten in eine Branche, in der qualifizierte Fachkräfte dringend gebraucht werden – und in der ihnen entsprechend gute berufliche Perspektiven offenstehen. Eines wurde bei der Freisprechung besonders deutlich: Hamburg baut – und eine neue Generation von Fachkräften baut mit.
Erfreulich ist deshalb auch der Blick auf das kommende Ausbildungsjahr: Für das neue erste Lehrjahr liegen bereits mehr als 240 Ausbildungsverträge vor – deutlich mehr als im Vorjahr. Ein starkes Signal dafür, dass die Bauberufe für junge Menschen attraktiv bleiben und die gemeinsamen Anstrengungen der Unternehmen und Ausbildungspartner Wirkung zeigen.
Vielfältige Möglichkeiten der Weiterentwicklung
Gleichzeitig endet Lernen mit dem Gesellenbrief nicht. Vom Vorarbeiter über Werkpolier und geprüften Polier bis hin zu Meister oder Techniker bietet die Bauwirtschaft vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.
Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein: „Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg. Bleiben Sie der Branche treu – Hamburg braucht Sie!“
Das Ausbildungszentrum-Bau wird gemeinsam vom Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein und dem Norddeutschen Baugewerbeverband getragen. Als Gesellschafter stehen beide Verbände damit gemeinsam für eine leistungsfähige überbetriebliche Ausbildung und die Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Hamburger Bauwirtschaft.




