170 Gesellen und Facharbeiter in Hamburg freigesprochen

Bei der Freisprechungsfeier in Hamburg sind 170 Gesellinnen und Gesellen sowie Facharbeiter für ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung feierlich geehrt worden. Matthias Kloß, Geschäftsführer des Ausbildungszentrums-Bau in Hamburg, konnte über 600 Gäste in der Halle begrüßen, in der wenige Stunden zuvor noch Maurer-Auszubildende ihre letzte Prüfung absolviert hatten. Er würdigte den Fleiß, das Durchhaltevermögen und die Leidenschaft der Absolventinnen und Absolventen, außerdem – auch im Namen der Gesellschafter, der Bau-Innung Hamburg und des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein, den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder der Prüfungsausschüsse: „Sie tragen mit Ihrem Engagement ganz entscheidend dazu bei, dass die Bauwirtschaft in Hamburg und Norddeutschland auf eine starke, qualifizierte Nachwuchsgeneration bauen kann.“

Thomas Sander, Obermeister der Bauinnung Hamburg und Vorsitzender des Norddeutschen Baugewerbeverbandes, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich – und gab ihnen zudem mit, sich im Laufe des Berufslebens immer weiterzubilden, da erlangtes Wissen inzwischen schnell veralte. „Dieses Ausbildungszentrum ist dafür übrigens die allererste Adresse“, pries er die Fortbildungsmöglichkeiten des Zentrums an. Die Laudatio endete mit einem Dank an alle Ausbilder, Eltern und Freunde sowie die Lehrer der Berufsschule für die bis zu drei Jahre lange Begleitung.

Schließlich ermutigte Annette Möller, Abteilungsleiterin der Beruflichen Schule für Bautechnik, die neuen Bau-Fachkräfte in der Zukunft weiter neugierig und mutig zu sein: „Der Bau braucht Euch!“ – bevor die Absolventinnen und Absolventen der insgesamt neun Ausbildungsberufe nacheinander von ihren Ausbildern aufgerufen wurden, ihre Gesellenbriefe unter großem Applaus erhielten sowie anschließend bei Getränken und Snacks mit ihren Gästen ausgelassen vor der Halle und in der Nachbarhalle. Es war eine besondere Atmosphäre, geprägt von Stolz und Freude – die Absolventinnen und Absolventen feierten sich und ihren Erfolg, und dies völlig zu Recht!