„Künstliche Intelligenz in der Kommunikation“ – erstes persönliches Treffen des Netzwerkes Baukommunikation

Drittes Treffen des neuen „Netzwerkes Baukommunikation Hamburg Schleswig-Holstein“ – dieses Mal zum Thema KI: Kommunikateure aus der Bauindustrie der beiden Bundesländer haben sich erstmalig persönlich getroffen, dank Hanna Schlenk von der Wolff & Müller Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG war das Netzwerk in deren Hamburger Niederlassung zu Gast.

Zwei Impulse zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffneten eine interessante Diskussion: Hannah Schlenk präsentierte, wie sie gerade einen KI-Agenten für LinkedIn-Posts von Kolleginnen und Kollegen erstellt – von der Recherche über die Tonalität bis zur finalen Freigabe. Der Agent lernt aus den bisherigen Posts, sorgt für einen Qualitätsstandard und spart Zeit, ohne dass Texte zu künstlich wirken.

Madeleine Beil, Gründerin und Geschäftsführerin der Agentur Beilquadrat GmbH und der Akademie The Corporate Mind aus Hamburg-Bahrenfeld, stellte die Frage: „Wie viel Mensch wollen wir in der Kommunikation?“. KI ist darauf trainiert, Nähe zu erzeugen – aber sobald Menschen wissen, dass sie mit einer KI sprechen, nimmt das Nähegefühl deutlich ab. Deswegen setzt die Agentur auf Regeln für den Einsatz von KI und echte Verbindungen von Mensch zu Mensch – denn KI kann nicht Empathie, Verantwortung und Verbindung durch gemeinsame Erfahrungen ersetzen.

In der anschließenden Diskussion ging es um Effizienz versus Authentizität, sinnvolle Einsatzbereiche von KI – und wo die Grenzen der Automatisierung liegen. Fazit: KI kann schon viel unterstützen, aber die menschliche Perspektive bleibt unverzichtbar – auch für die Authentizität von Kommunikation.

Kontakt: Richard Lemloh (richard.lemloh@biv-hh-sh.de / 040 – 46 86 56 – 12)