Fachausschuss Tiefbau im Hafen-Klub: Winterschäden und städtische Bauprogramme
Bei der Sitzung des Fachausschusses Tiefbau Ende März im Hafen-Klub wies der Vorsitzende Stephan Hedt zunächst auf den seit dem Spätsommer letzten Jahres zu verzeichnenden Rückgang der Ausschreibungen hin. Daraufhin stellte Patricia Kaiser, Abteilungsleiterin Öffentliche Wege im Amt für Mobilitätswende Straßen der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, die Programme der Stadt vor: Sie berichtete, dass infolge der Winterschäden ein erheblicher Straßen-Sanierungsbedarf bestehe. Zur Behebung der Schäden wurde zum einen ein Sonderprogramm zur Beseitigung von Schlaglöchern aufgelegt. Darüber hinaus hat die Behörde ein zusätzliches Deckschichtprogramm für großflächige Sanierungen initiiert. Für die Maßnahmen stehen im Jahr 2026 zusätzliche Mittel in Höhe von rund acht Mio. Euro zur Verfügung. Anschließend stellte Frau Kaiser die bezirklichen Bauprogramme vor: das Erhaltungsmanagement Straßen und die Radverkehrs- und Infrastrukturprogramme.
Es folgte Dr. Stefan Klotz, Geschäftsführer des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer, der anhand einer Übersicht die für das Jahr 2026 vorgesehenen Baumaßnahmen präsentierte. Insgesamt sind etwa 100 Einzelprojekte geplant, mit einem geschätzten Gesamtvolumen von rund 160 Mio. Euro. Dies bedeutet zwar eine geringere Anzahl an Maßnahmen, zugleich jedoch eine Zunahme des Gesamtvolumens. Darüber hinaus stellte Dr. Klotz das Pilotprojekt „Looped“ (Kommunaler Infrastrukturbau in Serie) vor. Ziel dieses Projekts ist es, standardisierte, barrierefreie Bushaltestellen mithilfe serieller Bauweise effizient zu planen und umzusetzen: looped.hamburg.de.




