Bauingenieurwesen: Mitgliedsunternehmen erhalten Zugang für zivile Studierende an der Helmut-Schmidt-Universität

Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e.V., und Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr (HSU/UniBw H) haben am 19. Februar eine neue Kooperationsvereinbarung zum Studiengang Bauingenieurwesen unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, die akademische Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte aus der zivilen regionalen Bauwirtschaft zu fördern und gleichzeitig den Praxisbezug im Studium zu stärken.

Ab Oktober 2026 stehen im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr bis zu zehn Studienplätze speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes zur Verfügung. Gleiches gilt ab Januar 2027 auch für den Masterstudiengang. Damit eröffnet sich für die teilnehmenden Unternehmen ein strukturierter Qualifizierungsweg für ihren Nachwuchs im Rahmen eines konsekutiven Studienmodells.

Die Studierenden absolvieren den Bachelor-Studiengang innerhalb von zweieinviertel Jahren und den Master-Studiengang nach weiteren eindreiviertel Jahren. Wer beide Abschlüsse anstrebt, erhält beide Qualifizierungen demnach innerhalb von vier Jahren. Interessierte können auch nur den Bachelor- oder nur den Master-Abschluss machen. Den Unternehmen wird dadurch ermöglicht, dass die Fachkräfte dank dieses zeitoptimierten Studienangebots früher in den Betrieb zurückkehren. Dabei profitieren die künftigen Bauingenieurinnen und Bauingenieure von den wissenschaftlich fundierten und zugleich anwendungsorientierten Studienprogrammen der HSU/UniBw H, von einer intensiven individuellen Betreuung, interdisziplinären Lehrangeboten sowie hervorragenden Studienbedingungen in kleinen Lerngruppen. Gleichzeitig eröffnet die Kooperation den Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes eine neue Möglichkeit, langfristig gut qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure für ihre Betriebe zu gewinnen.
Mehr Informationen zum Bachelor- und Master-Studiengang Bauingenieurwesen an der HSU

Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e.V.:
„Die Kooperationsvereinbarung bietet unseren Mitgliedsunternehmen ein hohes Maß an Flexibilität, denn Kosten entstehen nur bei tatsächlicher Nutzung eines Studienplatzes – ein exklusiver Vorteil unserer Mitglieder gegenüber Direktverträgen. Zugleich erleichtert die Kooperation insbesondere den Unternehmen, die bislang noch nicht mit der HSU/UniBw H zusammengearbeitet haben, den Zugang und unterstreicht unser Engagement für eine hochwertige akademische Qualifizierung in der Bauwirtschaft.“

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr (HSU/UniBw H): „Als Universität der Bundeswehr ist es uns wichtig, unser hochkarätiges Studienangebot der Gesellschaft gegenüber zu öffnen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir schon diesen Herbst die ersten Studierenden aus den Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes auf unserem Campus begrüßen dürfen. Das hat auch für unsere Soldatinnen und Soldaten einen nicht zu vernachlässigen Mehrwert: Denn, wenn Menschen mit verschiedenen Erfahrungen zusammenkommen, entstehen neue Ideen – und genau diese Vielfalt brauchen wir, um die Welt von morgen verantwortungsvoll zu gestalten.“

Bei Interesse von Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes, Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ein Bauingenieurwesen-Studium an der HSU zu finanzieren, melden Sie sich bitte bei manja.biel@biv-hh-sh.de.

Allgemeine Information zum Bauingenieur-Studium und den Rahmenbedingungen des Studiums sind erhältlich beim Hochschulmarketing der HSU: www.hsu-hh.de/hsm/kontakt

Fotos (zwei von drei): Christian Gelhausen/HSU/UniBwH

„Runder Tisch Sondervermögen“ des Verkehrsministeriums mit Bauindustrie

Auf Einladung von Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen fand am 29. Januar ein „Runder Tisch zum Thema Sondervermögen“ mit Vertretern der Bauindustrie, der Industrie- und Handelskammern und Logistikwirtschaft im Gästehaus der Landesregierung in Kiel statt. Der Minister wies darauf hin, dass das inzwischen zur Verfügung stehende Geld schnellstmöglich in Bauaktivitäten umgesetzt werden müsse. «Es ist der 1A-Wunsch, dass wir überall Baustellen errichten», sagte Madsen. «Ich wünsche mir natürlich dann auch von Bürgerinnen und Bürgern in Schleswig-Holstein eine gewisse Geduld.» Er habe in den vergangenen Monaten regelmäßig Mails erhalten, warum es nicht mehr Baustellen im Land gebe. Ziel des Runden Tisches sei es, Möglichkeiten für eine schnellere Umsetzung zu generieren, wobei in alle Richtungen neu gedacht werden müsse – möglicherweise auch unter einer Verschiebung der Verantwortungsbereiche.

Eine Mitarbeiterin des Ministeriums erläuterte die derzeitige Budgetsituation: Für die nächsten fünf Jahre stünden zusätzlich 200 Mio. Euro für den Straßen- und Brückenbau zur Verfügung, zusätzlich zu den in den nächsten Jahren jährlichen insgesamt 120 Millionen Euro (bisher 80 plus zusätzliche 40 Millionen). Durch das Sondervermögen sollen zusätzlich 40 Maßnahmen finanziert werden, wobei hier 29 Projekte aus dem Straßenbau und 11 Projekte für Ersatzneubauten vorgesehen seien. Für das Jahr 2026 werde jedoch zunächst „nur“ ein zusätzliches Investitionsvolumen von 15 Mio. Euro veranschlagt, die rechnerisch verbleibenden 25 Mio. Euro auf die restlichen Jahre verteilt. Dafür seien insgesamt 20 Stellen beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) zu besetzen.

Erhöhung der Wertgrenzen für Direktaufträge

Des Weiteren stellte das Ministerium in Aussicht, dass bei den Erhaltungsmaßnahmen neue Möglichkeiten zur Umsetzung über das ECI (Early Contractor Involvement)-Modell ausgeschöpft werden sollen. Dieses Modell sieht eine Einbeziehung von ausführenden Unternehmen bereits in der Planungsphase vor. Prozessbeschleunigend würden auch die Erhöhung der Wertgrenzen für Direktaufträge auf 100.000 Euro sein, ebenso wie die freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb oder Bekanntmachung bis zu einem Auftragswert von 1 Mio. Euro. Die Aufnahme sogenannter Bieterlisten werde geprüft. Hierbei würden die Unternehmen einmal ihre Eignung nachweisen und müssten diese in weiteren Ausschreibungen nicht erneut darlegen. Eine Mitarbeiterin des LBV.SH kündigte zudem an, die Digitalisierung im Bauprozess, insbesondere im Hinblick auf die Nachweisführung gemeinsamer Datenplattformen, voranzutreiben.

Gesamte zur Verfügung stehende Bauzeit nutzen

Holger Hansen, Vorstandsmitglied des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein, begrüßte die angesprochenen Maßnahmen zum Bürokratieabbau und wies darauf hin, dass die vorgesehene Zeitschiene von zusätzlichen Mitteln für 5 Jahre für die beteiligten Unternehmen nicht die hinreichende Kontinuität abbilden würden. Zudem mahnte er an, dass die Ausschreibungstätigkeit regelmäßig erst im Sommer tatsächlich in Schwung komme. Insoweit wäre bei einer kontinuierlichen Ausschreibungstätigkeit die Möglichkeit gegeben, die gesamte zur Verfügung stehende Bauzeit auch zu nutzen, da dies ein sehr großer Hebel zur Umsetzung sei.

Stefan Lübke, Geschäftsführer des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein, erinnerte an die mit dem LBV in der Vergangenheit erfolgte Absprache, dass die neuen Beschaffungsmodelle zunächst im Wesentlichen für die Abarbeitung der zusätzlichen Mittel aus dem Sondervermögen zur Anwendung kommen sollten, mithin für jedes Projekt die optimale Verfahrensart und Vertragsform auszuwählen ist. Auf die Möglichkeit zur Partizipation aller Unternehmensgrößen wurde ebenfalls von weiteren Vertretern des Verbandes hingewiesen und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf allen Ebenen angemahnt.

Fortsetzung des „Runden Tisches“ in drei bis vier Monaten

Minister Madsen betonte, dass nur mit gemeinsamer Analyse Lösungen gefunden werden können und dass dies zu einem permanenten gemeinschaftlichen Prozess werden möge. Dazu solle in etwa drei bis vier Monaten eine Fortsetzung des „Runden Tisches“ stattfinden.

Zum anschließenden Pressegespräch des Ministers zusammen mit Hans Wessels, Technischer Direktionsleiter des Bauunternehmens STRABAG, sowie Helmut Renze, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Besuch der Bauwirtschaft bei der neuen Innen- und Bauministerin Magdalena Finke

Am 2. Februar besuchte eine Delegation des Bauindustrieverbandes Hamburg-Schleswig-Holstein zusammen mit Vertretern des Baugewerbeverbandes Schleswig-Holstein die neue Bauministerin Magdalena Finke sowie zwei ihrer Führungskräfte.

In offener und konstruktiver Atmosphäre tauschten sich Ministeriums- und Verbandsspitzen zu zentralen bau- und gesellschaftsrelevanten Themen aus. Im Mittelpunkt standen unter anderem die gesellschaftliche Bedeutung des Bauhauptgewerbes und der mittelständischen Bauwirtschaft für den Erhalt von Wohlstand und Stärkung der Resilienz gegenüber Angriffen von außen. Thema war ebenso die große Bedeutung von regionalen Strukturen bei der Ausbildung und der Wert von mittelständischen Unternehmungen in der Fläche, die durch ihre Mitarbeiter kommunale Strukturen erhalten und stärken. Auch die Mittelverwendung aus dem Sondervermögen des Bundes wurde gemeinsam beleuchtet. Ein nächster Gesprächstermin zur Vertiefung der Themen und Fortsetzung der Zusammenarbeit ist bereits vereinbart.

Foto (v.l.n.r.): Arne Kleinhans und Andreas Böttcher, Abteilungsleiter Bauen und Referatsleiter Vergabe, Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport; Dr. Claus-Christian Ehrhardt, stv. Vorstandsvorsitzender Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein (BIV HH SH); Jan Christian Janßen, Hauptgeschäftsführer Baugewerbeverband Schleswig-Holstein (BGV SH); Christoph Karstens, Vorstandsmitglied BIV HH SH; Ministerin Magdalena Finke; Stefan Lübke, Geschäftsführer BIV HH SH; Thomas Puls, Vorstand Bauwirtschaft im Norden; Max Uwe Johannsen, Vorsitzender BGV SH.

Erwachsenen-Weiterbildung im AZB: bis 15. Mai Plätze sichern – exklusives Voranmelderecht für Mitgliedsunternehmen

Gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Bauwirtschaft – mit den praxisnahen Weiterbildungen des Ausbildungszentrums-Bau in Hamburg (AZB) investieren Sie gezielt in die Zukunft Ihres Unternehmens. 

Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes haben ein exklusives Voranmelderecht bis zum 15. Mai 2026. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um sich frühzeitig Plätze für Ihre Mitarbeitenden bei den folgenden Qualifizierungsangeboten zu sichern, um so Verantwortungsträger auf Baustellen und in der Unternehmensorganisation gezielt weiterzuentwickeln und dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen:

1) Vorarbeiter (2 Wochen) & Werkpolier (7 Wochen) im Hoch- und Tiefbau
Termin: 22.02. – 05.03.2027

2) Werkpolier (7 Wochen) im Hoch- und Tiefbau
Termin: 05.01. – 19.02.2027

In diesen beiden Vollzeit-Weiterbildungen vermitteln unsere internen und externen Dozenten fundierte Kenntnisse in den Bereichen: Bautechnik, Baubetrieb, Recht, Mitarbeiterführung, Fachrechnen, VOB, Arbeitssicherheit, Vermessung sowie fachspezifische Inhalte im Hoch- und Tiefbau. Eine Förderung über den Weiterbildungsbonus ist möglich.

3) Geprüfter Polier im Hoch- und Tiefbau (10 Wochen)

Die Weiterbildung zum Geprüften Polier ist in vier Teile gegliedert – ähnlich der Meistervorbereitung:

  • Baubetrieb (3 Wochen, nicht vor Ort im AZB, sondern in Mellendorf)
    Termin: siehe Website weiter unten
  • Bautechnik (3 Wochen, nicht vor Ort im AZB, sondern in Mellendorf)
    Termin: siehe Website weiter unten
  • Mitarbeiterführung und Personalmanagement (2 Wochen)
    Termin: 18.01. – 29.01.2027
  • AdA (Ausbildung der Ausbilder, 2 Wochen)
    Termin: 04.01. – 15.01.2027

Der Vorbereitungslehrgang findet in Vollzeit statt. Eine finanzielle Unterstützung durch das Aufstiegs-BAföG ist möglich.

4) Meister im Straßenbauerhandwerk (8 Monate)

Der intensive Vorbereitungslehrgang auf die Meisterprüfung im Straßenbauerhandwerk umfasst vier Teile:

  • Teil I: Planungs-, Durchführungs- und Dokumentationsarbeiten
  • Teil II: Baukonstruktion, Auftragsabwicklung, Betriebsführung und -organisation
  • Teil III: Betriebswirtschaft und Recht
  • Teil IV: Berufs- und Arbeitspädagogik

Die Teile I und II werden gemeinsam angeboten, die Teile III und IV können auch einzeln besucht werden. Die Module behalten ihre Gültigkeit, sodass sie nicht zwingend aufeinanderfolgend absolviert werden müssen. Auch hier ist eine Förderung durch das Aufstiegs-BAföG möglich.

Für Rückfragen zu Inhalten, Terminen und Anmeldemodalitäten steht Ihnen Frau Kerrin Schacht unter Tel. 040-639003-48 oder per E-Mail (kerrin.schacht@azb-hamburg.de) gern zur Verfügung.

www.azb-hamburg.de/weiterbildung

(Foto: Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg)

Bündnis für den Tiefbau: Senator Tjarks stellt Strategie auf „HSBK-Baukultur Forum 26“ vor

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende, hat beim „Baukultur Forum 26“ der Hamburger Stiftung Baukultur (HSBK) am 10. Februar in der Kulturfabrik Kampnagel vor rund 300 Gästen die Eckpunkte des künftigen „Bündnisses für den Tiefbau“ vorgestellt: Hamburg bereitet sich auf einen Hochlauf an Investitionen sowohl in die Verkehrsinfrastruktur – Brücken- und Straßensanierungen sowie Ersatzbauten, U- und S-Bahn-Neubaustrecken – als auch in seine Leitungsnetze – Wasserleitungen, Energienetz, Glasfaser – vor. 3.000 laufende Baustellen habe Hamburg. Deshalb muss es laut Senator darum gehen, „künftig schneller zu bauen, weniger zu stören und mehr zu bewegen“.

Helfen soll dabei das „Bündnis für den Tiefbau“, das ab dem kommenden Sommer mit einem partnerschaftlich-integrativen Ansatz, besseren Bauabläufen und einem Kommunikationskonzept genau dafür sorgen soll. Ziel müsse es sein, nur noch einmal, termintreu und schnell im gleichen Straßenraum zu bauen. Dafür soll beispielsweise der Straßen- und Leitungsbau in kooperativen Maßnahmen gebündelt, außerdem sollen innovative Vergabemodelle angewendet werden. „Geschwindigkeit ist das Kriterium für die Bürgerinnen und Bürger“, so der Senator. Und die Kommunikation: Anwohnende und Gewerbetreibende sollen künftig sowohl digital als auch vor Ort besser über Maßnahmen informiert werden.

„Aus der Wahrnehmung unserer Mitgliedsunternehmen ist der Markt in Hamburg derzeit von einer sehr verhaltenen Ausschreibungstätigkeit geprägt“, ordnet Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein, die Ankündigungen ein. „So bleibt zwischen dem formulierten Anspruch und der tatsächlichen Projekt- und Vergabepraxis aktuell eine spürbare Diskrepanz. Wenn Geschwindigkeit das Kriterium sein soll, muss  das angekündigte Bündnis für den Tiefbau zügig in die Umsetzung kommen und sich strategische Zielsetzungen zeitnah in konkreten und planbaren Ausschreibungen widerspiegeln.“

Mehr Informationen über die Veranstaltung

(Fotos 1 + 3: © Julia Schwendner)

41 Absolventen: kleine Freisprechungsfeier im Ausbildungszentrum Ahrensbök

Am 30. Januar 2026 fand im Ausbildungszentrum in Ahrensbök eine kleine, aber besonders wertschätzende Freisprechung im Baugewerbe statt: Insgesamt 41 Auszubildende aus den Bereichen Straßenbau, Betonbau und Kanalbau wurden offiziell freigesprochen und konnten so ins Berufsleben starten.

Geehrt wurden die Auszubildenden, die ihre Ausbildung verkürzt, den ersten Prüfungstermin krankheitsbedingt nicht wahrnehmen konnten oder die Prüfung beim ersten Anlauf nicht bestanden hatten und nun erfolgreich abgeschlossen haben. Gerade diese besondere Ausgangslage verlieh der Freisprechung eine sehr persönliche und wertschätzende Atmosphäre: Es ging nicht nur um den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung, sondern auch um die Anerkennung von Durchhaltevermögen, Motivation und den Willen, den eigenen Weg konsequent weiterzugehen.

In ihrer Ansprache würdigte die Leiterin des Ausbildungszentrums Ahrensbök Janina Meins den Einsatz der Absolventinnen und Absolventen und betonte, dass beruflicher Erfolg nicht immer geradlinig verlaufe. Entscheidend seien Ausdauer, Lernbereitschaft und der Mut, Rückschläge als Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen. Die Freisprechung sei deshalb nicht nur ein formeller Akt, sondern ein sichtbares Zeichen für persönliche Stärke und berufliche Reife.

Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Ehrung des Auszubildenden Ardit Citaku von der Firma DEFEBA aus dem Bereich Betonbau. Er verkürzte seine Ausbildungszeit und erzielte in der praktischen Abschlussprüfung herausragende 94 Punkte. Für diese außergewöhnliche Leistung erhielt er ein Makita-Radio, gesponsert von der Firma HKL – als Anerkennung für sein Engagement, seine Leistungsbereitschaft und sein fachliches Können.


(Foto v.l.: Betonbauer Ardit Citaku, Ausbilder Hermann Schultz)

Zum Ausbildungszentrum Ahrensbök

BAUFESTival vom 30. März bis 1. April im Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg

Vom 30. März bis 1. April 2026, jeweils von 08:00 bis 14:00 Uhr, lädt das Ausbildungszentrum-Bau Hamburg (AZB) in Steilshoop zum vierten BAUFESTival ein. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und alle Interessierten, die sich über Ausbildung und Karrierechancen in der Bauwirtschaft informieren möchten. Rund 2.000 Teilnehmende haben sich bereits angemeldet. Mit interaktiven Mitmachstationen, direkten Kontakten zu Unternehmen und umfassenden Beratungsangeboten steht das BAUFESTival ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung für die Hamburger Bauwirtschaft. Das AZB wird gemeinsam betrieben vom Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein und der Bau-Innung Hamburg.

Bau-Berufe hautnah erleben

Das BAUFESTival bietet Jugendlichen eine einzigartige Gelegenheit, neun zentrale Ausbildungsberufe des Bauhauptgewerbes praktisch zu erkunden. Auf dem 16.000 m² großen Gelände können sie ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben und Berufe wie Maurer, Zimmerer, Straßenbauer und viele mehr entdecken. Ob Minibagger fahren, Mauern setzen, Mosaike legen oder einen Handyhalter zimmern – durch spannende Mitmachaktionen werden die Berufe greifbar und erlebbar. Erfahrene Auszubildende stehen dabei zur Seite, teilen ihre Erfahrungen und beantworten Fragen.

Direkter Zugang zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen

Neben den handwerklichen Erlebnissen steht die Vernetzung im Mittelpunkt. Über 30 Unternehmen aus der Bauwirtschaft, darunter auch einige Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes, präsentieren sich an Infoständen und bieten direkte Möglichkeiten für Praktika und Ausbildungsplätze. So können Schülerinnen und Schüler in Gesprächen mit potenziellen Arbeitgebern wertvolle Kontakte knüpfen.

Matthias Kloß, Geschäftsführer des AZB, betont: „Unser Ziel ist es, jungen Menschen praxisnah zu zeigen, welche spannenden Karrieremöglichkeiten die Bauwirtschaft bietet und ihnen den direkten Zugang zu Praktika und Ausbildungsplätzen zu ermöglichen.“

Informationen für Eltern, Lehrkräfte und Interessierte

Auch Eltern und Lehrkräfte haben die Gelegenheit, sich über Ausbildungs- und Karrierewege zu informieren, um ihre Kinder und Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen. Der Fokus liegt insbesondere auf der Bedeutung von Praktika als Einstieg in eine berufliche Laufbahn.

Mehr Informationen und Ansprechpartner

Klartext zur Infrastruktur: Fachausschuss Ingenieurbau im Dialog mit Dennis Thering

„Fährt Deutschland seine Infrastruktur vor die Wand?“ – unter dieser bewusst zugespitzten Fragestellung stand die Sitzung des Fachausschusses Ingenieurbau Hamburg am 12. Februar 2026 im Hafen-Klub. Im Mittelpunkt: der direkte Austausch zwischen Baupraxis und Politik über Ursachen der schleppenden Projektumsetzung und notwendige Veränderungen.

Gast des Abends war Dennis Thering, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft und Landesvorsitzender der CDU Hamburg. Seine zentrale These: Nicht fehlendes Geld, sondern zu komplexe Verfahren, unklare Zuständigkeiten und mangelnde Planungsreife bremsen Infrastrukturprojekte aus. Zu lange Genehmigungszeiten, wachsende bürokratische Anforderungen und fehlende, langfristig vorbereitete Projektportfolios führten dazu, dass selbst dringende Maßnahmen nicht rechtzeitig umgesetzt würden.

Die Mitglieder des Ausschusses bestätigten diese Einschätzung ausdrücklich aus ihrer täglichen Erfahrung. Engpässe bei Fach- und Planungskapazitäten, immer aufwendigere Vergabe- und Genehmigungsprozesse sowie Abstimmungsprobleme zwischen Beteiligten verlängerten Planungs- und Bauzeiten erheblich. Gleichzeitig wurde betont, dass Infrastrukturmaßnahmen grundsätzlich auf gesellschaftliche Akzeptanz stoßen – wenn sie nachvollziehbar kommuniziert und verlässlich umgesetzt werden.

Diskutiert wurden vor allem praktikable Ansätze: klarere Verantwortlichkeiten, verbindlichere Fristen, mehr Digitalisierung und insgesamt schlankere, an der Umsetzung orientierte Verfahren. Infrastruktur müsse wieder als zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verstanden und entsprechend priorisiert werden.

Von Herrn Thering gewährte persönliche Einblicke in den politischen Alltag sorgten für einen lebendigen Blick hinter die Kulissen – ein echter Mehrwert für den Dialog zwischen Baupraxis und Politik! Das Fazit: ein intensiver und gelungener Abend mit klarem Fokus auf die praktischen Herausforderungen der Infrastrukturentwicklung.

Der nächste Termin des Fachausschusses Ingenieurbau steht bereits fest: am 4. Mai 2026, mit einer Baustellenbesichtigung der U5.

Sportsenator Grote präsentiert Olympia-Bewerbung beim Industrieverband Hamburg

Die Kielerinnen und Kieler können am 19. April abstimmen, ob sie es befürworten oder nicht – die Hamburgerinnen und Hamburger bei einem Referendum am 31. Mai: Das Thema „Olympia-Bewerbung“ nimmt an beiden Geschäftsstellen-Standorten unseres Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein immer mehr Fahrt auf. Am 6. Februar präsentierte Andy Grote, Senator für Inneres und Sport, die Olympia-Bewerbung beim Industrieverband Hamburg (IVH), der beim Sitz der Geschäftsstelle des Architekten- und Ingenieurvereins Hamburg (AIV) WTM Engineers zu Gast war, als „Chance für alle“. Wenige Tage vorher hatten die Sportbehörde und die Handelskammer eine Studie des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) präsentiert, die dem Sport in Hamburg 15.000 Arbeitsplätze und eine gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung von 5,3 Milliarden Euro zuschreibt.

Senator Grote stellte beim IVH heraus, dass alle Ausrichter-Städte in der Vergangenheit einen „enormen Schub“ bekommen hätten und dass Olympia tatsächlich sehr wahrscheinlich 2040 oder 2044 nach Deutschland komme, da das Land wieder „an der Reihe“ sei. Hamburg wolle in einer Welt, in der es zu immer mehr Spaltung komme, einen Ort der Begegnung und des friedlichen sportlichen Wettbewerbs schaffen. Olympia, so Grote, könne als positives Zukunftsprojekt neue Kräfte freisetzen und vereinen. Der wirtschaftliche Schub und die Katalysator-Funktion sei bei einer Ausrichtung absehbar: Hamburg würde als Standort für Unternehmen, Talente und Besucher enorm profitieren – Olympia würde die Wissenschafts- und Innovationsmetropole stärken und die Metropolregion international deutlich sichtbarer machen. Paris habe einen kleinen Überschuss im Jahr 2024 erwirtschaftet. Zudem sei es klar, dass bei einer erfolgreichen Bewerbung die Infrastrukturprojekte, die sich Hamburg vorgenommen habe, alle mit einer großen Priorität vorangetrieben würden. Grote betonte, dass es angesichts des bereits positiven Referendums in München vom 26. Oktober letzten Jahres am Ende die entscheidende Frage sei, ob Hamburg die Bundesgelder für Infrastruktur nach München ziehen ließe oder in die Hansestadt hole.

Der Hamburger Senat hat angekündigt, das Finanzierungskonzept für Olympia im Monat März vorzustellen.

Zur Kampagne „Jo“ für eine Olympia-Beteiligung von Kiel

Zum städtischen Olympia-Portal von „Hamburg Active City“

Terminübersicht Ausschüsse und Veranstaltungen

Terminübersicht Ausschüsse und Veranstaltungen

Montag, 2. März 2026
Frühjahrsgespräch Schleswig/Westküste/Husum, Hotel & Restaurant Goos, Jübek

Donnerstag, 5. März 2026
Sitzung des Sielbauausschusses, Bauindustrieverband, Geschäftsstelle Hamburg

Mittwoch, 4. März 2026
Sitzung des Fachausschusses Straßenbau und Gussasphalt,
Aussprachetreffen mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH),
Ausbildungszentrum Ahrensbök

Montag, 9. März 2026
Frühjahrsgespräch Rendsburg / Neumünster / Pinneberg / Itzehoe, Hotel Kirchspiels Gasthaus, Nortorf

Dienstag, 10. März 2026
Sitzung des Arbeitskreises Baukaufleute, Bauindustrieverband, Geschäftsstelle Kiel

Donnerstag, 12. März 2026
Frühjahrsgespräch Kiel / Lübeck, Ringhotel Birke, Kiel

Donnerstag, 19. März 2026
Betriebswirtschaftlicher Ausschuss, Hafen-Klub, Hamburg

Donnerstag, 26. März 2026
Fachausschuss Tiefbau, Hafen-Klub, Hamburg

Montag, 30. März, bis Mittwoch, 1. April 2026
BAUFESTival 2026, Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg

Montag, 4. Mai 2026
Sitzung des Fachausschusses Ingenieurbau, U5-Baustelle, Hamburg

Donnerstag, 7. Mai 2026
Tag der Bauindustrie, EUREF-Campus, Berlin

Dienstag, 2. Juni 2026
Hamburger Bautag, mit Firmenkontaktmesse, Technische Universität Hamburg (TUHH)

Mittwoch, 10. Juni 2026
Mitgliederversammlung Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein, Hafen-Klub, Hamburg

Mittwoch, 17. Juni 2026
Sitzung des Fachausschusses Straßenbau und Gussasphalt, Bauindustrieverband, Geschäftsstelle Kiel

Donnerstag, 18. Juni 2026
Arbeitskreis Jungunternehmer, Bauindustrieverband, Geschäftsstelle Kiel

3. Norddeutscher Wohngipfel: Bauindustrie fordert konsequente Umsetzung der „Bremer Erklärung“

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein begrüßt die im Rahmen des 3. Norddeutschen Wohngipfels verabschiedete „Bremer Erklärung“ und fordert jetzt eine konsequente Umsetzung. Die beteiligten Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen bekennen sich darin zu mehr Tempo beim Planen und Bauen, zu Vereinfachungen im Baurecht sowie zu einem stärkeren Fokus auf Umsetzbarkeit und Kosteneffizienz.

Aus Sicht der Bauindustrie in Hamburg und Schleswig-Holstein setzt die Erklärung wichtige inhaltliche Akzente: Beschleunigte Genehmigungsverfahren, der Mut zur Reduktion von Standards auf das erforderliche Maß sowie die konsequente Nutzung bestehender rechtlicher Spielräume sind zentrale Voraussetzungen, um den Wohnungsbau wieder anzukurbeln.

Hauptgeschäftsführerin Biel: Umsetzbarkeit muss im Mittelpunkt stehen

„Dass Bund und Länder gemeinsam anerkennen, dass künftig nicht die Summe aller Einzelanforderungen, sondern die Umsetzbarkeit im Mittelpunkt stehen muss, ist ein entscheidender Schritt“, erklärt Manja Biel, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein. „Für unsere Unternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein ist genau diese Klarheit über Prüfmaßstäbe, Zuständigkeiten und Verfahren Voraussetzung dafür, Projekte wieder verlässlich kalkulieren und realisieren zu können.“

Positiv bewertet der Verband zudem das klare Bekenntnis zur Vereinfachung des Zivil- und Werkvertragsrechts sowie zur Weiterentwicklung der Förderinstrumente. Insbesondere die angekündigte Anpassung der KfW-Förderung und die stärkere Ausrichtung an praxistauglichen Standards wie dem Gebäudetyp E können aus Sicht der Bauindustrie in Hamburg und Schleswig-Holstein einen wichtigen Beitrag zur Kostensenkung leisten.

Entscheidend: Beschleunigung muss tatsächlich auf der Baustelle ankommen

„Entscheidend wird sein, dass die in der Bremer Erklärung formulierten Ziele nun zügig und konsistent in konkretes Verwaltungshandeln überführt werden“, so Biel. „Genehmigungsbeschleunigung, Standardreduzierung und Förderpraxis müssen am Ende in Hamburg und Schleswig-Holstein auch tatsächlich auf der Baustelle ankommen.“

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein bekräftigt seine Bereitschaft, den eingeschlagenen Weg konstruktiv zu begleiten. Die Bauunternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein verfügen über die erforderliche Expertise und Leistungsfähigkeit, um schneller und kosteneffizient zu bauen – vorausgesetzt, die angekündigten Maßnahmen werden verlässlich umgesetzt und dauerhaft praxistauglich ausgestaltet.

Zur Pressemitteilung des 3. Norddeutschen Wohngipfels in Bremen

(Foto v.l.n.r.: Dr. Frederik Hogrefe, zuständiger Innenstaatssekretär Schleswig-Holsteins für das Bauen, Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg, Bremens Bausenatorin Özlem Ünsal, Grant Hendrik Tonne, Niedersachsens Wirtschafts- und Bauminister, Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern; Bildquelle: Aygün Kilincsoy, SBMS)

In den Ruhestand verabschiedet: Mehdi Behnam (SAW) und Roger Brück (AUG. PRIEN)

Zwei langjährig ehrenamtlich aktive Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen sind in den Ruhestand verabschiedet worden: Mehdi Behnam von der SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co. KG in Schleswig und Roger Brück von der AUG. PRIEN Bauunternehmung GmbH & Co. KG in Hamburg. Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein dankt beiden für das langjährige Engagement, ohne das eine erfolgreiche Verbandsarbeit nicht möglich wäre, und wünscht ihnen einen schönen Ruhestand sowie alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!

Mehdi Behnam war 21 Jahre lang Abteilungsleiter Tiefbau der SAW in Schleswig und hat sich seitdem unter anderem regelmäßig in den Frühjahrs- und Herbstgesprächen unseres Verbandes intensiv mit anderen Unternehmen aus Schleswig-Holstein zu vielen Themen ausgetauscht. Sehr intensiv war auch die Zusammenarbeit mit der Rechtsberatung unseres Verbandes. Engagiert ist er zudem in der Bezirksgruppe Rendsburg der Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure Schleswig-Holstein (VSVI-SH) sowie als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht in Schleswig.

Eingeladen vom Bundespräsidenten Steinmeier

Der in Teheran (Iran) aufgewachsene verheiratete Vater zweier Töchter ist mit 20 Jahren nach Deutschland gekommen und hat eine beeindruckende Karriere hinter sich: Nach intensivem Deutschunterricht an mehreren Standorten in Deutschland und der Anerkennung des iranischen Abiturs kam er zum Bauingenieur-Studium nach Eckernförde, das er im Jahr 1987 in der Fachrichtung Wasserbau abschloss. Nach Positionen in einem Ingenieurbüro und mehreren Bauunternehmen, darunter auch als Bauleiter in den neuen Bundesländern, kam er 2003 zu SAW. Aufgrund seiner vorbildlichen Integrationsgeschichte – er wirkte zwischenzeitlich auch als Jugend-Fußballtrainer – wurde Mehdi Behnam sogar 2019 zum Sommer-Gartenfest des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier eingeladen und trank Kaffee mit Kanzlerin Angela Merkel. Bei der Abschiedsfeier am vergangenen Freitag sagte SAW-Geschäftsführer Holger Hansen: „Mehdi hat über die Jahre ein sehr starkes Team aufgebaut – aus dem Tiefbau Nord wurde die stärkste Abteilung innerhalb der SAW.“

Roger Brück: vom Zeitsoldaten zum Abteilungsleiter Stahlbau und Innere Betriebe

Kurz vor Weihnachten bekam Roger Brück (63) einen sehr besonderen Abschied in seinem Unternehmen AUG. PRIEN, das er schon seit dem Jahr 2004 als Abteilungsleiter Stahlbau und Innere Betriebe prägte: Er sollte eine „Bucket List“ auf dem Werkstattgelände und sogar auf dem Wasser abarbeiten. Für jede gemeisterte Herausforderung bekam er einen Schlüssel, bis er schließlich die große Geschenk-Holzkiste öffnen konnte, die ihm in einer humorvollen Laudatio überreicht wurde. Geschäftsführer Markus Buchhorn würdigte in bewegenden Worten Roger Brücks Einsatz, Verlässlichkeit und Teamgeist für das Unternehmen: „Aus einem „überschaubaren“ Stahlbaubereich und einem Bauhof mit angeschlossener Maschinentechnik hat Roger einen leistungsfähigen, wirtschaftlich erfolgreichen und strategisch gut aufgestellten Bereich gemacht.“ Unter seiner Leitung seien nicht nur alle Bereiche gewachsen, sondern auch profitabel und zukunftsfähig geworden. Er habe Strukturen geschaffen, Prozesse optimiert und Standards gesetzt, die das Unternehmen bis heute trügen. Wertvoll ebenso für das Unternehmen: die Zertifizierung für tragende Stahltragwerke bis EXC 3 (EN 1090-2) im Jahr 2013 sowie sein großes Engagement in der Schweißtechnik.

„Großes Fachwissen, klarer Blick und feines Gespür für das Machbare“

Schon im vergangenen November hatte Beate Szameit, Syndikusrechtsanwältin des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein, in der Geräteausschuss-Sitzung dem seit 2024 stellvertretenden Vorsitzenden Roger Brück für seine 21-jährige ehrenamtliche Arbeit zu baumaschinentechnischen Themen gedankt: „Mit großem Fachwissen, klarem Blick und einem feinen Gespür für das Machbare haben Sie die Diskussionen immer wieder bereichert.“

Das große Fachwissen erwarb Roger Brück sowohl durch zwei Studiengänge, als Zeitsoldat und an weiteren Stationen: An der Universität der Bundeswehr studierte er Luft- und Raumfahrttechnik und schloss als Diplom-Ingenieur ab. Zusätzlich absolvierte er ein Aufbaustudium zum Wirtschaftsingenieur. Seine Zeit als Zeitsoldat bis 1994 prägte ihn: Als Staffelchef einer Instandsetzungsstaffel war er für die technische Betriebsführung verantwortlich und betreute komplexe Systeme wie Tornado, Alpha-Jet und Do-28. Bis zum Eintritt bei AUG. PRIEN sammelte er Erfahrungen als Assistent der Geschäftsleitung und die kaufmännische Leitung bei zwei weiteren Firmen. Neben dem Engagement beim Bauindustrieverband war Roger Brück auch beim VDBUM (Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik) seit 2004 ehrenamtlich engagiert – als Beiratsmitglied und Leiter des Stützpunkts Hamburg.

(Foto v.l.n.r.: Mehdi Behnam/SAW, Markus Buchhorn und Roger Brück/AUG. PRIEN)

5. Februar in Hamburg: Dialog mit der Bauwirtschaft

Das Amt für Bauordnung und Hochbau der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein e. V. laden ein zum „Dialog mit der Bauwirtschaft“:

„Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“
am Donnerstag, 5. Februar 2026
von 09:00 bis 15:00 Uhr

im Amt für Bauordnung und Hochbau
Konferenzzentrum/Raum D.-1.04
Nagelsweg 39
20097 Hamburg

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Die Bauwirtschaft steht vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit mit bisher überwiegend linear geprägten Wertschöpfungsprozessen in Einklang zu bringen. Ein anhaltender Kostendruck sowie zunehmende Unsicherheiten in Planung, Vergabe und Baupraxis verschärfen diese Rahmenbedingungen zusätzlich. Gleichzeitig gilt es europäische und nationale Vorgaben normenkonform umzusetzen.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten möchten wir Impulse setzen, Lösungsansätze diskutieren und den Austausch darüber fördern, wie nachhaltiges Bauen heute realistisch, rechtssicher und wirtschaftlich umsetzbar gestaltet werden kann.

Impulsgeber der Veranstaltung sind:

►► Anne-Caroline Erbstößer, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in Berlin, die die relevanten europäischen Vorgaben – unter anderem EU-Taxonomie, EPBD und CSRD – einordnet. Sie gibt Hinweise, was verbindlich ist und welche Vereinfachungen oder Übergangsregelungen genutzt werden können, um Rechtssicherheit für Auftraggeber, Planer und Ausführende zu schaffen.

►► Prof. Dietmar Walberg, ARGE Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. in Kiel, der die monetäre und nachhaltige Bewertung von Bauvorhaben in den Blick nimmt. Er zeigt auf, wie Nachhaltigkeit sachgerecht bewertet werden kann, ohne Fehlanreize oder Scheingenauigkeit zu erzeugen, und beleuchtet die Frage, was für öffentliche und private Auftraggeber tatsächlich handhabbar und vergleichbar ist.

►► Tim Hupe, Hupe Flatau Partner in Hamburg, der die Perspektive aus der Planungs- und Baupraxis einbringt. Er zeigt auf, wie Nachhaltigkeitsanforderungen mit Kosten, Terminen und Haftungsaspekten in Einklang gebracht werden können und welche Lösungen heute sowohl kosteneffizient als auch nachhaltig plan- und umsetzbar sind.

Der Dialog lebt vom Austausch: Ziel der Veranstaltung ist es, Hemmnisse klar zu benennen, Spielräume zu identifizieren und belastbare Aussagen zu Must-haves, Kann-Regelungen und No-Go-Punkten herauszuarbeiten – als Grundlage für einen pragmatischen Umgang mit nachhaltigem, kosteneffizientem und EU-konformem Bauen.

Eine Anmeldung ist noch möglich – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

(Foto: LGV/Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)

Save-the-date: Frühjahrsgespräche in Schleswig-Holstein

Bitte notieren Sie sich den Termin für Ihr Frühjahrsgespräch in Schleswig-Holstein:

  • Schleswig/Westküste/Husum: Montag, 2. März 2026, Hotel & Restaurant Goos in Jübek
  • Rendsburg/Neumünster: Montag, 9. März 2026, Hotel Kirchspiels Gasthaus, Nortorf
  • Kiel/Lübeck: Donnerstag, 12. März 2026, Ringhotel Birke, Kiel

Weitere Informationen erhalten Sie mit den Einladungen, die noch versendet werden.

UVNord-Präsident Murmann: Holen wir Olympia in den Norden

Mit einer Rekordbeteiligung von rund 650 geladenen Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, darunter auch unsere Hauptgeschäftsführerin Manja Biel, fand am 21. Januar der traditionelle UVNord-Neujahrsempfang im Hotel Atlantic statt. Hauptredner der Veranstaltung waren der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Dr. Peter Tschentscher und der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther, die zum Thema „Zur Perspektive Hamburgs und Schleswig-Holsteins in Deutschland und Europa“ sprachen. In Anwesenheit von weiteren Mitgliedern des Senats und der Landesregierung ging UVNord-Präsident Dr. Philipp Murmann mit deutlichen Worten auf die aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen ein.
Zur NDR-Berichterstattung über die Veranstaltung

„Wir müssen Deutschland wieder in Fahrt bringen. Wir sind geprägt von Jahrzehnten, in denen es gut für uns lief: Wohlstand, Stabilität, Frieden, billige Energie. Eine prosperierende Wirtschaft, die immer neues Geld in die Staatskasse spülte. Wir konnten es uns damit lange sehr bequem machen. Aber es ist wie bei jeder Art von Konsum: Die Freude darüber verblasst schnell. Jetzt müssen wir uns umgewöhnen. Das fällt nicht leicht.“

Murmann nannte als „größte Baustellen“: Die Arbeitskosten, die Energiekosten, die Bürokratielasten, den Sozialstaat, die Steuerlasten und grundsätzlich die politischen Unberechenbarkeiten, derer sich die Wirtschaft ständig gegenübersieht. Zwar habe dies auch die Koalition in Berlin erkannt, doch bei Themen wie eine höhere Erbschaftssteuer auf betriebliche Vermögen, ein neues Tariftreuegesetz oder ein Entgelt­transparenzgesetz komme man gleich wieder vom richtigen Kurs ab und beschleunigt die Deindustrialisierung: „Also Finger weg davon und keine weiteren Belastungen!“

Zügiges Vorankommen bei A26-Ost und dem Ersatzbau der Köhlbrandbrücke

In Bezug auf Hamburg lobte Murmann den Praxischeck Bürokratieabbau, der konkret mit ersten guten Ergebnissen angelaufen sei sowie die Anstrengungen bei den Themen Azubiwohnen, Schulbau und Hafenmodernisierung. Zügig Vorankommen müsse man endlich auch bei der A26-Ost und dem Ersatzbau der Köhlbrandbrücke, den beiden Infrastrukturprojekten von größter Bedeutung für den Wirtschafts- und Industriestandort.

Mit Blick auf Schleswig-Holstein machte Murmann deutlich: „Beim Klima hat der echte Norden schon die Nase vorne und auch alle Voraussetzungen für Themen wie On- und Offshore, Batterie- und Speichertechnologie, Wasserstoff, alternative Kraftstoffe. Daraus lässt sich was machen. Die Bewerbung als Net-Zero-Valley Modellregion in Europa bietet für Schleswig-Holstein riesige Chancen. Auf zum klimaneutralen Industrieland! Das ist der richtige Weg, um die Kurve zu kriegen. Mut beweisen und anpacken: Das gilt auch bei den Themen Digitalisierung und Staatsmodernisierung. Wir drücken die Daumen, dass es so weitergeht! Und wir drücken uns allen die Daumen, dass der Erfolg mit der A20 im vergangenen Jahr erst der Auftakt zu einer Serie wird.“

Abschließend machte der UVNord-Präsident mit Blick auf Olympia deutlich: „Holen wir Olympia nach Hamburg und in den Norden! Etwas richtig Großes! Einfach weil wir es wollen und können! Mit unserem nordischen Charme, mit gemeinsamer Anstrengung und einem hervorragenden Konzept. Olympia ist die große Chance für den Norden!“

„Hamburg und Schleswig-Holstein arbeiten weiter gut zusammen.“

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Das Wirtschaftswachstum Hamburgs liegt auch 2025 – zum zweiten Jahr in Folge – über dem bundesweiten Durchschnitt, deutlich vor Baden-Württemberg und Bayern. Tourismus und Bauwirtschaft entwickeln sich gut. Der Containerumschlag im Hafen stieg zuletzt um acht Prozent. Die neue Hamburger Bauordnung, die das Bauen schneller und einfacher macht, ist seit dem 1. Januar in Kraft. Hamburg und Schleswig-Holstein arbeiten weiter gut zusammen. Sie sind bei der Digitalisierung Vorreiter in Deutschland, Hamburg bietet mittlerweile 300 Dienstleistungen der Verwaltung online an. Olympische und Paralympische Spiele können dem Norden zusätzliche Schubkraft geben. Ich bedanke mich für die Unterstützung Schleswig-Holsteins bei der Hamburger Olympia-Bewerbung und hoffe auf ein starkes Votum der Bürgerinnen und Bürger bei den Abstimmungen in Hamburg und Kiel.“

„Halten Sie weiterhin Kurs, investieren Sie, bilden Sie aus, gehen Sie neue Wege.“

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther warb für Zuversicht, Aufbruchstimmung sowie für einen modernen Industriestandort im Norden: „Wir können gestalten. Mit Schleswig-Holstein als Energieland, mit viel Raum für Netze, Speicher und den Flächen, die man für Transformation braucht und als Metropolregion mit Hamburg als weiterer Innovationsraum, Talentschmiede und Hafenmetropole.“ So entstehe ein Angebot, das in Deutschland einzigartig sei. Günther: „Wir haben kluge Köpfe, unternehmerische Kompetenz und – gerade im Norden – die Fähigkeit, wichtige Veränderungen praktisch umzusetzen: von erneuerbaren Energien über Wasserstoff bis zur Digitalisierung. An die Wirtschaft appellierte der Ministerpräsident, Treiber dieser norddeutschen Zukunftsperspektive zu bleiben: „Halten Sie weiterhin Kurs, investieren Sie, bilden Sie aus, gehen Sie neue Wege. Politik muss dafür die Bedingungen verbessern: Es muss bei uns wieder schneller, einfacher und verlässlicher gehen. Das ist unser Auftrag. Daran arbeitet der Bund, und dabei unterstützen wir als Länder.“

„Ein stärkeres Wir-Gefühl täte unserem Land gut.“

Als „glühender Verfechter“ machte sich der Ministerpräsident für Olympische und Paralympische Spiele im Norden stark: „Sport verbindet. Ein stärkeres Wir-Gefühl täte unserem Land gut. Olympische Spiele fördern Investitionen in die Infrastruktur, stärken internationale Bekanntheit und sind Gold wert für den Zusammenhalt. Diese Chance sollten wir ergreifen.“

UVNord ist der wirtschafts- und sozialpolitische Spitzenverband der norddeutschen Wirtschaft und vertritt über seine 116 Mitgliedsverbände die Interessen von mehr als 106.000 Unternehmen, die in Hamburg und Schleswig-Holstein rund 1,9 Millionen Menschen beschäftigen. UVNord ist zugleich die schleswig-holsteinische Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

Seit 1. Januar gültig: die neue Hamburgische Bauordnung

Hamburg hat seine Landesbauordnung deutlich entschlackt: Mit Inkrafttreten der Neufassung der Hamburgischen Bauordnung können ab dem 1. Januar 2026 Baugenehmigungen beispielsweise schneller erteilt werden, zudem reicht für bestimmte Gebäude lediglich eine sogenannte Genehmigungsfreistellung. Auch Umbauten im Bestand und Dachaufstockungen sind für Bauherrinnen und Bauherren von nun an deutlich einfacher umzusetzen. Außerdem können Bauanträge über den neuen, länderübergreifenden Onlinedienst „Digitale Baugenehmigung“ eingereicht werden. Bauvorhaben können somit insgesamt besser umgesetzt werden.

Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „2026 wird das Bauen in Hamburg schneller, einfacher und günstiger. Die neue Hamburgische Bauordnung erleichtert das Bauen im Bestand und vereinfacht Aufstockungen und Umnutzungen, gleichzeitig stellen wir kleinere Wohngebäude ab 2026 genehmigungsfrei – ebenso wie Wärmepumpen, Ladestationen für E-Autos und Balkonkraftwerke. Die Genehmigungsverfahren werden beschleunigt, etwa durch den neuen, länderübergreifenden Online-Dienst „Digitale Baugenehmigung“. Bis zum Inkrafttreten des Gesetzes war es ein langer Weg, daher bedanke ich mich bei allen Beteiligten aus den Kammern, der Baubranche sowie den Fachbehörden und Bezirksämtern für ihre wertvollen Anregungen. Ich bin überzeugt, dass die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen gemeinsam mit dem neuen Hamburg-Standard für weiteren Schwung im Wohnungsbau sorgen werden.“

Der Senat hatte der Neufassung der Hamburgischen Bauordnung (HBauO) am 29. Oktober 2024 zugestimmt, die Bürgerschaft am 27. November 2024. Danach hat das Amt für Bauordnung und Hochbau der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen die Sonderbauverordnungen angepasst und durch die Neufassung der Bauordnung ausgelöste Änderungen in Fachrechtsgesetzen vorgenommen. Auch die Software zum Bearbeiten von Bauanträgen wurde entsprechend angepasst und die am Bau Beteiligten über die zahlreichen Änderungen informiert und geschult, damit das Gesetz Anfang 2026 in Kraft treten kann.

Die Änderungen im Überblick finden Sie hier.

Weitere Informationen unter: www.hamburg.de/baugenehmigung.

(Foto: Willing-Holtz Fotografie GbR)

Service: neues „Fördercheck“-Tool der Bundesagentur für Arbeit

Mit dem neuen Online-Tool „Fördercheck“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) können Unternehmen mit wenigen Klicks selbst herausfinden, ob sie möglicherweise eine unterstützende Förderleistung erhalten können – zum Beispiel bei Neueinstellungen oder für bereits beschäftigte Mitarbeitende.

„Dieses Tool verschafft – unabhängig von Betriebsgrößen – einen unkomplizierten, schnellen Überblick über relevante Fördermöglichkeiten, je nach aktueller Ausgangssituation oder des individuellen Bedarfs“, weist Hans-Martin Rump, Leiter der Agentur für Arbeit Kiel, auf das neue Angebot hin.

„Nach ein paar Klicks entsteht eine Übersicht der potenziell passenden Fördermöglichkeiten inklusive ihrer Beschreibung und weiteren Informationen zur Beantragung und zu Fördervoraussetzungen.“  Zudem können Arbeitgebende sofort die Kontaktaufnahme zum gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und den Jobcentern für eine ausführliche Beratung in die Wege leiten. Falls erst eine spätere Kontaktaufnahme gewünscht ist, ist auch die Speicherung der Übersichtsliste möglich.

Die BA kann Unternehmen mit vielfältigen Förderinstrumenten im Rahmen ihrer Personalplanung unterstützen – zum Beispiel mit dem Eingliederungszuschuss, der Assistierten Ausbildung oder einer Einstiegs- oder Beschäftigtenqualifizierung. Die Fördermöglichkeiten sind bisher jedoch nicht allen Unternehmen hinreichend bekannt. Mit dem digitalen Fördercheck ergänzt die Bundesagentur für Arbeit ihr bestehendes Informationsangebot zum Thema „Förderleistungen“. Das Tool richtet sich dabei an Unternehmen jeder Größe und Branche.

Der Fördercheck für Unternehmen der Bundesagentur für Arbeit ist online verfügbar unter: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell.

Kontakt zum gemeinsamen Arbeitgeber-Service unter: 0800 4 5555 20 (gebührenfrei).

(Foto: Screenshot www.arbeitsagentur.de)

Schulbuch „Baukultur“: Spende an Stadtteilschule in Hamburg-Bramfeld

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein hat Anfang des Monats einen Klassensatz des Schulbuches „Baukultur“ der Bundesstiftung Baukultur an die Stadtteilschule Osterbek in Hamburg-Bramfeld gespendet. Das Schulbuch ist das erste Buch für allgemein- und berufsbildende Schulen zum Thema Baukultur. Menschen ab ca. 11 Jahren (4./5. Klasse) vermittelt es Wissen zum Planen und Bauen und bietet einen Türöffner zu spannenden Räumen. Anhand vieler Beispiele, Grafiken und Aufgabenstellungen macht das Buch Vorschläge, wie junge Menschen ihre Umwelt erleben und aktiv gestalten können: in der Schule, zu Hause oder unterwegs im Stadtraum.

Im Rahmen einer Projektwoche der Stadtteilschule Osterbek zum Thema „Nachhaltige Städte“, bei der die Schülerinnen und Schüler Vorschläge zur inklusiven Umgestaltung von Spielplätzen auch mit gebauten Modellen erarbeitet haben, wurde das neue Schulbuch gleich genutzt. Dirk Witt, Fachleiter des Lernbereichs Gesellschaftswissenschaften der Stadtteilschule Osterbek, bedankte sich bei der Präsentation der Projektergebnisse vor den vielen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern für die Spende: Diese hätte gut in die aktuelle Projektwoche gepasst, könne aber noch viel besser künftig in den 8. Klassen genutzt werden.

Der Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein möchte mit dieser und weiteren Buch-Spenden dazu beitragen, das Thema Bauen und Baukultur stärker ins Bewusstsein von Lehrkräften und jungen Menschen zu bringen.

(Foto v.l. Schulleiterin Sylke Gatzki, Hauptgeschäftsführerin Manja Biel, zwei Schülerinnen der 6. Klassen, Dirk Witt, Fachleiter Gesellschaftswissenschaften)

Terminübersicht Ausschüsse und Veranstaltungen

Terminübersicht Ausschüsse und Veranstaltungen

Donnerstag, 5. Februar 2026
Branchendialog „Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“, Amt für Bauordnung und Hochbau, Hamburg

Dienstag, 10. Februar 2026
HSBK Baukultur Forum #Baustelleverbessern, Hamburger Stiftung Baukultur, Kampnagel, www.hsbk.city

Donnerstag, 12. Februar 2026
Sitzung des Fachausschusses Ingenieurbau, Hafen-Klub, Hamburg

Donnerstag, 26. Februar 2026
Sitzung des Geräteausschusses, STRABAG BMTI GmbH & Co. KG, Hamburg

Montag, 2. März 2026
Frühjahrsgespräch Schleswig/Westküste/Husum, Hotel & Restaurant Goos, Jübek

Mittwoch, 4. März 2026
Sitzung des Fachausschusses Straßenbau und Gussasphalt,
Aussprachetreffen mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH),
Ausbildungszentrum Ahrensbök

Montag, 9. März 2026
Frühjahrsgespräch Rendsburg / Neumünster / Pinneberg / Itzehoe, Hotel Kirchspiels Gasthaus, Nortorf

Dienstag, 10. März 2026
Sitzung des Arbeitskreises Baukaufleute, Bauindustrieverband, Geschäftsstelle Kiel

Donnerstag, 12. März 2026
Frühjahrsgespräch Kiel / Lübeck, Ringhotel Birke, Kiel

Donnerstag, 19. März 2026
Betriebswirtschaftlicher Ausschuss, Hafen-Klub, Hamburg

Donnerstag, 26. März 2026
Fachausschuss Tiefbau, Hafen-Klub, Hamburg

Montag, 30. März, bis Mittwoch, 1. April 2026
BAUFESTival 2026, Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg

Donnerstag, 7. Mai 2026
Tag der Bauindustrie, EUREF-Campus, Berlin

Mittwoch, 3. Juni 2026
Hamburger Bautag, incl. Firmenkontaktmesse, Technische Universität Hamburg

Mittwoch, 10. Juni 2026
Mitgliederversammlung Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein, Hafen-Klub, Hamburg

Mittwoch, 17. Juni 2026
Sitzung des Fachausschusses Straßenbau und Gussasphalt, Bauindustrieverband, Geschäftsstelle Kiel

Donnerstag, 18. Juni 2026
Arbeitskreis Jungunternehmer, Bauindustrieverband, Geschäftsstelle Kiel

#StolzaufunsereMitglieder: Leif Klüsener ist Schleswig-Holsteins bester Straßenbauer

Die IHK Schleswig-Holstein hat Leif Klüsener von unserem Mitgliedsunternehmen Groth & Co. Bauunternehmung GmbH als landesbesten Straßenbauer 2025 ausgezeichnet. Die feierliche Ehrung fand im Rahmen eines Festaktes in der Musik- und Kongresshalle Lübeck statt, bei dem insgesamt 98 Auszubildende der Industrie- und Handelskammern Flensburg, Kiel und Lübeck für die besten Noten in ihrem Ausbildungs-Jahrgang prämiert wurden.

Neben Leif Klüsener hat die IHK auch seinen Ausbildungsbetrieb für die hervorragende Ausbildungsleistung ausgezeichnet: Groth & Co. Bauunternehmung GmbH aus Pinneberg hat nämlich in den vergangenen zehn Jahren mehrfach Landesbeste in der Ausbildung hervorgebracht.

Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, forderte die jungen Fachkräfte auf, sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Sie sollten weiterhin lernen und das erworbene Wissen in die Unternehmen einbringen.

(Foto v.l.: Leif Klüsener und Oliver Busch, Technischer Leiter, von Groth & Co. Bauunternehmung GmbH)

Zur Bildergalerie der IHK-Feierstunde

Zur Groth & Co. Bauunternehmung GmbH in Pinneberg

Austausch mit Minister Madsen in Preetz

Am 4. Dezember fand ein konstruktiver Austausch zwischen Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen und CDU-Lokalpolitikern sowie Vertretern des Bauindustrieverbandes bei unserem Mitgliedsunternehmen Schwalbe Baugesellschaft mbH & Co. KG in Preetz statt. Herzlichen Dank an Herrn Biernacki, Schwalbes geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsmitglied unseres Verbandes, für das Ermöglichen des Termins und den sehr angenehmen Rahmen vor Ort.

Gleich zu Beginn machte Minister Madsen deutlich, dass das Land über ausreichend Mittel verfügt, um Infrastrukturprojekte voranzubringen. Der eigentliche Engpass liege jedoch im Personal – sowohl im Ministerium als auch in den Kommunen. Rund 62 Prozent der Sondermittel seien in kommunaler Verantwortung, allerdings könnten externe Planungskosten nicht aus dem Sondervermögen finanziert werden. Dadurch fehlten vielerorts die Kapazität, Projekte überhaupt auf den Weg zu bringen.

Auch aus Sicht der Unternehmen ist der Personalmangel einer der zentralen Flaschenhälse in Vergabe- und Planungsprozessen. Verbesserungen seien möglich, greifen jedoch erst mittelfristig – während der Projektdruck kurzfristig steige.

Neben der Personalsituation wurden Themen wie die Qualität von Ausschreibungen, Verzögerungen bei Prüf- und Freigabeprozessen sowie der Bedarf nach klaren Zuständigkeiten und einem besseren Austausch über konkrete Problemstellungen („Benennen von Ross und Reiter“) diskutiert.

Das Gespräch hat wieder deutlich gezeigt: Konkrete Beispiele aus der Praxis sind entscheidend. Je klarer ein Problem benannt wird, desto wirkungsvoller lässt es sich gegenüber Politik und Verwaltung adressieren. Der Verband bittet daher alle Mitgliedsunternehmen, Hinweise und konkrete Fälle einzubringen – je konkreter, umso besser.

Save the dates: Branchendialog, BAUFESTival, Tag der Bauindustrie und Mitgliederversammlung

Bitte notieren Sie sich für Ihre Jahresplanung 2026 die folgenden Termine:

  • Branchendialog „Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“, Amt für Bauordnung und Hochbau, Hamburg, am 5. Februar 2026,
  • BAUFESTival 2026, Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg, vom 30. März bis 1. April 2026,
  • Tag der Bauindustrie 2026, Berlin, am 7. Mai 2026,
  • Mitgliederversammlung des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein am 10. Juni 2026 im Hafen-Klub, Hamburg.

Weitere Informationen folgen.

 

Arbeitskreis Jungunternehmer: Steffen Biernacki ist neuer Vorsitzender

Der Arbeitskreis Jungunternehmer ist das Gremium für Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich – unabhängig vom Alter – neu oder vertieft in unternehmerischer Verantwortung befinden und den fachlichen Austausch zu aktuellen Branchenthemen suchen.

Bei der Sitzung am 4. Dezember wurde Steffen Biernacki, Leiter Unternehmensentwicklung von der Schwalbe Baugesellschaft mbH & Co. KG (Foto: ganz rechts), zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Moritz Stamer (Asphalt Mischwerk Eutin GmbH & Co. KG), dem der Verband für sein Engagement und seine Impulse herzlich dankt.

Außerdem diskutierten die Teilnehmer verschiedene Themen wie den Umgang mit digitalen Lieferscheinen, die wachsenden Nachhaltigkeits-Anforderungen der Auftraggeber, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in den Unternehmen sowie die aktuelle tarifpolitische Situation im Baugewerbe.

Thies Richter, Geschäftsführer des Bauindustrieverbandes: „Der Arbeitskreis Jungunternehmer des Bauindustrieverbandes ist ein Forum des Kennenlernens sowie des fachübergreifenden Erfahrungsaustausches für die nachrückenden Generationen der Unternehmer. Diesen soll die Gelegenheit gegeben werden, sich in die Arbeit des Verbandes und der verschiedenen Gremien mit einzubringen und sich über im Verband laufende Projekte bzw. Initiativen zu informieren.“

Terminübersicht Ausschüsse und Veranstaltungen

Donnerstag, 5. Februar 2026
Branchendialog „Machbar bauen – nachhaltig, kosteneffizient und EU-konform“, Amt für Bauordnung und Hochbau, Hamburg

Dienstag, 10. Februar 2026
HSBK Baukultur Forum #Baustelleverbessern, Hamburger Stiftung Baukultur, www.hsbk.city

Donnerstag, 12. Februar 2026
Sitzung des Fachausschusses Ingenieurbau, Hafen-Klub, Hamburg

Donnerstag, 26. Februar 2026
Sitzung des Geräteausschusses, STRABAG GMTI GmbH & Co. KG, Hamburg

Mittwoch, 4. März 2026
Sitzung des Fachausschusses Straßenbau und Gussasphalt,
Aussprachetreffen mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH),
Ausbildungszentrum Ahrensbök

Montag, 30. März, bis Mittwoch, 1. April 2026
BAUFESTival 2026, Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg

Donnerstag, 7. Mai 2026
Tag der Bauindustrie, Berlin

Mittwoch, 10. Juni 2026
Mitgliederversammlung Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein, Hafen-Klub, Hamburg

Mittwoch, 17. Juni 2026
Sitzung des Fachausschusses Straßenbau und Gussasphalt, Bauindustrieverband, Geschäftsstelle Kiel

Donnerstag, 18. Juni 2026
Arbeitskreis Jungunternehmer, Bauindustrieverband, Geschäftsstelle Kiel