Sportsenator Grote präsentiert Olympia-Bewerbung beim Industrieverband Hamburg
Die Kielerinnen und Kieler können am 19. April abstimmen, ob sie es befürworten oder nicht – die Hamburgerinnen und Hamburger bei einem Referendum am 31. Mai: Das Thema „Olympia-Bewerbung“ nimmt an beiden Geschäftsstellen-Standorten unseres Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein immer mehr Fahrt auf. Am 6. Februar präsentierte Andy Grote, Senator für Inneres und Sport, die Olympia-Bewerbung beim Industrieverband Hamburg (IVH), der beim Sitz der Geschäftsstelle des Architekten- und Ingenieurvereins Hamburg (AIV) WTM Engineers zu Gast war, als „Chance für alle“. Wenige Tage vorher hatten die Sportbehörde und die Handelskammer eine Studie des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) präsentiert, die dem Sport in Hamburg 15.000 Arbeitsplätze und eine gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung von 5,3 Milliarden Euro zuschreibt.
Senator Grote stellte beim IVH heraus, dass alle Ausrichter-Städte in der Vergangenheit einen „enormen Schub“ bekommen hätten und dass Olympia tatsächlich sehr wahrscheinlich 2040 oder 2044 nach Deutschland komme, da das Land wieder „an der Reihe“ sei. Hamburg wolle in einer Welt, in der es zu immer mehr Spaltung komme, einen Ort der Begegnung und des friedlichen sportlichen Wettbewerbs schaffen. Olympia, so Grote, könne als positives Zukunftsprojekt neue Kräfte freisetzen und vereinen. Der wirtschaftliche Schub und die Katalysator-Funktion sei bei einer Ausrichtung absehbar: Hamburg würde als Standort für Unternehmen, Talente und Besucher enorm profitieren – Olympia würde die Wissenschafts- und Innovationsmetropole stärken und die Metropolregion international deutlich sichtbarer machen. Paris habe einen kleinen Überschuss im Jahr 2024 erwirtschaftet. Zudem sei es klar, dass bei einer erfolgreichen Bewerbung die Infrastrukturprojekte, die sich Hamburg vorgenommen habe, alle mit einer großen Priorität vorangetrieben würden. Grote betonte, dass es angesichts des bereits positiven Referendums in München vom 26. Oktober letzten Jahres am Ende die entscheidende Frage sei, ob Hamburg die Bundesgelder für Infrastruktur nach München ziehen ließe oder in die Hansestadt hole.
Der Hamburger Senat hat angekündigt, das Finanzierungskonzept für Olympia im Monat März vorzustellen.




